Das Handbuch zu QuarkXPress 2019

Text und Typografie

Text ist ein integraler Bestandteil beinahe jeder Publikation. QuarkXPress erlaubt das Erstellen und Bearbeiten von Text direkt in Ihren Publikationen und den Import von Text aus den meisten verbreiteten Textverarbeitungsanwendungen. Über die Standardfunktionen für Textformatierung und Textbearbeitung hinaus bietet QuarkXPress Funktionen wie das Suchen und Ersetzen von Text und Textattributen, eine Rechtschreibprüfung, anwenderdefinierte Rechtschreiblexika und ein Hilfsprogramm für die Schriftverwendung zum Ändern der Textformatierung im gesamten Projekt.

Typografie ist die Kunst, Ihren Text so zu gestalten dass die Bedeutung Ihrer Inhalte unterstrichen wird. QuarkXPress gibt Ihnen die Kontrolle über den "Klang" Ihres Textes. Sie können jede typografische Nuance einstellen, darunter Schriftschnitte, Schriftstile, Zeilenabstände und Zeichenabstände.

 

Das Symbol weist auf Textfunktionen aus dem ostasiatischen Funktionsumfang hin, die nur verfügbar sind, wenn Sie die Vorgabe Ostasiatisch aktiviert haben (QuarkXPress/Bearbeiten( > Vorgaben > Ostasiatisch).

 

Bearbeiten von Text

Text lässt sich in aktive Textrahmen mit dem Textinhaltswerkzeug eingeben und importieren. Zeichen werden am Texteinfügepunkt eingegeben, zu erkennen an der blinkenden Linie.

Eine Story ist die Gesamtheit des Textes in einem Textrahmen. Wenn eine Reihe von Rahmen verkettet ist, bildet der gesamte Text aller Rahmen eine Story.

Wenn Sie eine Textkomponente schreiben, wird der Text an der Texteinfügemarke eingegeben, die durch eine blinkende Linie gekennzeichnet ist. Eine Story ist die Gesamtheit des Textes in einem Textrahmen. Wenn eine Reihe von Rahmen verkettet ist, bildet der gesamte Text aller Rahmen eine Story.

Text kann mit einer Reihe von Mausklicks markiert werden. Durch Doppelklicken wird das Wort markiert, das die Texteinfügemarke enthält. Dreifaches Anklicken markiert die Zeile mit der Texteinfügemarke und vierfaches Anklicken den Absatz, in dem sich die Texteinfügemarke befindet. Durch fünffaches Anklicken wird der gesamte Text ausgewählt.

Wenn Sie ein Wort doppelt anklicken, um es für das Ausschneiden bzw. Kopieren zu markieren, fügt die Anwendung je nach Kontext eine Leerstelle hinzu bzw. löscht eine Leerstelle an der neuen Stelle, an der das Wort eingefügt wird. Man spricht hier von einer intelligentenLeerstelle. Wenn Sie ein begleitendes Satzzeichen zusammen mit dem Wort markieren möchten, doppelklicken Sie zwischen das Wort und das angrenzende Satzzeichen.

Verbesserte Leistung bei der Text-Wiedergabe

Ab QuarkXPress 2019 (v15.1) werden Grafikkarten für das Text-Rendering, d.h. das hardwarebeschleunigte Text-Rendering, bei der Arbeit mit QuarkXPress-Projekten mit Text verwendet.

Was ist zu erwarten?

  1. Allgemeines Text-Rendering.

  2. Scrollen und Schwenken von Projekten mit viel Text. Die Leistung solcher Projekte wurde verbessert.

Die Funktion Rahmen an Text anpassen

Wenn der von Ihnen erfasste Text nicht vollständig in den Textrahmen passt, wird das Überlaufsymbol angezeigt. Sie können die Rahmengröße automatisch so anpassen, dass der Text in den Rahmen passt, indem Sie Rahmen an Text anpassen im Kontextmenü (oder im Menü Objekt) auswählen. Die Funktion Rahmen an Text anpassen funktioniert mit jeder beliebigen Form oder Größe eines Textrahmens.

Für gesperrte Rahmen oder Rahmen, bei denen die Proportionen gesperrt sind, ist diese Funktion nicht verfügbar.

Die Funktion Rahmen an Text anpassen kann auf Rahmen mit Überlauf oder Unterlauf angewendet werden.

Die Funktion Rahmen an Text anpassen kann auf alle Arten von Textrahmen, einschließlich verlinkte, mehrspaltige und rotierte Rahmen, angewendet werden. Das gilt auch für Text mit unterschiedlichen Attributen und Text mit Fußnoten und Endnoten.

Importieren und Exportieren von Text

So importieren Sie Text:

  • Wählen Sie das Textinhaltswerkzeug, platzieren Sie die Texteinfügemarke dort, wo Sie Text einfügen möchten und wählen Sie Ablage/Datei > Importieren. Aktivieren Sie die Option Anführungszeichen umwandeln, um doppelte Trennstriche in Geviertstriche und Fuß- oder Zollzeichen in Apostrophe und Anführungszeichen umzuwandeln. Aktivieren Sie Einschließlich Stilvorlagen, um Stilvorlagen aus einer Microsoft Word Datei zu importieren. Aktivieren Sie XPress Tags interpretieren, um eine XPress Tags-Datei zu importieren.

  • Ziehen Sie eine Textdatei aus dem Dateisystem auf einen Textrahmen.

  • Ziehen Sie Text aus einer anderen Anwendung auf einen Textrahmen.

  • Drücken Sie Befehl/Strg und ziehen Sie eine Textdatei aus dem Dateisystem auf einen Bildrahmen oder einen Rahmen ohne Inhalt.

  • Drücken Sie Befehl/Strg und ziehen Sie Text aus einer anderen Anwendung auf einen Bildrahmen oder einen Rahmen ohne Inhalt.

Wenn Sie Inhalte auf einen Rahmen ziehen, in dem sich bereits Text oder ein Bild befindet, erzeugt QuarkXPress für den entsprechenden, gezogenen Inhalt einen neuen Rahmen. Wenn Sie jedoch die Inhalte des Rahmens ersetzen möchten, drücken Sie Befehl/Strg, während Sie den Inhalt auf den Rahmen ziehen. Um stets einen neuen Rahmen für einen hereingezogenen Inhalt zu erzeugen, drücken Sie beim Ziehen Wahl/Alt.

  • Platzieren Sie die Texteinfügemarke dort, wo Sie Text einfügen möchten und wählen Sie Ablage/Datei > Importieren. Aktivieren Sie die Option Anführungszeichen umwandeln, um doppelte Trennstriche in Geviertstriche und Fuß- oder Zollzeichen in Apostrophe und Anführungszeichen umzuwandeln. Aktivieren Sie Einschließlich Stilvorlagen, um Stilvorlagen aus einer Microsoft Word Datei zu importieren. Aktivieren Sie XPress Tags interpretieren, um eine XPress Tags-Datei zu importieren.

  • Ziehen Sie eine Textdatei aus dem Dateisystem auf eine Textkomponente.

  • Ziehen Sie Text aus einer anderen Anwendung auf eine Textkomponente.

  • Ziehen Sie eine Textdatei aus dem Dateisystem auf eine Bildkomponente und drücken Sie Befehl/Strg, damit die Komponente den Text aufnimmt.

  • Ziehen Sie Text aus einer anderen Anwendung auf eine Bildkomponente und drücken Sie Befehl/Strg, damit die Komponente den Text aufnimmt.

Wenn der importierte Text nicht vollständig in den Textrahmen passt, wird das Überlaufsymbol angezeigt. Nach dem Importieren von Text in einen Rahmen können Sie Rahmen an Text anpassen aus dem Kontextmenü (oder dem Menü Stil) wählen. Wenn Automatisch Seiten einfügen (Bereich QuarkXPress/Bearbeiten > Vorgaben > Drucklayout > Allgemein) aktiviert ist, werden (beim Import von Text in einen automatischen Textrahmen) nach Bedarf zusätzliche Seiten eingefügt.

Zum Exportieren von Text platzieren Sie zunächst die Texteinfügemarke in einem Textrahmen (falls Sie den gesamten Text des Rahmens speichern möchten) oder markieren Sie den zu exportierenden Text. Wählen Sie anschließend Ablage/Datei > Text sichern und dann eine Option aus dem Popup-Menü Format. Geben Sie einen Namen ein, wählen Sie einen Speicherort und klicken Sie auf Sichern.

Für Exporte in das .docx Format wählen Sie Word Dokument aus dem Dropdown-Menü Format.

Importieren und Exportieren von Text mit Unicode-Optionen

Beim Importieren und Exportieren von Text können Sie einen Kodierungstyp angeben. Der Kodierungstyp legt die Byte-Sequenz fest, die für die Darstellung der einzelnen Glyphen im Text Verwendung findet, und zwar wie folgt:

  • Die Dialogbox Importieren enthält das Dropdown-Menü Kodierung, wenn Dateien mit Plain-Text oder „XPress Tags“-Text ausgewählt werden. Die Software versucht, die Kodierung markierter Textdateien zu ermitteln und einen entsprechenden Kodierungstyp zu verwenden. Sie können für den jeweiligen Text aber auch eine andere Option wählen.

  • Die Dialogbox Text sichern enthält das Dropdown-Menü Kodierung, wenn Sie Text im Format Plain-Text oder „XPress Tags“ exportieren.

  • Die Option Anführungszeichen umwandeln wandelt auch weiterhin gerade Anführungszeichen in „echte“ Anführungszeichen und doppelte Trennstriche in Geviertstriche um.

Kopieren-Einsetzen von Textinhalten inklusive Formatierung aus externen Anwendung in QuarkXPress

.

Beim Kopieren-Einsetzen von Textinhalten aus einer beliebigen externen Anwendung, z.B. Microsoft Word, Word Pad, Text Edit usw., wurde nur Text ohne Formatierung kopiert und in QuarkXPress als unformatierter Text eingesetzt.

In QuarkXPress 2019 (v15.1) können Sie Textinhalte von einer beliebigen Anwendung mit der gesamten Formatierung kopieren/einsetzten. Das kommt nur zum Tragen, wenn die externe Anwendung im RTF-Format in die Zwischenablage schreibt.

In QuarkXPress 2019 (v15.1) werden folgende Attribute beim Kopieren/Einsetzen von Textinhalten aus beliebigen externen Anwendungen beibehalten: Textformatierung (Schrift, Schriftstil, Textformatierung, Farben, Einzüge, Abstände usw.), Tabellen, Fußnoten usw. Wenn Sie Text aus einer externen Anwendung als unformatierten Text einsetzen möchten, können Sie die Option „Ohne Formatierung einsetzen“ verwenden.

 

Mauszeiger mit Text laden

Das Laden von Text auf den Mauszeiger funktioniert ebenso wie das Laden von Bildern. Weitere Informationen zur Funktionsweise finden Sie im Abschnitt Bild > Arbeiten mit Bildern > Geladener Mauszeiger.

Word-Filter

Der Word Filter erlaubt den Import oder Export von Word-Dokumenten vom und ins .docx-Format.

Das veraltete Format .doc wird nicht mehr unterstützt.

So importieren Sie ein Word-Dokument:

  1. Wählen Sie Ablage/Datei > Importieren

  2. Die Dialogbox Importieren erscheint.

  3. Wählen Sie Word-Dokument (*.DOCM;*.DOCX;*.DOTM;*.DOTX)) im Dropdown-Menü Dateityp. Wählen Sie die Word-Datei, die Sie importieren möchten.

  4. So passen Sie die Word-Filter-Einstellungen an:

    • Aktivieren Sie Anführungszeichen umwandeln, um sämtliche Anführungszeichen im Word-Dokument in das Format umzuwandeln, das im den Vorgaben definiert wurde (Bearbeiten > Vorgaben > Programm > Eingabeeinstellungen). (Standardmäßig markiert)

    • Aktivieren Sie Einschließlich Stilvorlagen, um alle Stilvorlagen aufzunehmen, die das importierte Word-Dokument enthält.

    • Aktivieren Sie Einschließlich Fußnoten, um alle Fußnoten aufzunehmen, die das importierte Word-Dokument enthält. (Standardmäßig markiert)

    • Aktivieren Sie Als statische Fußnoten einbinden, um alle Fußnoten im importierten Word-Dokument als unformatierte Fußnoten aufzunehmen. Wenn diese Option nicht aktiviert wurde, werden Fußnoten als dynamische QuarkXPress Fußnoten importiert. (Standardmäßig nicht markiert)

    • Aktivieren Sie Einschließlich Tabellen, um alle Tabellen aufzunehmen, die das importierte Word-Dokument enthält. Die Tabellen werden als Legacy-Tabelle importiert, damit Sie sie in QuarkXPress bearbeiten können.

    • Aktivieren Sie Einschließlich Hyperlinks, um alle Hyperlinks aufzunehmen, die das importierte Word-Dokument enthält. (Standardmäßig markiert)

    • Aktivieren Sie Einschließlich Inline-Bilder, um alle Inline-Bilder aufzunehmen, die das importierte Word-Dokument enthält. (Standardmäßig markiert)

Suchen und Ersetzen von Text

Die Palette Suchen/Ersetzen (Menü Bearbeiten) erlaubt die Durchführung von Standardsuchen und Standardersetzungen. Darüber hinaus können Sie diese Palette für folgende Zwecke verwenden:

  • Zum Suchen und Ändern mithilfe von Platzhalterzeichen: Befehl+Umschalt+?/Strg+Umschalt+?

  • Zum Suchen und Ändern von Textformatierungen einschließlich Stilvorlage, Schrift, Größe, Farbe und Schriftstil

  • Suchen und Ersetzen von OpenType-Stilen

  • Zum Suchen und Ersetzen auf der Basis von geschützten oder nicht-geschützten Leerzeichen/Bindestrichen/Trennstrichen im Text (d. h. Sie können nach allen nicht-geschützten Leerzeichen suchen und diese durch geschützte Leerzeichen ersetzen.)

  • Zum Beschränken der Operationen auf einen einzigen Text oder auf ein ganzes Layout

  • Zum Suchen und Ersetzen auf der Basis der Sprache der Zeichen (siehe „Anwenden einer Sprache für Zeichen“)

  • Zum Suchen und Ersetzen von Ligaturen

  • Zum Suchen und Ersetzen von Sonderzeichen (siehe „Sonderzeichen-Codes“)

  • Zum Suchen und Ersetzen von Betonungszeichen (in der ostasiatischen Konfiguration)

  • Zum Suchen in gesperrten Inhalten

  • Zum Suchen und Ersetzen von Text in Fußnoten/Endnoten. Zum Aktivieren von In Fußnote suchen müssen Sie zuerst Layout wählen. Wenn die Option In Fußnoten suchen markiert ist, ist die Option Attribute ignorieren deaktiviert; in diesem Fall kann nur Text gesucht und ersetzt werden.

Alternativ können Sie auch Wahl/Alt drücken, um die Schaltfläche Weitersuchen in Suche erstes zu ändern.

Der Suchtext für die letzten zehn Suchen wird in den Dropdown-Menüs unter Suchen nach und Ersetzen durch gespeichert.

Zum Ändern des Suchen/Ersetzen-Verlaufszählers rufen Sie Bearbeiten > Vorgaben > Programm > Öffnen und sichern > Suchen/Ersetzen-Verlauf. Die maximale Anzahl von Instanzen, die gesichert werden können, lautet 20. Um den Suchen/Ersetzen-Verlauf abzuschalten, setzten Sie den Wert auf 0.

Verwenden Sie die Dialogbox Suchen/Ersetzen, um Text zu suchen und zu ersetzen.

Um auf der Basis von Formatierungsattributen zu suchen und zu ersetzen deaktivieren Sie Stil ignorieren.

Sonderzeichen-Codes

Sie können die Codes von Sonderzeichen verwenden, um Sonderzeichen zu suchen und zu ersetzen. Diese Codes können Sie auch für die Erstellung bedingter Stile einsetzen.

Code

Zeichen

Register

\t

Neuer Absatz

\p

Neue Zeile

\n

Neue Spalte

\c

Neuer Rahmen

\b

Umgekehrter Schrägstrich

\\

Interpunktionsleerzeichen

\.

Flexibles Leerzeichen

\f

Bedingter Trennstrich*

\h

Einzug hier

\I

Bedingter Zeilenumbruch

\d

Geviert-Leerzeichen

\m

Halbgeviert-Leerzeichen

\e

1/3-Geviert-Leerzeichen

\5

1/4-Geviert-Leerzeichen

\$

1/6-Geviert-Leerzeichen

\^

Ziffernleerzeichen

\8

1/24-Geviert-Leerzeichen

\{

1/8-Geviert-Leerzeichen

\[

Leerzeichen ohne Breite

\z

Geschütztes Leerzeichen (Wortverbinder)*

\j

Marker für bedingte Stile (nur Suchen/Ersetzen)

\r

Fußnoten-/Endnoten-Referenz-Marker*

\o

Inhaltsvariablen-Referenz*

\v

*Nicht verfügbar in bedingten Stilen.

*Sie können nach Fußnoten-/Endnoten-Referenz-Markern oder Inhaltsvariablen-Referenzen lediglich suchen. Sie können nicht ersetzt werden.

Arbeiten mit Fußnoten und Endnoten

Fußnoten und Endnoten bestehen aus zwei miteinander verknüpften Teilen: der Referenzzahl, die im Text erscheint und dem Fußnoten-/Endnotentext, der unterhalb des Textes steht. Fußnotentext wird am Ende einer Seite und Endnotentext am Ende des gesamten Textes erzeugt.

Wenn Sie Fußnoten und Endnoten einfügen/löschen, werden diese automatisch nummeriert, während Sie sie zum Text hinzufügen bzw. aus diesem löschen. Diese Nummerierung beginnt nach jedem neuen Textabschnitt von vorn. Sie können den Nummerierungsstil, das Aussehen und das Layout von Fußnoten und Endnoten definieren.

Fußnoten und Endnoten können auf Text innerhalb eines verankerten Rahmens, der seinerseits verankerte Rahmen enthält, zugewiesen werden. Der Fußnotentext des verankerten Texts erscheint am unteren Rand der Seite, während sein Endnotentext am Ende des Dokuments steht.

Fußnoten/Endnoten genügen folgenden Regeln:

  • Textexport von Fußnoten/Endnoten in einem beliebigen Format wird in QuarkXPress nicht unterstützt.

  • Jeder Fußnoten-/Endnotentext ist ein eigener abgeschlossener Text und aus diesem Grund können Fußnoten-/Endnotentexte nicht zusammen ausgewählt werden können.

  • Fußnoten/Endnoten können innerhalb desselben Projekts und in andere Projekte kopiert und eingesetzt werden.

  • Fußnoten/Endnoten können aus Microsoft Word (.docx)-Dateien importiert werden.

Einfügen von Fußnoten und Endnoten

So fügen Sie eine Fußnote oder eine Endnote ein:

  1. Setzen Sie die Einfügemarke an die Stelle, an der die Fußnoten-/Endnoten-Referenznummer erscheinen soll, oder markieren Sie das Wort, für das Sie eine Fußnote/Endnote hinzufügen möchten.

  2. Wählen Sie Stil > Fußnoten/Endnoten.

  3. Wählen Sie Fußnote einsetzen, Endnote einsetzen oder Anwenderdefinierte Fußnote/Endnote im Dropdown-Menü. Wenn Sie Anwenderdefinierte Fußnote/Endnote wählen, erscheint die Dialogbox Fußnote/Endnote einsetzen:

    Nun können Sie einen Fußnotenstil auswählen. Sie haben die Möglichkeit, einen zugewiesenen Fußnotenstil in einen anderen Stil oder in einen Endnotenstil und umgekehrt zu ändern.

    Fußnoten/Endnoten werden unterstützt für verlinkte Textketten und mehrspaltige Rahmen. Fußnoten-/Endnotentext kann über die Textkette fließen.

    Die Option Neu nummerieren bewirkt einen Neustart der Nummerierung einer Fußnote/Endnote.

    Über die Option Anwenderdefinierte Fußnote/Endnote definieren Sie eine anwenderdefinierte Marke als Fußnoten-/Endnoten-Referenznummer.

  4. Geben Sie den Fußnoten-/Endnotentext ein.

Die Fußnote/Endnote wird dem Dokument hinzugefügt.

Wenn sich die Einfügemarke im Fußnotentext befindet, können Sie Stil > Fußnoten/Endnoten und dann Zurück zum Verweis wählen, um zum Referenztext zurückzukehren.

Sie können eine Fußnoten-/Endnoten-Referenznummer auswählen und zum entsprechenden Fußnoten-/Endnotentext springen, indem Sie Stil > Fußnoten/Endnoten und anschließend Zur Fußnote/Endnote gehen wählen.

Mit folgenden Tastenbefehlen können Sie Fußnoten/Endnoten einfügen oder zur Referenz zurückkehren:

  • Fußnote einsetzen: Strg+Alt+Umschalt+F1 (Windows); Befehl+Wahl+Umschalt+F1 (Mac OS X)

  • Endnote einsetzen: Strg+Alt+Umschalt+F2 (Windows); Befehl+Wahl+Umschalt+F2 (Mac OS X)

  • Zurück zum Verweis: Strg+Alt+Umschalt+F4 (Windows); Befehl+Wahl+Umschalt+F4 (Mac OS X)

Fußnoten-/Endnoten-Stile

Zum Bearbeiten von Fußnoten-/Endnoten-Stilen rufen Sie über Fenster > Fußnoten-Stile die Palette Fußnoten-Stile auf.

Verwenden Sie die Palette Fußnoten-Stile zum Hinzufügen, Bearbeiten, Duplizieren und Löschen von Fußnoten-Stilen.

Mithilfe der Schaltflächen oben in dieser Palette können Sie Fußnoten-Stile hinzufügen, bearbeiten, duplizieren und löschen. Sie haben auch die Möglichkeit, einen anderen Fußnoten-/Endnoten-Stil auf eine bereits zugewiesene Fußnoten-/Endnoten-Referenznummer anzuwenden, indem Sie auf den gewünschten Stil in der Palette klicken. Über die Schaltfläche Anwenderdefinierte Fußnote/Endnote haben Sie Zugriff auf den Dialog Fußnote/Endnote einfügen.

Wählen Sie einen vorhandenen Fußnoten-Stil und klicken Sie auf die Schaltfläche oder die Schaltfläche , um einen neuen Fußnoten-/Endnoten-Stil hinzuzufügen oder einen existierenden Fußnoten-/Endnoten-Stil zu bearbeiten.

Die Dialogbox Fußnoten-Stil bearbeiten wird angezeigt.

Sie können den Dialog Fußnoten-Stile auch anzeigen, indem Sie Bearbeiten > Fußnoten-Stile wählen. Wählen Sie einen vorhandenen Fußnoten-Stil und klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten oder die Schaltfläche Neu.

Geben Sie die Attribute für Ihren Fußnoten-/Endnoten-Stil an. Die Attribute in der oberen Hälfte des Dialogs werden auf den Fußnoten-/Endnoten-Referenztext angewendet, die Attribute unter dem Abschnitt Fußnoten-/Endnoten-Formatierung auf den eigentlichen Fußnotentext:

  • Name: Geben Sie einen Namen in das Feld ein, ansonsten wird der Standardname „Neuer Fußnoten-Stil” verwendet.

  • Verweistyp: Geben Sie an, ob es sich um einen Fußnoten- oder Endnoten-Stil handelt.

  • Nummerierungsstil: Wählen Sie einen Nummerierungsstil aus dem Dropdown-Menü Nummerierungsstil, der auf die Fußnoten-/Endnoten-Referenznummern angewendet werden soll. Wie Sie einen Nummerierungsstil erstellen, lesen Sie in „Arbeiten mit Nummerierungsstilen

  • Marker-Stil: Wählen Sie einen Marker-Stil, der im Referenztext erscheinen soll, aus dem Dropdown-Menü Marker-Stil. Es gibt drei Optionen: Hochgestellt, Tiefgestellt und Von Nummerierung erben. Wenn die Option Von Nummerierung erben gewählt wurde, wird die Zeichenformatierung, die auf den ausgewählten Nummerierungsstil angewendet wurde, als Marker-Stil zugewiesen.

  • Beginn: Geben Sie die Nummer für die erste Fußnote im Text an. Jeder Text in einem Dokument beginnt mit der gleichen Zahl für Beginn.

  • Neu nummerieren: Geben Sie an, wenn Sie möchten, das die Nummerierung von vorn beginnen soll. Wählen Sie Nie, wenn Sie nicht möchten, dass die Nummerierung für das gesamte Projekt neu gestartet wird. Wählen Sie Jeder Abschnitt, um festzulegen, wann die Fußnoten-Nummerierung neu gestartet werden soll. Diese Option ist nur verfügbar für Fußnoten und nicht für Endnoten.

  • Absatzstil: Um eine Absatzstilvorlage mit dem Fußnoten-/Endnoten-Stil zu verknüpfen, wählen Sie eine Option aus dem Dropdown-Menü Absatzstil. Informationen zum Erstellen von Absatzstilvorlagen finden Sie unter „Erstellen und Bearbeiten von Absatzstilvorlagen“.

  • Zeichenformate: Wählen Sie Von Markenstil erben, um die auf Referenznummer der Fußnote/Endnote angewendete Formatierung beizubehalten. Um eine andere Zeichenformatierung mit dem Fußnoten-/Endnotenmarker zu verknüpfen, wählen Sie eine Zeichenstilvorlage aus einer Liste von verfügbaren Zeichenstilvorlagen im Dropdown-Menü Zeichenformat. Informationen zum Erstellen von Zeichenstilvorlagen finden Sie unter „Erstellen und Bearbeiten von Zeichenstilvorlagen“.

  • Präfix: Geben Sie den Text ein, der vor einem Fußnoten-Marker stehen soll.

  • Suffix: Geben Sie den Text ein, der nach einem Fußnoten-Marker stehen soll.

  • Zwischenraum-Trennlinie: Wählen Sie die Trennlinie(n) aus, die zwischen Fußnoten-/Endnoten-Marker und Anmerkungstext stehen soll(en).

  • Endnoten auf neuer Seite beginnen: Damit legen Sie fest, dass die Endnoten einer neuen Seite oder derselben Seite direkt nach dem Ende des Textes beginnen sollen. Diese Option ist nur verfügbar für Endnoten, nicht für Fußnoten. Die Option Endnoten auf neuer Seite beginnen ist standardmäßig nicht markiert für Endnotenstile.

    Falls Sie diese Option Endnoten auf neuer Seite beginnen wählen, sollten Sie Automatisch Seiten einfügen in den Vorgaben nicht Ausschalten, andernfalls werden die Endnoten nicht angezeigt.

    Der Zwischenraum zwischen zwei Fußnoten/Endnoten kann in den Einstellungen Abstand vor und Abstand nach der auf den Fußnoten-Text angewendeten Absatzformatierung festgelegt werden.

Klicken Sie anschließend auf OK.

Nach dem Hinzufügen eines Fußnoten-/Endnoten-Stils wird dieser im Dialog Fußnoten-Stil (Bearbeiten > Fußnoten-Stil) und auch in der Palette Fußnoten-Stile (Fenster > Fußnotenstile) aufgeführt. Der neue Stil ist verfügbar, sobald Sie versuchen, eine anwenderdefinierte Fußnoten/Endnote in den Text einzufügen.

Fußnoten-Stile können auch aus anderen Projekten angefügt werden

Fußnoten-Trennlinien

Die Fußnoten-Trennlinie ist eine dünne Trennlinie zwischen dem übergeordneten Text und dem Fußnoten-Text. Der Fußnoten-Trennlinienstil ist ein Rahmenattribut; deshalb können Sie unterschiedlichen Rahmen im selben Text oder unterschiedlichen Texten im selben Layout verschiedene Fußnoten-Trennlinien zuweisen.

Zum Hinzufügen oder Bearbeiten von Fußnoten-Trennlinienstilen rufen Sie über Bearbeiten > Fußnoten-Stile den Dialog Fußnoten-Stile auf.

Wählen Sie Fußnoten-Trennlinienstile im Dropdown-Menü unter Anzeigen:. Die vorhandenen Fußnoten-Trennlinienstile werden aufgeführt. Wählen Sie einen vorhandenen Fußnoten-Trennlinienstil und klicken Sie auf die Schaltfläche Bearbeiten, Duplizieren oder Neu.

Die Dialogbox Fußnoten-Trennlinienstil bearbeiten wird angezeigt:

Geben Sie die Attribute für den Fußnoten-Trennlinienstil an:

  • Name: Geben Sie einen Namen in das Feld ein, ansonsten wird der Standardname „Neuer Fußnoten-Trennlinienstil” verwendet.

  • Fußnote überspannt Spalten: Setzen Sie einen Haken, um festzulegen, dass sich die Fußnote über mehrere Spalten in einem mehrspaltigen Textrahmen erstrecken soll. Fußnoten können so formatiert werden, dass Sie alle Spalten überspannen. Fußnoten für überspannte Spaltenabsätze werden darunter zusammen mit anderen Fußnoten als überspannende Fußnoten gelistet. Fußnote überspannt Spalten ist die Voreinstellung für neue Dokumente, die in QuarkXPress 2018 und neueren Versionen erstellt werden. Wenn Sie ein Projekt öffnen, das in einer früheren Version von QuarkXPress erstellt wurde, ist die Option Fußnote überspannt Spalten standardmäßig nicht markiert. 

  • Abstand vor: Geben Sie den gewünschten Abstand oberhalb der Trennlinie ein (zwischen dem Textkörper und der Trennlinie).

  • Abstand nach: Geben Sie den gewünschten Abstand unterhalb der Trennlinie ein (zwischen der Trennlinie und dem Fußnoten-/Endnotentext).

  • Regel für den Trennlinienstil: Kreuzen Sie diese Option an, um die Attribute für den primären Fußnoten-Trennlinienstil festzulegen.

    Wenn dieses Kästchen nicht angekreuzt ist, wird keine Trennlinie zwischen Text und Fußnote erzeugt.

  • Regel für den Fortsetzungstrennlinienstil: Kreuzen Sie diese Option an, um die Attribute des Trennlinienstils einstellen, falls die Fußnote auf einer nachfolgenden Seite oder Spalte fortgesetzt wird.

    Wenn dieses Kästchen nicht angekreuzt ist und der Fußnotentext auf die nächste Seite oder Spalte überläuft, wird keine Trennlinie zwischen Text und der Fußnote auf der zweiten Seite oder Spalte erzeugt. 

  • Stil: Zur Definition der Trennlinie wählen Sie einen Linienstil im Dropdown-Menü Stil.

  • Stärke: Wählen Sie eine Stärke im Dropdown-Menü Stärke oder geben Sie einen Wert für die Stärke der Trennlinie ein.

  • Farbe: Wählen Sie eine Farbe für die Trennlinie im Dropdown-Menü Farbe.

  • Tonwert: Wählen Sie einen Tonwert im Dropdown-Menü Tonwert oder geben Sie einen Wert für den Tonwert der Trennlinie mithilfe des Schiebereglers ein.

  • Deckkraft: Wählen Sie eine Deckkraft im Dropdown-Menü Deckkraft oder geben Sie einen Wert für den Deckkraft der Trennlinie mithilfe des Schiebereglers ein.

  • Linker Einzug: Geben Sie den linken Einzug für die Trennlinie an. Dieser Wert kann ein absoluter oder ein relativer Wert sein (im Sinne von Prozentwerten eines Rahmens).

  • Rechter Einzug: Geben Sie den rechten Einzug für die Trennlinie an. Dieser Wert kann ein absoluter oder ein relativer Wert sein (im Sinne von Prozentwerten eines Rahmens).

Klicken Sie anschließend auf OK.

Nach dem Hinzufügen des Fußnoten-Trennlinienstils wird er im Dialog Fußnoten-Stile aufgeführt (Bearbeiten > Fußnoten-Stile).

Wählen Sie Stil > Fußnoten-Trennlinienstile und markieren Sie den neuen Stil, um den neuen Fußnoten-Trennlinienstil anzuwenden.

Endnoten als Hyperlinks exportieren

Ein QuarkXPress-Dokument kann Fußnoten oder Endnoten oder beides enthalten. Der Fußnotentext wird in dem als Fußnote markierten Bereich angezeigt, während die Endnoten am Ende des Dokuments angehängt werden. Vor QuarkXPress 2019 (v15.1) musste ein Benutzer, wenn er ein Dokument mit Endnoten als PDF exportierte und die Ausgabe prüfte, immer manuell zum Ende des Dokuments navigieren, um sämtliche Endnotentexte anzuzeigen.

QuarkXPress 2019 (v15.1) enthält eine neue Option zum Export von Endnoten im Dokument als Hyperlinks beim PDF-Export.

Ein QuarkXPress-Dokument kann Fußnoten oder Endnoten oder beides enthalten. Der Fußnotentext wird in dem als Fußnote markierten Bereich angezeigt, während die Endnoten am Ende des Dokuments angehängt werden. Vor QuarkXPress 2019 (v15.1) musste ein Benutzer, wenn er ein Dokument mit Endnoten als PDF exportierte und die Ausgabe prüfte, immer manuell zum Ende des Dokuments navigieren, um sämtliche Endnotentexte anzuzeigen.

QuarkXPress 2019 (v15.1) enthält eine neue Option zum Export von Endnoten im Dokument als Hyperlinks beim PDF-Export.

Endnoten als Hyperlinks exportieren

Um Endnoten als Hyperlinks zu exportieren, rufen Sie den Dialog Als PDF exportieren auf > Klicken Sie auf Optionen > Gehen Sie zum Bereich Hyperlinks > Aktivieren Sie 'Endnoten als Hyperlinks exportieren'. Sie können verschiedene Optionen für das Aussehen der Hyperlinks für die Endnoten definieren.

In ähnlicher Weise können Sie die Export-Endnoten als Hyperlink-Einstellungen im Dialogfeld PDF-Ausgabestile definieren. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rechtschreibprüfung

Um eine Rechtschreibprüfung durchzuführen wählen Sie eine Option aus dem Untermenü Hilfsmittel > Rechtschreibprüfung: Wort, Text oder Layout. Die Palette Rechtschreibprüfung wird angezeigt.

Die Palette Rechtschreibprüfung

Wählen Sie eine Option aus dem Dropdown-Menü Prüfen, um den Umfang der Rechtschreibprüfung zu ändern. Die Optionen sind Wort, Auswahl, Textende, Text oder Layout. Wenn Sie Layout wählen, überspringt die Rechtschreibprüfung zugewiesene Musterseitenobjekte und prüft die Musterseiten nach dem Prüfen der Rechtschreibung aller Layoutseiten.

Um die Rechtschreibung in gesperrten Textrahmen, Zellen und Pfaden zu prüfen, markieren Sie Gesperrte Inhalte durchsuchen. Die Rechtschreibprüfung beginnt stets an der Texteinfügemarke.

Zum Starten einer Rechtschreibprüfung klicken Sie auf Start. Um die Rechtschreibprüfung am Anfang des aktiven Textes zu starten, Umschalt-klicken Sie auf Start.

Um ein falsch geschriebenes Wort zu ersetzen, geben Sie die korrekte Schreibweise in das Feld Ersetzen durch ein oder wählen Sie das korrekte Wort in der Liste aus und klicken Sie auf Ersetzen. Um alle Vorkommen des falsch geschriebenen Wortes zu ersetzen, klicken Sie auf Alle ersetzen.

Wenn Sie Vorschläge zu dem Wort im Feld Ersetzen durch wünschen, klicken Sie auf Suchen.

Klicken Sie auf Überspringen, um das markierte Wort zu übergehen. Nachdem Sie ein Wort übersprungen haben, wird die Schaltfläche Zuletzt übersprungen aktiviert. Durch Betätigen dieser Schaltfläche kommen Sie zurück auf das letzte Wort, das Sie übersprungen haben. Der Überspringen-Verlauf wird nur für den aktuellen Rechtschreibprüfungsdurchgang beibehalten.

Um das Wort im Feld Ersetzen durch einem Hilfslexikon hinzuzufügen, klicken Sie auf Hinzufügen. Wenn kein Hilfslexikon geöffnet ist, können Sie eines auswählen oder erzeugen, indem Sie Hinzufügen wählen. Um einem geöffneten Hilfslexikon alle unbekannten Wörter hinzuzufügen, drücken Sie Wahl+Umschalttaste/Alt+Umschalttaste und klicken Sie auf Alle hinzufügen.

Um die Palette Rechtschreibprüfung zu schließen, klicken Sie auf Fertig.

Die Rechtschreibprüfungs-Bibliotheken wurden für alle Sprachen aktualisiert.

Die Rechtschreibprüfung ist beschränkt auf Textrahmen auf sichtbaren Ebenen.

Sie können außerhalb der Palette Rechtschreibprüfung klicken und zur Palette zurückkehren, um eine Rechtschreibprüfung zu wiederholen.

Um mithilfe der Palette Rechtschreibprüfung durchgeführte Änderungen zurückzunehmen, wählen Sie Bearbeiten > Textänderung widerrufen.

Die Vorgaben für die Rechtschreibprüfung erreichen Sie mit einem Klick auf Vorgaben. Weitere Informationen finden Sie unter „Vorgaben – Programm – Rechtschreibprüfung“.

Hilfslexika

Um zu verhindern, dass ein Wort von der Rechtschreibprüfung moniert wird, erstellen Sie ein Hilfslexikon und fügen ihm das Wort hinzu.

Wählen Sie dazu Hilfsmittel > Hilfslexikon, geben Sie einen Namen ein und klicken Sie auf Neu.

Um einem Hilfslexikon Wörter hinzuzufügen, wählen Sie Hilfsmittel > Rechtschreibprüfung > Hilfslexikon bearbeiten.

Ab QuarkXPress 2015 werden Hilfslexika im .xml-Format gespeichert. Sie können nach wie vor Dokumente und Hilfslexika älterer Versionen in QuarkXPress 2015 öffnen; diese Lexika werden dann aber in das .xml-Format konvertiert.

Für die Verwendung mit einem Dokument kann jeweils nur ein Hilfslexikon geöffnet sein. Ein Hilfslexikon bleibt mit einem Dokument verknüpft, bis Sie in der Dialogbox Hilfslexikon auf Schließen klicken oder ein anderes Hilfslexikon öffnen.

Hilfslexika werden auf der Festplatte als separate Dateien gespeichert. Der Pfad zum Hilfslexikon eines Artikels wird zusammen mit dem Projekt gesichert. Wenn Sie also ein offenes Hilfslexikon in einen anderen Ordner oder auf ein anderes Laufwerk kopieren, wird die Anwendung es nicht mehr finden.

Um ein Hilfslexikon zu erstellen oder zu öffnen, ohne die Palette Rechtschreibprüfung zu schließen, klicken Sie auf Hinzufügen, während das entsprechende Wort hervorgehoben ist.

Um einem geöffneten Hilfslexikon alle unbekannten Wörter hinzuzufügen, drücken Sie Wahl+Umschalttaste/Alt+Umschalttaste und klicken Sie auf Alle hinzufügen.

Wort- und Zeichenanzahl

Um die Anzahl der in einem Layout oder Text vorhandenen Wörter und Zeichen zu ermitteln, wählen Sie eine Option im Untermenü Hilfsmittel > Wort- und Zeichenanzahl: Layout oder Text. Die Option Text ist nur verfügbar, wenn ein Text markiert wurde.

Dialogbox Wort- und Zeichenanzahl

Der Bereich Wortanzahl zeigt die Gesamt-Anzahl und die Anzahl der unterschiedlichen Wörter eines Textes oder Layout an.

Der Bereich Zeichenanzahl zeigt die Gesamt-Anzahl Zeichen und die Anzahl sprachenspezifischer Zeichen eines Textes oder Layouts an.

Zeichen für private Verwendung sind individuelle, in einem Bereich des Unicode-Zeichensatzes von Einzelpersonen, Organisationen/Unternehmen und Software-Anbietern außerhalb des ISO- und Unicode-Konsortiums definierte Zeichen.

Arbeiten mit gruppierten Zeichen

Verwenden Sie die Dialogbox Zeichen gruppieren (Menü Stil), um eine Gruppe horizontaler Zeichen (z. B. lateinische Zeichen) in einer vertikalen Textzeile einzufügen. Gruppierte Zeichen werden stets horizontal angezeigt und am Ende einer Zeile nicht umbrochen. So gruppieren Sie ausgewählte Zeichen:

  1. Wählen Sie Stil > Zeichen gruppieren.

  2. Wählen Sie Vertikal oder Horizontal im Dropdown-Menü Skalieren und geben Sie einen Prozentwert in das Feld rechts neben dem Dropdown-Menü Skalieren ein.

  3. Wenn Sie die Zeichenabstände ändern möchten, geben Sie einen Wert in das Feld Größe Spationieren/Senden ein.

  4. Klicken Sie auf OK.

Arbeiten mit Gruppen geschützter Zeichen

Geschützte Zeichen sind Zeichen, die nicht am Anfang oder am Ende einer Zeile stehen können und die außerdem an Zeilenumbrüchen nicht voneinander getrennt werden können. Die Dialogbox Gruppen geschützter Zeichen (Bearbeiten > Gruppen geschützter Zeichen) enthält geschützte Standardzeichensätze für Japanisch – Stark, Japanisch – Schwach, Standard-Koreanisch, Standard vereinfachtes Chinesisch und Standard traditionelles Chinesisch.

So erstellen Sie Gruppen geschützter Zeichen:

  1. Wählen Sie Bearbeiten > Gruppen geschützter Zeichen. Die Dialogbox Gruppen geschützter Zeichen wird aufgerufen.

  2. Klicken Sie auf Neu

  3. Geben Sie den Namen im Feld Name ein.

  4. Geben Sie die entsprechenden Zeichen in die Felder Zeichen, die nicht am Anfang einer Zeile stehen können, Zeichen, die nicht am Ende einer Zeile stehen könnenNicht trennbare Zeichen ein. Dasselbe Zeichen kann nicht als Kann nicht am Zeilenanfang stehen und Kann nicht am Zeilenende stehen definiert sein.

  5. Klicken Sie auf OK.

  6. Klicken Sie auf Sichern.

    Um eine Gruppe geschützter Zeichen auf einen Absatz anzuwenden, wählen Sie eine Option aus dem Dropdown-Menü Geschützter Zeichensatz in der Dialogbox Silbentrennung & Blocksatz bearbeiten (Bearbeiten > S&B > Bearbeiten).

Formatierungspinsel

Mit dem Formatierungspinsel können Sie auf ein Textstück angewendete Formatierungen kopieren und anderen zuweisen. Der Formatierungspinsel kopiert und wendet sämtliche Formatierungen an, die diesem Text zugewiesen wurden, inklusive aller zugewiesener Absatz- und Zeichenstilvorlagen.

So verwenden Sie den Formatierungspinsel:

  1. Markieren Sie den Text mit der gewünschten Formatierung.

  2. Wählen Sie den Formatierungspinsel im Register Home oder Zeichen der Maßpalette.

  3. Markieren Sie den Text, auf den Sie die gewünschte Formatierung anwenden möchten.

WICHTIG: Ob der Formatierungspinsel nur die Zeichenformatierung neben der Absatzformatierung überträgt, hängt von der ursprünglichen Auswahl ab; wenn Sie ein paar Zeichen markieren, wird nur die Zeichenformatierung angewendet, wenn Sie mehrere Zeilen auswählen, wird ebenfalls die Absatzformatierung übertragen. Stilvorlagen selbst werden durch die Verwendung des Formatierungspinsels nicht angewendet.

 

Ausrichten von Zeichen auf Zeilen

Die Funktionen für die Ausrichtung von Zeichen geben Ihnen mehrere Möglichkeiten an die Hand, kleine Zeichen in einer Textzeile am größten Zeichen einer Textzeile auszurichten. Zeichen können anhand ihrer Grundlinien, ihrer Geviertrahmen oder ihrer ICF-Boxen ausgerichtet werden.

Ein Geviertrahmen ist die ein Zeichen begrenzende Umrahmung. Die ICF-Box (ideografischer Zeichensatz) ist ein umgebender Rahmen innerhalb des Geviertrahmens, über den hinaus eine Glyphe sich nicht erstrecken darf. ICF-Boxen sind erforderlich, um sicherzustellen, dass Glyphen in ostasiatischem Fließtext einander nicht berühren. Der rote Bereich in der Abbildung unten zeigt die Grenzen des Geviertrahmens. Der gelbe Bereich steht für die ICF-Box.

Rot steht für den Geviertrahmen. Gelb steht für die ICF-Box. 

Auf folgende Art und Weise können Sie kleinere Zeichen mit den größten Zeichen auf derselben Textzeile ausrichten:

  • Wählen Sie eine Option aus dem Untermenü Stil > Zeichenausrichtung.

  • Wählen Sie eine Option aus dem Dropdown-Menü Zeichenausrichtung im Register Absatz der Maßpalette.

Die verfügbaren Ausrichtungsoptionen sind:

  • ICF-Box oben: Richtet kleine Zeichen an der Oberkante der ICF-Box aus.

  • Geviertrahmen oben: Richtet kleine Zeichen an der Oberkante des Geviertrahmens des größten Zeichens einer horizontalen Textzeile aus.

  • Geviertrahmen unten: Richtet kleine Zeichen an der Unterkante des Geviertrahmens des größten Zeichens einer horizontalen Textzeile aus.

  • Geviertrahmen zentriert: Richtet kleine Zeichen an der Mitte des Geviertrahmens des größten Zeichens aus.

  • Geviertrahmen rechts: Richtet kleine Zeichen an der rechten Kante des Geviertrahmens des größten Zeichens einer vertikalen Textzeile aus.

  • Geviertrahmen links: Richtet kleine Zeichen an der linken Kante des Geviertrahmens des größten Zeichens einer vertikalen Textzeile aus.

  • Lateinische Grundlinie: Richtet kleine Zeichen an der Grundlinie des größten Zeichens aus.

  • ICF-Box unten: Richtet kleine Zeichen an der Unterkante der ICF-Box aus.

Beispiele horizontaler Zeichenausrichtung
Beispiele vertikaler Zeichenausrichtung

Anwenden von Zeichenattributen

QuarkXPress ermöglicht eine präzise, zeichenweise Kontrolle der Textformatierung.

Anwenden einer Schrift

So wenden Sie eine Schrift auf markierten Text an:

  • Wählen Sie eine Schriftfamilie und einen Schriftstil aus dem Dropdown- Menüs Schrift im Register Home oder Zeichenattribute der Maßpalette aus.

     

  • Drücken Sie Befehl+Wahl+Umschalt+M/Strg+Alt+Umschalt+M, um direkt in das Feld Schrift in der Maßpalette zu gelangen. Geben Sie die ersten Zeichen des Namens der Schrift ein, bis sie erkannt wird und drücken Sie die Eingabetaste. Wählen Sie nun einen Schriftstil aus dem Menü Schriftstil.

Die zuletzt von Ihnen verwendeten Schriften erscheinen oben in allen Schriftenlisten. Geben Sie die Anzahl der zuletzt verwendeten Schriften, die angezeigt werden sollen, in Vorgaben > Programm > Schriften an. Um diese Funktion auszuschalten, geben Sie 0 ein.

Schriftenvoransichten

(Nur Windows): Zur Anzeige von Schriftenvoransichten in Schriftenmenüs, markieren Sie die Checkbox Im Schriftenmenü anzeigen im Bereich Schriften der Dialogbox Vorgaben(Menü QuarkXPress/Bearbeiten). Halten Sie die Umschalttaste gedrückt, wenn Sie diese Vorgabe vorübergehend außer Kraft setzen möchten.

(Nur Mac OS X): QuarkXPress zeigt automatisch eine Vorschau aller Schriften in den Schrift-Popups. Halten Sie die Umschalttaste gedrückt, wenn Sie diese Vorgabe vorübergehend außer Kraft setzen möchten.

Anwenden von Schriftstilen

In QuarkXPress 2018 wurde das Schriftstil-Interface erweitert. Seitdem gibt es ein getrenntes Menü für Schriftenfamilien und Schriftstile sowohl unter Windows als auch MacOS. Der Anwender kann nun den gewünschten Schriftstil im Menü Schriftstil wählen. Die Schaltflächen Normal, Fett, Kursiv wurden jedoch nicht entfernt, um ältere Verhaltensweisen beibehalten zu können. Außerdem wurden die Schaltflächen auf die Schriftstile abgebildet (d. h. die Schaltflächen repräsentieren die Schriftschnitte). Bei der Auswahl eines Schriftstils wird auch sein korrespondierender Schriftschnitt/Button ausgewählt. Durch einen Klick auf die Schaltfläche wird ein zur Schriftart gehörender Schriftstil aus dem Schriftstil-Menü ausgewählt.

Viele der Schriftfamilien hatten jedoch mehr als nur einen Schriftstil, der auf den gleichen Schriftschnitt abgebildet wurde, z.B. Fett, Halbfett, Schmal fett, Kräftig, Schwarz, die alle auf Fett abgebildet wurden. Wenn der Benutzer in solchen Fällen auf die Schaltfläche „Fett“ klickte, um eine fette Schriftart anzuwenden, gab es keinen Standardmechanismus, mit dem man den entsprechenden fetten Schriftschnitt auswählen konnte. Ebenso gab es beim Klicken auf die Schaltfläche Fett zum Entfernen der Fettschrift keinen Standardmechanismus, mit dem die gewünschte einfache Schriftart ausgewählt werden konnte. Dieses Verhalten sorgte bei den Benutzern für erhebliche Verwirrung.

 

Es war nicht möglich, Schaltflächen für jeden Schriftstil hinzuzufügen, da die Schriftfamilien mitunter zahlreiche Schriftstile umfassen konnten (Beispiel: Die Schriftfamilie Kepler Std enthält 168 Schriftstile). Mehrere Klicks auf eine einzige Schaltfläche zur Auswahl des gewünschten Schriftstils waren ebenfalls keine praktikable Lösung.

Um diese Probleme zu lösen und eine besser kalkulierbare Benutzeroberfläche zu erhalten, wurden die Schaltflächen Normal, Fett und Kursiv in QuarkXPress 2019 - Version 15.0.1 aus der Benutzeroberfläche entfernt. Der Anwender ändert ab jetzt den Schriftstil im Menü Schriftstil. Um die bisherigen Methoden für die Benutzer beizubehalten, die den Schriftstil über Tastenbefehle angewendet haben, wurden die Tastenbefehle zum Anwenden von Fett-/Kursivschrift beibehalten.

In früheren Versionen von QuarkXPress funktionierten die Tastenbefehle zum Anwenden von Fett und Kursiv auch dann, wenn die angewendete Schriftfamilie keinen Schriftstil mit einem eigenen fetten oder kursiven Schriftschnitt hatte. In solchen Fällen wurden die Schriftschnitte Faux Fett oder Faux Kursiv auf den Text angewendet. Der Gebrauch von Faux Fett/Faux Kursiv ist nicht empfehlenswert bei der Gestaltung.

In QuarkXPress 2019, Version 15.0.1, wurde die Verhaltensweise von Schriftstilen geändert. Durch Eingabe des Tastenbefehls für die Stile Fett/Kursiv wird der entsprechende Schriftstil ausgewählt, wenn die Schriftfamilie einen passenden Schriftstil für diesen Schriftschnitt enthält, andernfalls wird der Tastenbefehl ignoriert.

Wenn der Tastenbefehl für die Stile Fett/Kursiv ignoriert wird/nicht funktioniert, prüfen Sie bitte, ob die zugewiesene Schriftfamilie einen Schriftstil enthält, der zu diesem Schriftschnitt (Fett/Kursiv) passt.

In früheren Funktionen von QuarkXPress war es bei kleinen Schriftfamilien einfach, einen Tastenbefehl für Fett/Kursiv zu verwenden, da diese meist nur die Schriftschnitte Normal, Fett, Kursiv, Fett-Kursiv. Im Falle von großen Schriftfamilien, die viele untergeordnte Schriftfamilien enthalten, wie Leicht, Leicht-Kursiv; Medium, Medium-Kursiv; Schmal, Schmal-Fett, Schmal-Kursiv, Schmal-Fett-Kursiv; Normal, Fett, Kursiv, Fett-Kursiv war es nicht leicht, mit einem Tastenbefehl Fett/Kursiv zuzuweisen, das die Anwendung nicht wusste, welchen fetten/kursiven Stil sie zuordnen sollte. Zusätzlich würde der Kurzbefehl einen fetten/kursiven Stil einer anderen untergeordneten Schriftfamilie (innerhalb der großen Schriftfamilie) auswählen, wenn kein fetter/kursive Stil in dieser untergeordneten Schriftfamilie enthalten war. Wenn also der Schriftschnitt „Condensed Bold (Schmal-Fett)“ nicht verfügbar war, wählte die Verknüpfung den Schriftschnitt „Bold (Fett)“. Dieses Verhalten war nicht korrekt, da die Anwendung eines Fett-/Kursiv-Schriftstils einer Unterfamilie die aktuelle Schriftstärke/Breite ändern würde.

In QuarkXPress 2019, Version 15.0.1, wurde die Verhaltensweise in Bezug auf Tastenbefehle für Schriftstile geändert. In großen Schriftfamilien wird nur nach den Stilen Fett/Kursiv innerhalb der aktuellen untergeordneten Schriftfamilie gesucht beim Zuweisen der Stile Fett/Kursiv mithilfe von Tastenbefehlen. Der entsprechende Schriftstil ausgewählt, wenn die untergeordnete Schriftfamilie einen passenden Schriftstil für diesen Schriftschnitt enthält, andernfalls wird der Tastenbefehl ignoriert. Der Tastenbefehl markiert keinen fetten/kursiven Schriftstil mehr außerhalb der aktuellen untergeordneten Schriftfamilie.

Es wird empfohlen, dass der Anwender das Popup-Menü Schriftstil zur Auswahl der gewünschten Schriftstile nutzt.

Die Behandlung von Faux-Stilen in QuarkXPress

  • Fall simulierte (faux) Stile auf Text angewendet wurden, werden diese in der Benutzerschnittstelle als [Faux Fett], [Faux Kursiv], [Faux Fett] angezeigt.

    Simulierte (faux) Stile

     

  • Beim Öffnen eines Dokuments aus einer früheren Version in QuarkXPress 2019 werden diese simulierten Stile im Feld Schriftstil entsprechend gekennzeichnet, falls sie auf den Text angewendet wurden.

  • Beim Import einer Textdatei mit simulierten Stilen, werden diese simulierten Stile im Schriftstil angezeigt.

  • Durch Ändern einer Schriftfamilie in den Schriftmenüs (Maßpalette, Stilvorlage, Rubi-Dialog, Dialog Verwendung - Schriften), wenn für die aktuelle Schrift ein fetter/kursiver/fett-kursiver Schriftstil angewendet wurde, dieser aber in der neu angewendeten Schriftfamilie nicht verfügbar ist, wird ein geeigneter Faux Stil angewendet.

  • Die Faux-Stil-Kennzeichnung wird dynamisch im Popup-Menü Schriftstil aufgefüllt. Sie ist nur im Popup-Menü Schriftstil verfügbar. 

  • Die Faux-Stil-Kennzeichnung ist nicht verfügbar im Untermenü Schriftfamilie. Wenn ein Faux-Stil angewendet wird, wird von allen Schriftstilen im Untermenü der Schriftfamilie die Markierung entfernt.

  • Wenn der simulierte Stil als lokale Formatierung zugewiesen wird, wird er beim Aktualisieren der Stilvorlage beibehalten.

  • Wenn der Nutzer den angewendeten Schriftstil im Falle von simulierten Stilen ändert, ist der Faux-Stil im Popup-Menü Schriftstil nicht mehr verfügbar. Wenn die Änderung des Stils widerrufen wird, wird der Faux-Stil wiederhergestellt.

  • Auf Text angewendete simulierte Stile werden auch beim Kopieren-Einsetzen und Drag&Drop von Text/Textrahmen innerhalb desselben Projekts und über Projekte hinweg beibehalten; ebenfalls beim Anfügen von Layouts und von Stilvorlagen, in denen simulierte Stile zugewiesen wurden.

  • Ähnlich wie in früheren Versionen wird bei einer reduzierten Ausgabe ein Warnhinweis angezeigt, wenn Transparenz auf einen Text mit einem simulierten Stil angewendet wird.

  • Simulierte Stile werden beibehalten, wenn irgendeine andere Schriftfamilie oder ein anderer Schriftstil als der aktuell anwendbare Schriftstil aktiviert wird. Der simulierte Stil wird entfernt, wenn der eigentliche Schriftstil später aktiviert wird.

Falls Sie die Standardeinstellungen für Faux-Stile ändern und Faux-Stile anwenden möchten, beenden Sie bitte die Anwendung, rufen Sie unter Windows den QuarkXPress Anwendungsordner auf; unter Mac wählen Sie den Ordner Mac HD/ Users/<current user>/Library/Application Support/Quark/QuarkXPress 2019 > Suchen Sie die Datei Settings.xml und bearbeiten Sie sie.

<FontStyleSettings AllowFauxStyles="false">

</FontStyleSettings>

Ändern Sie den Eintrag 'AllowFauxStyles' von ‘false’ in ‘true’ und sichern Sie anschließend die Datei. Starten Sie jetzt die Anwendung erneut.

Schriftstile im Dialog Verwendung

Die Anzeige der Informationen zu Schriftstilen im Dialog Verwendung wurde in QuarkXPress 2019, Version 15.0.1, ebenfalls aktualisiert. Der in eckigen Klammern angezeigte Schriftschnitt wurde entfernt, wenn die Schrift auf dem System verfügbar ist.

Jetzt wird nur noch der Schriftname im Dialog Verwendung > Register Schriften angezeigt, wenn die Schrift auf dem System verfügbar ist.

Beispiel:

Myriad Pro Regular

Myriad Pro Bold

Myriad Pro Italic

Myriad Pro Bold Italic

Falls Schriften fehlen, wird der Schriftschnitt in eckigen Klammern neben dem Namen der fehlenden Schrift angezeigt.

Beispiel:

Georgia Pro Italic wird angezeigt als (-5, Georgia Pro) <<Italic>> 

Avenir LT Std Heavy wird angezeigt als (-3, Avenir LT Std 65 Medium) <<Bold>>

Falls die Stile Faux Fett/Kursiv auf die Schrift angewendet wurden, wird die Kennzeichnung Faux Fett/Kursiv neben dem Schriftnamen innerhalb von eckigen Klammern angezeigt. Außerdem wird ein entsprechendes Warnsymbol links vom Schriftnamen angezeigt.

 

 

Verbesserte Leistung von QuarkXPress unter Windows für verschiedene Funktionen, die sich auf Schriften beziehen

Es gab einige Leistungsprobleme mit Funktionen, die sich auf Schriften beziehen, in QuarkXPress unter Windows. Es kam zu Leistungsverzögerungen beim Ändern der Schriftart und des Schriftstils mithilfe der Maßpalette sowie beim Aufrufen und Wechseln von Schriften in der Glyphen-Palette. Außerdem gab es eine Leistungsverzögerung beim Aufrufen des Dialogs Vorgaben, des Dialogs Zeichenstilvorlage, der Maßpalette und beim Wechsel der Tabs in der Maßpalette. Es gab eine Leistungsverzögerung, wenn die Einstellung „Zuletzt verwendete Schriftart“ aktiviert war.

Es gibt keine Leistungsverzögerung beim Ändern der Schriftart und des Schriftstils über die Maßpalette unter Windows. Es kommt zu keiner Leistungsverzögerung mehr beim Aufruf und Wechsel von Schriften in der Glyphen-Palette, beim Aufruf des Dialogs Vorgaben, der Zeichenstilvorlage, beim Aufruf der Maßpalette und beim Wechsel der Register in der Maßpalette unter Windows. Darüber hinaus gibt es keine Leistungsverzögerung mehr, wenn die Einstellung „Zuletzt verwendete Schriftart“ unter Windows aktiviert ist. Der Standardwert für die maximale Anzahl zuletzt verwendeter Schriften wurde unter Windows wieder auf 5 zurückgesetzt.

Auswählen der Schriftgröße

Schriftgrößen können Werte von 2 bis 16128 Punkt annehmen. So wenden Sie eine Schriftgröße auf markierten Text an:

  • Wählen Sie eine Größe aus dem Menü Größe im Register Home oder Zeichen der Maßpalette.

  • Klicken Sie auf den Pfeil neben der aktuellen Schriftgröße, um eine Liste mit Punktgrößen aufzurufen. Wählen Sie dann eine Größe aus der Liste oder geben Sie eine andere Punktgröße ein.

  • Verwenden Sie die Ticker-Steuerung mit oder ohne Umschalt- oder Alt/Wahl-Modifiziertaste zur Änderung der Größe

  • Verwenden Sie Tastaturbefehle.

 

Anwenden von Schriftstilen

So wenden Sie einen Schriftstil auf markierten Text an:

  • Wählen Sie Stil > Schriftstil und suchen Sie einen Schriftstil aus dem Untermenü aus.

  • Wählen Sie einen Schriftstil aus dem Dropdown-Menü Textstile in der Maßpalette.

Sie können die zugewiesenen Schriftstile mit der Option „Alle Stile entfernen“ im Popup-Menü Textstile in der Maßpalette oder mit der Schaltfläche „Schriftstile zurücksetzen“ im Dialog „Zeichenstilvorlage entfernen.

Anwenden von Farbe, Tonwert und Opazität

So wenden Sie Farbe, Tonwert und Opazität auf markierten Text an:

  • Wählen Sie Optionen aus den Untermenüs Stil > Farbe, Stil > Tonwert und Stil > Deckkraft.

  • Rufen Sie die Palette Farben (Fenster > Farben zeigen) auf, klicken Sie auf eine Farbe und wählen Sie Werte für Tonwert und Deckkraft oder geben Sie eigene Werte ein.

  • Verwenden Sie die Bedienelemente für Farbe, Tonwert und Deckkraft in den Registern Home oder Zeichenattributeder Maßpalette.

  • Verwenden Sie die Bedienelemente für Farbe, Tonwert und Deckkraft in der Maßpalette.

Zuweisen von Schriftbreite und Schrifthöhe

So wenden Sie Änderungen der Schriftbreite und -höhe auf markierten Text an:

  • Wählen Sie Text horizontal skalieren oder Text vertikal skalieren im Register Zeichen/Zeichenattribute der Maßpalette und geben einen Wert in das Feld ein.

  • Verwenden Sie die Ticker-Steuerung mit oder ohne Umschalt- oder Alt/Wahl-Modifiziertaste zur Änderung des Maßstabs.

  • Verwenden Sie Tastaturbefehle. Wenn ein Textbereich ausgewählt ist, dem sowohl Schriftbreite als auch Schrifthöhe zugewiesen wurde, werden Tastaturbefehle den Text entsprechend verbreitern oder schmälern.

Schrifthöhe und Schriftbreite können nicht gleichzeitig modifiziert werden.

Anwenden des Grundlinienversatzes

Sie können ohne Auswirkungen auf die für den Absatz gültigen Abstände Zeichen oberhalb oder unterhalb ihrer Grundlinie platzieren. Ein positiver Wert erhöht den Text, ein negativer senkt ihn ab. So wenden Sie Grundlinienversatz auf markierten Text an:

  • Geben Sie einen Wert in das Feld Grundlinie des Registers Zeichen der Maßpalette ein.

  • Verwenden Sie die Ticker-Steuerung mit oder ohne Umschalt- oder Alt/Wahl-Modifiziertaste zur Änderung des Grundlinienversatzes.

  • Verwenden Sie Tastaturbefehle.

Hinzufügen von Betonungszeichen

Zum Hinzufügen eines Betonungszeichens zu einem Zeichen wählen Sie das Zeichen aus, klicken auf das Dropdown-Menü Betonungszeichen im Menü Textstile im Register Home oder Zeichen der Maßpalette. Die Optionen für Betonungszeichen werden angezeigt. Klicken Sie nun auf eine der Optionen. Diese Optionen sind auch im Dropdown-Menü Betonungszeichen unter Stil > Schriftstil verfügbar.

Anwenden von Textkonturen

Mit QuarkXPress haben Sie nun die Möglichkeit, eine Kontur (oder Umrandung) um einzelne Textzeichen zu ziehen.

Sie können Farbe, Stärke und Verbindungstypen der Kontur definieren. Und Sie können eine Textkontur in einer Zeichen- oder Absatzstilvorlage festlegen.

So weisen Sie markiertem Text eine Textkontur zu:

  • Anwenden einer Zeichenstilvorlage.

  • Um ganzen Absätzen eine Textkontur zuzuweisen, verwenden Sie eine Absatzstilvorlage und wählen (oder definieren) Sie eine Zeichenstilvorlage, die eine Textkontur aus dem Dropdown-Menü Zeichenstil im Register Allgemein definiert.

  • Verwenden Sie das Register Zeichen der Maßpalette.

Definieren Sie folgende Eigenschaften:

  • Kontur – Wählen Sie eine Farbe vom Dropdown-Menü. Wählen Sie , um den Dialog Farbe bearbeiten zur Definition einer neuen Farbe für die Textkontur aufzurufen.

  • Wählen Sie einen Prozentwert mithilfe des Schiebereglers, um der gewählten Farbe eine Schattierung zuzuweisen.

  • Stärke – Legen Sie die gewünschte Konturstärke als absoluten Wert fest (bis 500 pt). Die Stärke kann auch als Prozentwert des Texts angegeben werden. Die Strichstärke ist dann abhängig von der Schriftgröße und erhöht/verringert sich, wenn Sie die Größe der Schrift ändern. Der Prozentwert muss zwischen 0 und 50 % liegen.

  • Verbindung – Wählen Sie den Verbindungstyp, um das Erscheinungsbild der Kontur von Eckpunkten zu definieren, die sich über die Endpunkte von Text erstrecken.

    • Gehrungsecke: Erzeugt eine spitze Ecke, die sich über den Endpunkt hinaus erstreckt, wenn sich die Länge der Gehrung innerhalb der Gehrungsgrenze bewegt. Das Feld Gehrungsgrenze ist nur aktiv für eine Gehrungsecke. Der Wert des Feldes Gehrungsgrenze kann zwischen 1 und 255 liegen.

    • Abgerundete Ecke: Erzeugt abgerundete Ecken, die sich über die halbe Strichbreite jenseits des Endpunkts erstrecken.

    • Abgeflachte Ecke: Erzeugt rechtwinklige Ecken, die an die Endpunkte angrenzen.

  • Gehrungsgrenze – Bei Gehrungsecken wählen Sie eine Gehrungsgrenze aus dem Dropdown-Menü.

  • Kreuzen Sie Keine Füllung an, um die Textfarbe in keine Farbe zu ändern. Diese Auswahl ist nur verfügbar, wenn die Stärke der Textkontur > 0 beträgt.

Anpassen von Zeichen mit halber Breite

Um Zeichen mit halber Breite (z. B. Lateinische Zeichen) horizontal in einem vertikalen Textlayout zu behalten, aktivieren Sie Zeichen mit halber Breite aufrecht belassen im Tab Zeichen der Maßpalette.

Arbeiten mit Schriftengruppen

Mit Schriftengruppen können Sie kontrollieren, wie verschiedene Zeichentypen – z. B. alphabetische (lateinische) und Han-Zeichen – angezeigt werden, wenn Sie zusammen im Text vorkommen.

In der Dialogbox Schriftengruppe bearbeiten können Sie eine neue Schriftengruppe erstellen (Bearbeiten > Schriftengruppe). Jede Schriftengruppe setzt sich zusammen aus einer Gruppe von Schriftarten, von denen jede ihre eigenen Einstellungen besitzt.

Verwenden Sie die Dialogbox Schriftengruppe bearbeiten zum Konfigurieren einer Schriftengruppe.

Für jede Schrift in einer Schriftengruppe können Sie folgende Einstellungen vornehmen:

  • Schrift: Geben Sie eine Schriftfamilie für jeden Typ der Zeichengruppe an.

  • Stil: Geben Sie einen Schriftschnitt für die gewählte Schriftfamilie für jeden Typ der Zeichengruppe an.

  • Relative Größe: Geben Sie die relative Größe jeder Schrift an, basierend auf die im Layout verwendete Schriftgröße. Wenn die Schriftgröße in Ihrem Layout beispielsweise 12 Punkt beträgt, und Sie eine relative Einstellung von 200 % wählen, wird die Schrift mit 24 Punkt angezeigt.

  • Grundlinienversatz: Geben Sie einen Wert an, um die Schrift von ihrer Grundlinie nach oben oder unten zu versetzen.

  • Skalierungsrichtung: Geben Sie an, ob die Schrift horizontal oder vertikal skaliert werden soll.

  • Skalierungsbetrag: Geben Sie einen Wert für die horizontale oder vertikale Skalierung ein.

Im Bereich Beispieltext der Dialogbox erscheint ein Textbeispiel, das jede der Schriften in der Schriftengruppe benutzt.

Sie können einem Text eine Schriftengruppe auf die gleiche Art und Weise zuweisen, wie Sie eine Schrift auf Text anwenden. Markieren Sie einfach den Text und wählen Sie eine Schriftengruppe aus dem Dropdown-Menü in der Maßpalette. Schriftengruppen stehen oben in der Liste.

Zum Hinzufügen einer Schriftengruppe zu einem Projekt verwenden Sie die Schaltfläche Anfügen in der Dialogbox Schriftengruppen (Bearbeiten > Schriftengruppen).

Anwenden mehrerer Zeichenattribute

Sie können alle Zeichenattribute gleichzeitig anzeigen und bearbeiten mit Hilfe des Registers Zeichen der Maßpalette.

Leere Felder und graue Optionsfelder geben an, dass dem markierten Text mehrere Stile zugewiesen sind. So bleibt z. B. das Feld Schrift leer, wenn dem ausgewählten Text mehr als eine Schriftart zugeordnet ist.

Ein Wert, den Sie in ein leeres Feld eingeben, wird dem gesamten markierten Text zugeordnet. Wenn Sie ein grau unterlegtes Optionsfeld aktivieren bzw. deaktivieren, wird das jeweilige Stilattribut dem gesamten markierten Text zugeordnet bzw. aus diesem entfernt.

Verwenden Sie das Register Zeichen der Maßpalette zum Formatieren von Text.

Zuweisen von Absatzattributen

Absatzattribute sind Formatierungsoptionen, die auf komplette Absätze angewendet werden. Zu ihnen zählen Ausrichtung, Einzüge, Zeilenabstände und Tabulatoreinstellungen. Um Attribute auf den markierten Absatz anzuwenden, verwenden Sie das Register Absatz der Maßpalette.

Sie können beliebige zugeordnete Absatzformate von einem Absatz zu einem anderen im selben Rahmen bzw. in derselben Textkette kopieren. Um zugewiesene Absatzformate zu kopieren, markieren Sie den Absatz oder eine Reihe von Absätzen, die geändert werden sollen und drücken anschließend die Tasten Wahl+Umschalt/Alt+Umschalt, während Sie an eine beliebige Stelle in den Absatz mit den Formaten klicken, die Sie kopieren möchten. Das Kopieren von Absatzformaten auf diese Weise lässt die Zeichenattribute unverändert.

Einstellen der Ausrichtung

Sie haben die Wahl zwischen sieben Absatzausrichtungen: Linksbündig, zentriert, rechtsbündig, Blocksatz, erzwungener Blocksatz, zum Bund hin, vom Bund weg. Die Option Erzwungener Blocksatz richtet – wie die Option Blocksatz – alle Zeilen zwischen dem linken und dem rechten Einzug aus, auch die letzte Zeile (falls am Ende des Absatzes eine Absatzmarke steht).

So stellen Sie die Ausrichtung von markiertem Text ein:

  • Wählen Sie eine Ausrichtungsoption aus dem Untermenü Stil > Ausrichtung.

  • Klicken Sie auf ein Ausrichtungssymbol im Register Home oder im Register Absatz der Maßpalette.

  • Verwenden Sie Tastaturbefehle.

Bei Dokumenten mit Doppelseiten war es bisher nicht leicht, die Textausrichtung so festzulegen, dass sie sich am Bund ausrichten - was voraussetzte, dass verschiedene Absatzstile für die Seiten auf der Vorderseite und auf der Rückseite definiert wurden - und viele Anwender verlangten nach einer Option für den Absatzstil, mit dem Text zum Bund hin oder vom Bund weg ausgerichtet werden kann. QuarkXPress 2019 führt diese Optionen als Teil der Erweiterung der Absatzausrichtung ein.

So funktioniert es

Sie finden die folgenden neuen Textausrichtungseinstellungen in der Absatzstilvorlage und der Maßpalette:

  • Zum Bund hin

  • Vom Bund weg

Die Textausrichtung ändert sich, falls „Zum Bund hin“ und „Vom Bund weg“ bei einem Doppelseiten-Layout eingestellt wurden.

Ausrichtung zum Bund hin
Vom Bund weg 
Optionen der Absatzausrichtung

Bei Doppelseiten gibt es einen Bund:

  • Ausrichtung zum Bund hin: Ungeachtet der Anzahl der Seiten im Doppelseiten-Layout wird der Text auf allen linken Seiten zur rechten Seite (d. h. zum Bund hin), der Text auf allen rechten Seiten zur linken Seite hin (d. h. zum Bund hin) ausgerichtet.

  • Ausrichtung vom Bund weg: Ungeachtet der Anzahl der Seiten im Doppelseiten-Layout wird der Text auf allen linken Seiten zur linken Seite (d. h. vom Bund weg), der Text auf allen rechten Seiten zur rechten Seite hin (d. h. vom Bund weg) ausgerichtet.

Bei Einzelseiten gibt es keinen Bund:

  • Ausrichtung zum Bund hin: Ungeachtet der Anzahl der Seiten im Doppelseiten-Layout wird der Text an der linken Seite ausgerichtet.

  • Ausrichtung vom Bund weg: Ungeachtet der Anzahl der Seiten im Doppelseiten-Layout wird der Text an der rechten Seite ausgerichtet.

Einstellen des Einzugs

So legen Sie die Einzüge für markierte Absätze fest:

  • Verwenden Sie das Untermenü Stil > Ausrichtung

  • Verwenden Sie das Register Absatz der Maßpalette

Verwenden Sie die folgenden Felder, um die Einzüge festzulegen:

  • Um anzugeben, wie weit ein Absatz von der linken Kante eines Rahmens oder einer Spalte eingezogen werden soll, geben Sie einen Wert in das Feld Linker Einzug ein.

  • Um festzulegen, wie weit die erste Absatzzeile vom Linken Einzug eingerückt werden soll, geben Sie einen Wert in das Feld Erste Zeile ein. Beachten Sie: Der Einzug der ersten Zeile wird relativ zum Linken Einzug eines Absatzes gesehen. Haben Sie beispielsweise einen Linken Einzug von 0,5" und einen Einzug der Ersten Zeile von 0,5" festgelegt, beginnt die erste Zeile 1" vom linken Rand des Textrahmens. Der Erstzeileneinzug kann als absoluter Wert oder als Prozent % eines Gevierts angegeben werden.

  • Um festzulegen, wie weit ein Absatz vom rechten Rand eines Rahmens oder einer Spalte eingerückt werden soll, geben Sie einen Wert in das Feld Rechter Einzug ein. Klicken Sie auf OK.

  • Um einen hängenden Einzug zu erstellen, legen Sie einen positiven Linken Einzug und einen negativen Einzug für Erste Zeile fest oder verschieben Sie die Einzugssymbole auf dem Spaltenlineal. .

Außer der Festlegung hängender Einzüge als Absatzattribute können Sie auch ein spezielles Sonderzeichen eingeben, das den Einzug aller Textzeilen von diesem Punkt bis zum nächsten Absatzumbruch erzwingt. Drücken Sie Befehl+\ (Mac OS X) oder Strg+\ (Windows), um das spezielle Zeichen für „Einzug hier“ einzugeben. Das „Einzug hier“-Zeichen ist ein unsichtbares Zeichen. Um unsichtbare Zeichen anzuzeigen, wählen Sie Ansicht > Sonderzeichen zeigen (Befehl+I/Strg+I).

Sowohl Ausrichtung als auch Einzüge werden vom Feld Textabstand im Register Textrahmen der Maßpalette bemessen. Der Wert von Textabstand wirkt sich auf alle vier Seiten eines Textrahmens aus, jedoch nicht auf die inneren Spalten eines Textrahmens.

Einstellen des Zeilenabstandes

Der Zeilenabstand ist ein Maß für die Zeilenverteilung – er beschreibt den Abstand zwischen den Textgrundlinien in Absätzen. Beim Festlegen eines Zeilenabstandswertes wird dieser automatisch allen Zeilen der ausgewählten Absätze zugeordnet. Zeilenabstände können auf vier unterschiedliche Arten eingestellt werden:

  • Der absolute Zeilenabstand ist der Abstand zwischen den Grundlinien zweier Textzeilen, unabhängig von der Größe der Zeichen in den Zeilen. Wenn Sie beispielsweise den absoluten Zeilenabstand für einen Absatz mit 16 Punkt angeben, werden alle Grundlinien des Absatzes in einem Abstand von 16 Punkt angeordnet. Beim Festlegen eines absoluten Zeilenabstands sollten Sie darauf achten, dass Ihr Wert den gesamten Abstand von einer Grundlinie zur nächsten darstellt.

  • Proportionale Zeilenabstände ermöglichen die Definition von Abständen in Prozentwerten abhängig von der Schriftgröße. Jeder Absatz kann dann abhängig von der größten Schrift im Absatz unterschiedliche Zeilenabstände besitzen. Wenn Sie beispielsweise einen proportionalen Zeilenabstand von 50 % einstellen und die Schriftgröße des größten Zeichens im Absatz 36 pt beträgt, werden alle Grundlinien im Abstand von 54 pt platziert (36 pt plus 50 % von 36 pt). Die Verwendung von proportionalen Zeilenabständen kann Probleme lösen, die durch Text mit Inline-Illustrationen, Inline-Rahmen und Inline-Tabellen entstehen können. Die Grenzwerte für proportionale Zeilenabstände liegen zwischen -100 % und 5000 %.

    Beim Import von Word-Dokumenten wird Text automatisch mit proportionalen Zeilenabständen abgebildet.

  • Der inkrementelle automatische Zeilenabstand ist eine Kombination aus einem Grundbetrag für den automatischen Zeilenabstand und einem absoluten Wert, der im Feld Zeilenabstand angegeben wird. Inkrementellen Zeilenabständen muss ein Pluszeichen (+) oder ein Minuszeichen (–) voranstehen.

  • Automatischer Zeilenabstand bedeutet, dass die Anwendung den Wert im Feld Autom. Abstand (Bereich QuarkXPress/Bearbeiten > Vorgaben > Absatz) verwendet, um festzulegen, ob eine prozentbasierte oder eine inkrementelle Einstellung des Abstandes verwendet wird. Die Standardeinstellung – der prozentuale Zeilenabstand – benutzt den Grundbetrag des automatischen Zeilenabstands und fügt ihm einen unveränderlichen Prozentsatz der höchsten Schriftgröße auf der darüberliegenden Zeile hinzu, um den gesamten Zeilenabstand zwischen der Zeile mit dem automatischen Zeilenabstand und der darüberliegenden Zeile zu ermitteln. Der Standardwert für prozentualen automatischen Zeilenabstand ist 20 %. Zur Definition des automatischen Zeilenabstandes geben Sie auto oder 0 pt in das Feld Zeilenabstand ein.

So stellen Sie die Ausrichtung von markiertem Absätzen ein: 

  • Verwenden Sie die Einstellungen für Zeilenabstand im Register Home oder Absatz der Maßpalette.

    Mit Tastenbefehlen können Sie schrittweise automatisch die Werte in diesem Feld erhöhen/verringern. Weitere Informationen finden Sie unter „Paletten“.

  • Verwenden Sie die Ticker-Steuerung mit oder ohne Umschalt- oder Alt/Wahl-Modifiziertaste zur Änderung des Zeilenabstands.

  • Verwenden Sie Tastaturbefehle.

Einstellen des Abstands vor und nach Absätzen

Abstand vor und Abstand nach erlauben das Festlegen des Abstandes vor und nach markierten Absätzen.

Um den Zwischenraum vor und nach markierten Absätzen einzustellen, verwenden Sie die Einstellungen Abstand vor Absatz und Abstand nach Absatz im Register Absatz der Maßpalette.

Einstellen des Abstand zwischen Absätzen desselben Stils

Viele Anwender wünschten eine Option, um den Zwischenraum zwischen aufeinanderfolgenden Absätzen mit derselben Absatzstilvorlage zu definieren. Vor QuarkXPress 2019 wurden sowohl die vom Anwender in einer Absatzstilvorlage festgelegten Werte für Abstand vor als auch Abstand nach aufeinanderfolgenden Absätzen mit dieser Absatzstilvorlage zugewiesen. Wenn der Anwender in solchen Fällen die Abstände zwischen aufeinanderfolgenden Absätzen ignorieren wollte, musste er diese Absätze lokal markieren und die Abstandswerte bearbeiten.

QuarkXPress 2019 enthält nun eine neue Option „Abstand dazwischen“, mit der der Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Absätzen mit derselben Absatzstilvorlage definiert werden kann; mithilfe dieser Option können Sie die Abstände ignorieren oder einen individuellen Abstandswert für solche Absätze einstellen. Diese Funktion ist besonders hilfreich beim Erstellen von Inhaltsverzeichnissen und Aufzählungen und nummerierten Listen.

„Abstand dazwischen“ = „Ignorieren“
„Abstand dazwischen“ = „0“

So funktioniert es
  • Sie können nun Abstände zwischen aufeinanderfolgenden Absätzen mit derselben Stilvorlage ignorieren oder unterschiedliche Abstände zuweisen. Das kommt möglicherweise zum Tragen, wenn Sie Abstände vor oder Abstände nach oder beides auf mehrere Absätze angewendet haben und die Abstände zwischen aufeinanderfolgenden Absätzen ignorieren oder anpassen möchten.

  • So weisen Sie Abstand vor/Abstand nach auf aufeinanderfolgende Absätze mit derselben Stilvorlage zu: Wählen Sie „Ignorieren“ für Abstand dazwischen

  • So ignorieren Sie die Abstände zwischen aufeinanderfolgenden Absätze mit derselben Stilvorlage: Setzen Sie den Wert auf 0 für Abstand dazwischen

  • So verringern Sie die Abstände zwischen aufeinanderfolgenden Absätze mit derselben Stilvorlage: Legen Sie einen individuellen Wert für Abstand dazwischen fest

    Das Attribut Abstand dazwischen kann aus Microsoft Word-Dateien, RTF-Dateien und Xpress Tags-Dateien importiert und auch aus QuarkXPress in alle diese Formate exportiert werden.

Steuerung des Spaltenflusses

Mit der Spaltenfluss-Steuerung können Sie festlegen, wie Text in Bezug auf Spalten fließen soll.

So setzen Sie den Spaltenfluss in markierten Absätzen fest:

  1. Verwenden Sie das Register Spaltenfluss der Maßpalette.

  2. Verwenden Sie die folgenden Felder, um den Spaltenfluss festzulegen:

    (Ein Spaltenblock ist ein beliebiger Absatz aus verbundenen/geteilten Spalten, denen ähnliche Spaltenflussattribute zugewiesen wurden.)

    • Flussrichtung – Wählen Sie Durchgängig (die Standard-Flussrichtung), um den markierten Absatz in seiner ursprünglichen Spalte zu lassen oder Neustart, um den Absatz an den Anfang des Spaltenblocks zu verschieben. Die Option Neustart kann entweder unabhängig gewählt werden oder zusammen mit der Option Spalten verbinden. Wenn Neustart gewählt wurde, wird der Text in den Absätzen vor dem markierten Absatz über die Spalten neu ausgerichtet.

    • Markieren Sie Spalten verbinden/aufteilen, um die Art und Weise, wie der Absatz fließt zu ändern:

      • Typ – markieren Sie Spalten verbinden, damit sich der Absatz über mehrere Spalten spannt oder Spalten teilen, um den Absatz auf zwei oder mehr Spalten aufzuteilen.

        Mit der Option Spalten aufteilen kann man einen mehrspaltigen Effekt mit ausgewählten Absätzen in einem einspaltigen Rahmen erhalten.

      • Spalten – wählen Sie die Anzahl Spalten, über die sich der Absatz spannen oder in die er aufgeteilt werden soll. Für Spalten verbinden können Sie Alle wählen oder eine Zahl von 2 bis 30. (Alle bezieht sich auf eine beliebige Zahl von Spalten im Textrahmen, die über 30 oder mehr lautet.) Für Spalten teilen muss der Wert eine Zahl von 2 bis 30 sein.

      • Abstand vor – stellen Sie den Abstand vor den markierten Absätzen ein.

      • Abstand nach – stellen Sie den Abstand nach den markierten Absätzen ein.

        Abstände zwischen Spaltenblöcken: Wenn ein Spaltenblock mehrere Absätze enthält, wird Abstand vor vom ersten und analog dazu Abstand nach vom letzten Absatz des Blocks genommen.

        Wenn die Attribute Abstand vor und/oder Abstand nach sowohl in den Registern Absatzattribute als auch Spaltenfluss der Maßpalette festgelegt wurden, wird der höhere Wert angewendet; sie werden nicht addiert.

        Zwischen zwei Spaltenblöcken (verbunden/verbunden; verbunden/geteilt; geteilt/geteilt; geteilt/verbunden) werden die Werte von Abstand vor und/oder Abstand nach der Absatzattribute angewendet.

      • Spaltenabstand – stellt den Spaltenabstand für zwei aufgeteilte Spalten ein.

    • Markieren Sie Zwischenlinie, um eine Trennlinie zwischen Spalten einzufügen, und verwenden Sie die Dropdown-Menüs für Stil, Breite, Farbe, Schattierung und Opazität, um das Aussehen der Trennlinie einzustellen.

      Diese Option ist nur für Spalten teilen verfügbar.

Spaltenfluss-Beispiele

Die folgenden Abbildungen illustrieren einige mögliche Ergebnisse, die mit Spaltenfluss erzielt werden können.

Tabulatoren festlegen

Sie können zwischen sechs verschiedenen Tabulatoren auswählen:

  • Links richtet den Text linksbündig am Tabulator aus.

  • Zentriert richtet den Text mittig über diesem Tabulator aus.

  • Rechts richtet Text rechtsbündig mit dem Tabulator aus.

  • Punkt richtet den Text am Dezimalpunkt aus.

  • Komma richtet Text nach dem ersten Komma aus.

  • Ausrichten an richtet den Text an einem beliebigen Zeichen aus, das Sie angeben können. Wenn Sie diesen Tabulator wählen, wird das Feld Ausrichten an aktiv. Markieren Sie den Eintrag in diesem Feld und geben Sie das gewünschte Zeichen für die Ausrichtung ein.

Dialog Tabulatoren

So definieren Sie einen Tabulator:

  • Markieren Sie einen Tabulator und ziehen Sie den Tabulator über das Tabulatorlineal oder geben Sie die Position des Tabulators in das Feld Position ein.

  • Definieren Sie - falls nötig - Füllzeichen im Feld Füllzeichen

  • Klicken Sie auf Festlegen, um den Tabstopp zu setzen.

  • Verwenden Sie Alle löschen, um alle Tabstopps zu löschen.

Wenn Sie keine benutzerdefinierten Tabstopps setzen, legt die Anwendung als Standardvorgabe linksbündige Tabstopps alle 1,27 cm fest.

So weisen Sie Tabulatoren markierten Absätzen zu: Verwenden Sie die Bedienelemente des Registers Tabulatoren der Maßpalette. Die Verwendung der Maßpalette spart Platz auf dem Bildschirm und Sie können kontinuierlich die Auswirkungen von Änderungen der Tabulator-Einstellungen betrachten. Sie können Tabulatorsymbole auf das Lineal oder direkt in den Text ziehen. Wenn Sie Tabs auf das Lineal oder in den Text ziehen, erscheint eine vertikale Linie, die Sie bei der Positionierung unterstützt.

Einstellungen für Hurenkinder und Schusterjungen

Hurenkinder und Schusterjungen sind zwei Arten von aus typografischer Sicht unerwünschten Zeilen. Als Hurenkind wird traditionell die letzte Zeile eines Absatzes bezeichnet, wenn sie ganz oben in einer Spalte steht. Als Schusterjunge wird traditionell die erste Zeile eines Absatzes bezeichnet, wenn sie an letzter Stelle einer Spalte steht.

Wenn Sie die Funktion Zeilen zusammenhalten verwenden, können Sie festlegen, dass Absätze nicht aufgeteilt werden und dass, wenn nicht alle Zeilen eines Absatzes auf eine Spalte oder Seite passen, der gesamte Absatz an den Anfang der nächsten Spalte oder Seite gezogen wird. Sie können auch die Anzahl der Zeilen angeben, die am Ende einer Spalte bzw. am Anfang der folgenden Spalte verbleiben müssen, wenn ein Absatz aufgeteilt wird. Mithilfe der Funktion Mit nächstem ¶ zusammenhalten können Sie Absätze mit den Absätzen, die auf sie folgen, zusammenhalten. Dadurch können Sie eine Zwischenüberschrift mit dem folgenden Absatz zusammenhalten und gleichzeitig verhindern, dass andere Textzeilen, die sinngemäß zusammen gehören, getrennt werden.

Es ist gebräuchlich, Mit nächstem ¶ zusammenhalten für Stilvorlagen von Titelzeilen und Untertiteln zu wählen und Zeilen zusammenhalten (gewöhnlich mit Parametern für Start und Ende) für Stilvorlagen des Textkörpers.

So schalten Sie die Funktonen Zeilen zusammenhalten und Mit nächstem ¶ zusammenhalten für markierte Absätze ein- oder aus: verwenden Sie das Register Absatz der Maßpalette.

Arbeiten mit Textschattierung

Textschattierung kann auf ganze Absätze oder nur auf eine Textauswahl innerhalb eines Absatzes angewendet werden.

Erstellen und Bearbeiten von Textschattierungsstilen

Ein Textschattierungsstil ist eine benannte Sammlung von Textschattierungsattributen. Sie können alle Attribute eines Textschattierungsstils auf einen Text anwenden, indem Sie einfach die Stilvorlage auf den Text anwenden.

So erstellen Sie einen neuen Textschattierungsstil oder bearbeiten einen bereits vorhandenen:

  1. Öffnen Sie den Dialog Textschattierungsstile, (Bearbeiten > Textschattierungsstile).

  2. Wählen Sie einen existierenden Textschattierungsstil aus der Liste und klicken Sie auf Bearbeiten, um ihn anzupassen, oder klicken Sie auf Neu, um einen neuen Textschattierungsstil hinzuzufügen.

    Alternativ dazu können Sie die Palette Textschattierungsstile nutzen (Fenster > Textschattierungsstile), um Textschattierungsstile zu erstellen und zu bearbeiten.

    Die Dialogbox Textschattierungsstil bearbeiten wird angezeigt:

  3. Geben Sie einen Namen für diesen Textschattierungsstil in das Feld Name ein oder übernehmen Sie den voreingestellten Namen „Neuer Textschattierungsstil“.

  4. Definieren Sie die Attribute im Register Tonwert:

    • Farbe: Wählen Sie im Dropdown-Menü eine Farbe für die Textschattierung. Wählen Sie Neu im Menü, um eine neue Farbe für die Schattierung anzulegen.

    • Tonwert: Geben Sie einen Wert ein oder benutzen Sie den Schieberegler, um den Tonwert der Farbe als Prozentwert anzugeben.

    • Deckkraft: Geben Sie einen Wert ein oder benutzen Sie den Schieberegler, um die Opazität der Farbe von 0 % (transparent) bis 100 % (opak) anzugeben.

    • Länge: Wählen Sie eine der folgenden Optionen aus dem Dropdown-Menü: Einzüge (die Textschattierung wird auf die gesamte Zeile innerhalb der definierten Einzüge angewendet), Text (die Textschattierung wird nur auf die Länge des Textes in jeder Zeile angewendet) oder Spalte (die Schattierung wird der gesamten Länge des Rahmens zugewiesen).

    • Setzen Sie einen Haken bei Auf Rahmen beschneiden, um die Textschattierung auf den umgebenden Rahmen zu begrenzen.

    • Im Abschnitt Offsets geben Sie den linken, rechten, oberen und unteren Versatz ein.

  5. Definieren Sie die Attribute im Register Randstil:

     

    • Stärke: Geben Sie die Stärke des Randes an.

    • Stil: Wählen Sie einen Randstil aus dem Dropdown-Menü aus.

    • Farbe: Wählen Sie eine Farbe für den Rand aus dem Dropdown-Menü . Wählen Sie Neu im Menü, um eine neue Farbe für die Schattierung anzulegen.

    • Tonwert: Geben Sie einen Wert ein oder benutzen Sie den Schieberegler, um den Prozentwert der Schattierung festzulegen.

    • Deckkraft: Geben Sie einen Wert ein oder benutzen Sie den Schieberegler, um einen Wert für die Deckkraft von 0 % (transparent) bis 100 % (opak) einzustellen.

    • Im Abschnitt Offsets geben Sie den linken, rechten, oberen und unteren Versatz ein.

    • Geben Sie an, ob der Rand oben, unten, links und rechts vom markierten Text erscheinen soll, durch Klicken auf die Buttons im Vorschaubereich.

Wenn Sie einen vorhandenen Textschattierungsstil bearbeiten, werden die Änderungen sofort an allen Stellen angewendet, an denen dieser Textschattierungsstil im Layout verwendet wurde.

Sobald Sie den Textschattierungsstil erstellt haben, können Sie diesen Stil sowohl in Absatz- als auch in Zeichenstilvorlagen verwenden. Wählen Sie ihn im Dropdown-Menü Textschattierung im Dialog Zeichenstilvorlage bearbeiten oder im Register Formate des Dialogs Absatzstilvorlage bearbeiten.

Anwenden von Textschattierungen

So weisen Sie einem vorhandenen Text eine Schattierung zu:

  1. Markieren Sie den Text, der schattiert werden soll. Um einem ganzen Absatz eine Schattierung zuzuweisen, platzieren Sie den Cursor an eine beliebige Stelle im Absatz.

  2. Wählen Sie eine der folgenden Möglichkeiten:

    • Öffnen Sie die Palette Textschattierungsstile (Fenster > Textschattierungsstile) und wählen einen definierten Textschattierungsstil an, der dem Text zugewiesen werden soll.

    • Verwenden Sie die Bedienelemente des Textschattierung der Maßpalette.

    • Ordnen Sie einen definierten Textschattierungsstil entweder einer Zeichen oder einer Absatzstilvorlage zu und wenden Sie diese Stilvorlage auf den Text an.

Sie können einen leeren Textrahmen oder einen leeren Absatz in einem Textrahmen als ersten Schritt auswählen. Nach dem zweiten Schritt wird der Textschattierungsstil auf den Text angewendet, während Sie ihn eintippen.

Es besteht ein Unterschied zwischen der Anwendung von Textschattierung auf einen ganzen Absatz oder lediglich auf markierten Text. Wenn Sie das Register Textschattierung der Maßpalette nutzen, finden Sie ein Dropdown-Menü, mit dem Sie Absatz oder Text auswählen können.

Wenn Sie die Palette Textschattierungsstile nutzen, wird das im allgemeinen davon bestimmt, was Sie markiert haben, bevor Sie einen Textschattierungsstil ausgewählt haben – mit wenigen Ausnahmen.

  • Wenn Sie den Button Auf Absatz anwenden auswählen und anschließend die Textschattierung zuweisen, wird die Textschattierung auf den gesamten Absatz angewendet, auch wenn zuvor Text markiert wurde.

  • Wenn Sie den Button Auf Zeichen anwenden auswählen und anschließend die Textschattierung zuweisen, wird die Textschattierung auf den markierten Text angewendet. Wenn kein Text markiert wurde, beginnt die Schattierung des Texts am Cursor und bleibt eingeschaltet, wenn Sie anfangen zu tippen.

So sieht eine Textschattierung von markiertem Text aus. Es scheint, dass die Schattierung auf jede einzelne Linie angewendet wird, mit einem Rahmen um jede Linie:

So sieht eine Textschattierung eines ganzen Absatzes aus:

Sie können einen ganzen Absatz schattieren und anschließend noch markierten Text innerhalb des Absatzes:

Einstellen der Unterschneidung

Die Unterschneidung beschreibt die Einstellung des Abstandes zwischen Zeichenpaaren. Aufgrund ihrer Form sehen bestimmte Zeichenpaare besser aus, wenn sie unterschnitten werden. Sie können diesen Abstandsausgleich automatisch vornehmen. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, manuell Unterschneidungswerte zu definieren, um eine weitere Verfeinerung beim Unterschneiden von Zeichen zu erzielen.

Spationierungswerte werden als 1/200 eines Gevierts angegeben. Ein positiver Unterschneidungswert vergrößert den Abstand zwischen Zeichen, ein negativer Wert verkleinert ihn.

Manuelles Unterschneiden

So wenden Sie Unterschneidungen zwischen zwei Zeichen an: 

  • Verwenden Sie die Einstellelemente für die Unterschneidung in der Maßpalette.

  • Verwenden Sie die Ticker-Steuerung mit oder ohne Umschalt- oder Alt/Wahl-Modifiziertaste zur Änderung der Größe

  • Verwenden Sie Tastaturbefehle.

Automatische Unterschneidung

Um Text oberhalb einer bestimmten Punktgröße automatisch zu unterschneiden, rufen Sie die Fensterfläche Zeichen der Dialogbox Vorgaben auf, aktivieren Unterschneiden über und geben einen Wert in das Feld ein.

Die Anwendung nutzt die in die Schrift eingebauten Unterschneidungsdaten (die Unterschneidungstabelle der Schrift). Eine Unterschneidungstabelle umfasst eine Reihe von Zeichenpaaren, wie z. B. „Ta“ und den zugehörigen Unterschneidungswert für jedes Paar in der Tabelle. Die Unterschneidungstabelle einer Schrift kann nicht verändert werden. Es ist jedoch mithilfe der Dialogbox Unterschneidungstabelle bearbeiten (Menü Bearbeiten) möglich, für jede Schrifte eine individuelle Unterschneidungstabelle anzulegen. Sie können diese Dialogbox verwenden, um sowohl den horizontalen (Horizontal), als auch den vertikalen (Vertikal) Abstand in Unterschneidungspaaren anzupassen.

In QuarkXPress können Sie eigene Unterschneidungstabellen anlegen.

Einstellen von Silbentrennung und Blocksatz

Eine Silbentrennungs- und Blocksatzspezifikation (S&B) ist ein benanntes Paket mit Einstellungen für die Silbentrennung von Wörtern, die sich über den Rand einer Textzeile hinaus erstrecken, und für Abstände zwischen Wörtern und Zeichen. Sie können S&Bs auf einzelne Absätze anwenden oder eine S&B mit einer Absatzstilvorlage verknüpfen. Verwenden Sie die Dialogbox Silbentrennung & Blocksatz bearbeiten(Bearbeiten > S&B > Neu), um diese Einstellungen vorzunehmen.

Die Dialogbox Silbentrennung & Blocksatz bearbeiten
  • Automatische Silbentrennung: Legen Sie fest, ob eine automatische Silbentrennung zulässig ist.

  • Kleinstes Wort: Legen Sie die Mindestanzahl der Zeichen fest, aus der ein Wort bestehen muss, damit eine Silbentrennung zulässig ist.

  • Minimum vor: Legen Sie die Mindestanzahl der Zeichen vor einem Trennstrich fest.

  • Minimum nach: Legen Sie die Mindestanzahl der Zeichen nach einem Trennstrich fest.

  • Auch bei Großschreibung: Legen Sie fest, ob eine Silbentrennung groß geschriebener Wörter zulässig ist.

  • Genauigkeitsstufe: Geben Sie die Genauigkeitsstufe für die automatische Silbentrennung an. Die Genauigkeitsstufe ist nicht fest einprogrammiert innerhalb der Anwendung. 

    Sie habe die Wahl zwischen folgenden Genauigkeitsstufen:

    • Nur Komposita

    • Nominal

    • Ästhetisch

    • Verbreitet: Das ist die Standardstufe beim Öffnen zum Erstellen eines neuen Projekts in QuarkXPress 2018 und neuer.

    • Überall

    • Wie 2017 und früher: Das ist die Standard-Genauigkeitsstufe beim Öffnen eines älteren Dokuments, das in QuarkXPress 2017 und früheren Versionen erstellt wurde.

    Die Funktion Genauigkeitsstufe wird nur von den Dieckmann Silbentrennungsbibliotheken (erweiterte Silbentrennungsmethode 2) unterstützt. In QuarkXPress 2017 und früher wurden die Dieckmann Silbentrennungsbibliotheken von einigen Sprachen, z. B. US English und International English, noch nicht unterstützt. In QuarkXPress 2018 unterstützen nun alle Sprachen die Dieckmann Silbentrennungsbibliotheken (erweiterte Silbentrennungsmethode 2).

    Beim Öffnen eines in QuarkXPress 2017 oder früheren Versionen erstelltes Projekt wird ein informatives Symbol im Dialog Silbentrennung & Blocksatz bearbeiten eingeblendet, das anzeigt, dass Genauigkeitsstufen nur in der erweiterten Silbentrennungsmethode 2 einstellbar sind. Die erweiterte Silbentrennungsmethode 2 muss in den Vorgaben (Vorgaben > Absatz > Silbentrennungsmethode) aktiviert werden, um die Genauigkeitsstufen der Silbentrennung auf ältere Dokumente anzuwenden.

    Für neue in QuarkXPress 2018 erstellte Dokumente wurde die Unterstützung aller nicht-Dieckmann Silbentrennungsbibliotheken (z. B. Standard, Erweitert, Verbessert) gestrichen. Von XTension-Entwicklern erstellte Silbentrennungsbibliotheken können weiterhin in QuarkXPress 2018 genutzt werden.

  • Trennungen in Folge: Legen Sie fest, wie viele Wörter an aufeinander folgenden Zeilenenden getrennt werden dürfen.

  • Silbentrennzone: Legen Sie den Bereich vor dem rechten Einzug fest, in dem eine Silbentrennung auftreten darf. Wenn Sie beispielsweise die Silbentrennzone auf 0,15 cm einstellen, wird das Wort getrennt, wenn eine mögliche Trennposition sich innerhalb eines Bereichs von 0,15 cm vom rechten Einzug befindet. Das Wort vor dem getrennten Wort darf nicht in der Silbentrennzone liegen.

  • Blocksatzmethode: Legen Sie eine Methode für die Abstände von Wörtern und Zeichen fest.

  • Abstand: Legen Sie den Mindest- und den Höchstbetrag des Abstandes zwischen den Wörtern eines Absatzes mit Blocksatz oder erzwungenem Blocksatz fest. Geben Sie den optimalen Abstand zwischen Wörtern in allen Absätzen an, unabhängig von ihrer Ausrichtung.

  • Zeichen: Legen Sie den Mindest- und den Höchstbetrag des Abstandes zwischen den Zeichen eines Absatzes mit Blocksatz oder erzwungenem Blocksatz fest. Geben Sie den optimalen Abstand zwischen Zeichen in allen Absätzen an, unabhängig von ihrer Ausrichtung.

  • Geschützter Zeichensatz: Wählen Sie im Dropdown-Menü einen geschützten Zeichensatz. Weitere Informationen über geschützte Zeichensätze finden Sie unter „Arbeiten mit geschützten Zeichensätzen“.

  • Nicht-umbrechende Methode: Wählen Sie im Dropdown-Menü eine nicht-umbrechende Methode. Wenn das letzte Zeichen einer Zeile eines Textes im Blocksatz ein geschütztes Zeichen ist, das jedoch nicht am Zeilenende stehen kann, zieht Zurück laufen das erste Zeichen der nächsten Zeile hoch auf die aktuelle Zeile, basierend auf dem Wert im Feld Min.. Abwärts laufen schiebt das Zeichen auf die nächste Zeile, basierend auf dem Wert im Feld Max..

  • R Abstand: Geben Sie die Größe des Zwischenraums zwischen Wörtern mit lateinischen Zeichen in Absätzen mit Blocksatz an. Geben Sie den optimalen Abstand zwischen Wörtern mit lateinischen Zeichen in allen Absätzen an, unabhängig von ihrer Ausrichtung.

  • OA Punkt: Legen Sie den Mindest- und den Höchstbetrag des Abstandes zwischen ostasiatischen Interpunktionszeichen in Absätzen mit Blocksatz fest. Geben Sie den optimalen Abstand zwischen ostasiatischen Interpunktionszeichen in allen Absätzen an, unabhängig von ihrer Ausrichtung.

  • Kana/Hangul/ZhuYin: Legen Sie den Mindest- und den Höchstbetrag des Abstandes zwischen Kana-, Hangul- oder Zhu Yin-Zeichen in Absätzen mit Blocksatz fest. Geben Sie den optimalen Abstand zwischen Kana-, Hangul- oder Zhu Yin-Zeichen in allen Absätzen an, unabhängig von ihrer Ausrichtung.

  • Han: Legen Sie den Mindest- und den Höchstbetrag des Abstandes zwischen Han-Zeichen in Absätzen mit Blocksatz fest. Geben Sie den optimalen Abstand zwischen Han-Zeichen in allen Absätzen an, unabhängig von ihrer Ausrichtung.

  • Lateinisches Zeichen: Legen Sie den Mindest- und den Höchstbetrag des Abstandes zwischen lateinischen Zeichen in Absätzen mit Blocksatz fest. Geben Sie den optimalen Abstand zwischen lateinischen Zeichen in allen Absätzen an, unabhängig von ihrer Ausrichtung.

  • Bündigkeitszone: Legen Sie den Bereich vor dem rechten Einzug fest, in dem das letzte Wort der letzten Zeile eines im Blocksatz gesetzten Absatzes stehen muss, damit auch diese Zeile im Blocksatz gesetzt wird. Wenn Sie beispielsweise 2,5 cm eingeben, wird die letzte Zeile eines Absatzes, auf den die Silbentrennungs- und Blocksatzspezifikation angewendet wurde, nicht im Blocksatz gesetzt, wenn das letzte Wort der Zeile nicht innerhalb eines Bereichs von 2,5 cm vom rechten Einzug entfernt liegt.

  • Erzwungener Blocksatz: Legen Sie fest, ob ein einzelnes Wort auf einer Zeile eines im Blocksatz gesetzten Absatzes sich vom linken bis zum rechten Einzug erstrecken soll. Wenn die Checkbox nicht markiert ist, wird ein einzelnes Wort auf einer Zeile links ausgerichtet.

  • Umbruch bei Leerzeichen: Geben Sie an, ob chinesische, japanische und koreanische Texte an Leerzeichen umbrochen werden.

Um die in S&B definierten Blocksatz-Einstellungen für die ostasiatischen Textkategorien OA Punkt, Han, Kana/Hangul/ZhuYin zu aktivieren/deaktivieren, gehen Sie zu Vorgaben > Layout > Allgemein.

Festlegen von Trennausnahmen

In QuarkXPress können Sie sprachenspezifische Listen mit Trennausnahmen anlegen. Die Dialogbox Trennausnahmen (Menü Hilfsmittel > Trennausnahmen > Bearbeiten) besitzt ein Dropdown-Menü Sprache, in dem Sie angeben können, für welche Sprache eine Trennausnahme angewendet werden soll. Bei automatischer Silbentrennung prüft die Anwendung die Trennausnahmen der Sprache, die dem jeweiligen Absatz zugeordnet ist.

Die Dialogbox Trennausnahmen

Die Dialogbox Trennvorschlag (Menü Hilfsmittel) zeigt die empfohlene Trennung eines Wortes, basierend auf der angegebenen Silbentrennmethode für den Absatz und die Trennausnahmen für die Absatzsprache an.

Trennausnahmen-Dateien

Listen von Trennausnahmen können in separaten .xml-Dateien gespeichert werden. Diese .xml-Dateien können Sie in Ihr Projekt importieren und auch wieder exportieren und damit mit anderen Anwendern und Projekten gemeinsamen nutzen. Damit ist eine Verwendung derselben Liste von Trennausnahmen in mehreren Projekten möglich.

Trennausnahmen-Dateien können auf Layout-Ebene importiert und angewendet werden; somit können verschiedenen Layouts im selben Projekt unterschiedliche .xml-Dateien zugeordnet werden. Die gewünschte Trennausnahmen-Datei weisen Sie einem Layout über ein Job Jacket als Job Jacket Ressource zu. (siehe „Job Jackets mit Trennausnahmen“)

Wenn Sie etwas in der .xml-Datei ändern, nachdem Sie eine Trennausnahmen-Datei einem Projekt zugeordnet haben, werden diese Änderungen im Projekt erst wiedergegeben, wenn Sie das Projekt das nächste Mal öffnen. Außerdem werden alle Änderungen an Trennausnahmen im Projekt in die verknüpfte .xml-Datei übernommen.

Diese wechselseitige Verknüpfung funktioniert jedoch nur, wenn die .xml-Datei über ein Job Jacket verlinkt wurde; eine .xml-Datei wird nicht direkt an ein Layout gebunden.

Importieren von Trennausnahmen-Dateien

So importieren Sie Trennausnahmen-Dateien:

  1. Wählen Sie Hilfsmittel > Trennausnahmen > Importieren. Die Dialogbox Datei mit Trennausnahmen wählen wird angezeigt.

    Die Dialogbox Datei mit Trennausnahmen wählen
  2. Markieren Sie die gewünschte .xml-Datei der Trennausnahmen, die Sie importieren möchten.

  3. Markieren Sie An Vorhandene anfügen (Standard), um die Trennausnahmen einer existierenden Liste hinzuzufügen.

    Wenn Konflikte zwischen Wörtern auf der alten Liste und der Liste bestehen, die Sie anfügen möchten, öffnet sich ein Fenster zur Konfliktlösung. Hier haben Sie die Möglichkeit, die alte Trennausnahme zu behalten (Bestehende verwenden) oder sie durch die neue Trennausnahme aus der zu importierenden .xml-Datei zu ersetzen (Ersetzen).

    Das Fenster zur Konfliktlösung.
  4. Markieren Sie Alle ersetzen, um sämtliche Trennausnahmen durch die aus der gewählten Datei zu ersetzen. Markieren Sie Auf alle Konflikte anwenden, um dieselbe Aktion für alle beim Import auftretenden Konflikte durchzuführen.

    Wenn die Datei, die Sie importieren, allerdings keine Trennausnahmen für eine spezielle Sprache enthält, werden sämtliche existierenden Trennausnahmen für diese Sprache gelöscht.

Da Trennausnahmen entweder auf Programm- oder Layoutebene hinzugefügt werden können,

  • führt der Import von Trennausnahmen ohne geöffnetes Projekt dazu, dass Trennausnahmen auf Programmebene für alle Sprachen importiert werden.

  • führt der Import von Trennausnahmen bei einem Projekt mit mehreren Layouts dazu, dass Trennausnahmen in das aktive Layout des Projekts importiert werden.

Exportieren von Trennausnahmen-Dateien

Sie haben die Möglichkeit, Trennausnahmen aus QuarkXPress in eine externe .xml-Datei zu exportieren. So exportieren Sie Trennausnahmen-Dateien:

  1. Wählen Sie Hilfsmittel > Trennausnahmen > Exportieren. Die Dialogbox Neue Trennausnahmen-Datei wird angezeigt.

    Die Dialogbox Neue Trennausnahmen-Datei
  2. Geben Sie Speicherort und Name der .xml-Datei an.

  3. Klicken Sie auf Sichern.

  • Wenn Sie Trennausnahmen exportieren, ohne dass ein Projekt geöffnet ist, wird eine externe .xml-Datei erzeugt, die sämtliche Trennausnahmen enthält, die gegenwärtig in QuarkXPress auf Programmebene für alle Sprachen gelten.

  • Wenn Sie Trennausnahmen exportieren und gleichzeitig ein Projekt mit mehreren Layouts geöffnet ist, wird eine externe .xml-Datei erzeugt, die diejenigen Trennausnahmen enthält, die im aktiven Layout des Projekts gelten.

Job Jackets mit Trennausnahmen

Eine neue Ressource Trennausnahmen wurde auf Job Jacket Ebene hinzugefügt. Mit dieser Funktion besteht die Möglichkeit, Trennausnahmen unter Anwendern zu teilen, die Projekte aus demselben Job Jacket erstellen. Ein Anwender kann dazu viele Trennausnahmen-Ressourcen auf Job Jacket Ebene erstellen. Diese Ressourcen sind jedoch nicht auf Job Ticket Ebene verfügbar, können aber im Layout-Objekt referenziert werden.

So fügen Sie eine Trennausnahmen-Datei als Job Jacket Ressource hinzu:

  1. Öffnen Sie den Dialog Job Jacket Manager (Menü Hilfsmittel).

  2. Öffnen oder erstellen Sie in der Liste links eine Job Jackets Datei. Die Ressourcen-Kategorien in der Job Jackets Datei sind in der Liste oben rechts in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.

  3. Wählen Sie das gewünschte Ziel-Job Jacket aus der Liste auf der linken Seite.

  4. Wählen Sie Trennausnahmen aus der Liste der Ressourcen in der Liste oben rechts.

    Bereits vorhandene Trennausnahmen-Ressourcen stehen in der Liste unten rechts.
  5. Klicken Sie auf , um eine Trennausnahmen-Datei als Ressource hinzuzufügen. Sie haben die Möglichkeit, diese Datei zur Standard-Trennausnahmen-Datei zu machen. Wenn es kein Layout-Objekt auf Job Ticket Ebene gibt, wird sie die Standard-Trennausnahmen-Datei sein, die auf im Job Ticket definierte Layouts angewendet wird.

  6. Navigieren Sie zu der gewünschten .xml-Datei und wählen Sie sie aus.

    Das Trennausnahmen-Ressourceobjekt besitzt drei Attribute:

    • Quelle: gibt den Typ des zur Verfügung stehenden Assetspeichers an, aus dem die externe Trennausnahmen-Datei referenziert werden kann. Der Standardwert ist Datei.

    • Pfad: zeigt den URI der externen Trennausnahmen-Datei an. Damit hat der Anwender die Möglichkeit, die externe Trennausnahmen-Datei auszuwählen, auf die von diesem Trennausnahmen-Ressourceobjekt referenziert werden soll. Abhängig vom Typ der gewählten Quelle wird der Anwender gebeten, die externe Trennausnahmen-Datei durch Aufruf des Quellen-Browsers auszuwählen.

    • Standard: damit wird dieses Ressourceobjekt zur Trennausnahmen-Datei bestimmt, wenn ein im Job Jacket definiertes Job Ticket kein Layout enthält. Der Standardwert für dieses Attribut ist Nein. Um es zum Standard zu machen, ändern Sie diesen Wert in Ja. Nur ein Trennausnahmen-Ressourceobjekt kann als Standard deklariert werden.

Job Tickets und Trennausnahmen

Trennausnahmen werden auf Layoutebene und nicht auf Projektebene definiert. Dazu müssen Sie Layoutobjekte im Job Ticket hinzufügen und mit einem der verfügbaren Trennausnahmen-Ressourceobjekte verknüpfen.

Schlüsselpunkte:

  • Trennausnahmen aus einer externen Trennausnahmen-Datei, die mit Layoutobjekten aus dem Job Ticket verknüpft ist, werden in das entsprechende Layout des neu erzeugten Projekts importiert.

  • Ein Anwender kann eine beliebige Anzahl Layoutobjekte erstellen. Jedes im Projekt erzeugte Layout wird dann Trennausnahmen enthalten, die in der mit den Layoutobjekten verbundenen externen Trennausnahmen-Datei vorhanden sind.

  • Wenn es Trennausnahmen auf Programmebene gibt, werden diese Trennausnahmen nicht in Layouts übernommen, wenn ebenfalls Trennausnahmen in den Layoutobjekten existieren.

  • Falls Trennausnahmen-Ressourceobjekte im Job Jacket vorhanden sind, aber kein Layoutobjekt und/oder Standard-Trennausnahmen-Objekt definierte wurde, dann werden die im Programm existierenden Trennausnahmen in die Layouts übernommen.

  • Wenn ein Anwender ein Projekt (ohne Trennausnahmen) mit dem Job Jacket (mit Trennausnahmen) verlinkt, werden die Trennausnahmen in das Layout des Projekts importiert.

  • Wenn ein Anwender ein Projekt (das bereits Trennausnahmen enthält) mit dem Job Jacket (das andere Trennausnahmen enthält) verlinkt, werden die Trennausnahmen im Layout des Projekts durch die im Job Jacket ersetzt.

  • Wenn ein Anwender Änderungen bezüglich der Trennausnahmen-Ressourceobjekte im Job Jacket vornimmt, das bereits mit einem Projekt verknüpft ist, werden sämtliche Änderungen erst übernommen, wenn das Projekt mit demselben Job Jacket erneut verlinkt wird.

So fügen Sie Trennausnahmen zu Layoutspezifikationen hinzu:

  1. Öffnen Sie die Dialogbox Job Jackets Manager (Hilfsmittel > Job Jackets Manager) und markieren Sie in der Liste links das entsprechende Job Jacket.

  2. Wählen Sie das gewünschte Job Ticket aus dem Job Jacket und öffnen Sie entweder dieses Job Ticket oder erstellen eine neue Job Ticket Datei. Die Ressourcen-Kategorien in der Job Ticket Datei sind in der Liste oben rechts in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.

  3. Wählen Sie Layouts in der Liste der Ressource-Typen aus der Liste rechts oben. Alle Layoutdefinitionen im Job Ticket werden in der Liste unten rechts angezeigt.

  4. Wählen Sie ein vorhandenes Layout aus der Liste der Layouts in der Liste unten rechts oder klicken Sie auf , um eine neue Layoutdefinition zu erzeugen.

  5. Klicken Sie auf die Erweiterungs-Schaltfläche neben dem Namen der Layoutdefinition, um die Felder der Layoutdefinition anzuzeigen.

  6. Blättern Sie nach unten zu Trennausnahmen und markieren Sie die Trennausnahmen-Datei, die mit dem ausgewählten Layout verlinkt werden soll.

    Bereits vorhandene Trennausnahmen-Ressourcen stehen in der Liste unten rechts.
Synchronisation zwischen Trennausnahmen-Dateien und Layouts

QuarkXPress unterstützt die Synchronisation zwischen einem Layout und der Trennausnahmen-Datei, wenn es Teil einer Job Jacket Ressource ist.

Wenn Sie ein Projekt aus einem Job Jacket erzeugt haben, das eine Trennausnahmen-Referenz enthält, werden sämtliche Änderungen, die an der Trennausnahmen-Datei vorgenommen wurden, beim nächsten Öffnen des Projekts widergespiegelt oder wenn es erneut mit dem Job Ticket verknüpft wird. Wenn Sie eine Trennausnahme im Layout hinzufügen/löschen/ändern, wird diese neue Trennausnahme in die Trennausnahmen-Datei aufgenommen, wenn Sie das Projekt sichern.

Verhalten bei der Synchronisation:

  • Sämtliche Änderungen an der Trennausnahmen-Datei, die in einem Job Jacket referenziert ist, werden im Layout des Projekts, das von diesem Job Jacket erzeugt wurde, beim nächsten Öffnen des Projekts übernommen.

  • Sämtliche Änderungen an den Trennausnahmen aus QuarkXPress werden in die referenzierte externe Trennausnahmen-Datei übernommen, wenn der Anwender das Projekt sichert.

  • Wenn ein Trennausnahmen-Ressourceobjekt als Standard festgelegt wurde, funktioniert die Synchronisation auch wenn kein Layoutobjekt im Job Ticket definiert wurde.

  • Die Synchronisation funktioniert nicht, wenn irgendwelche Änderungen bezüglich des Trennausnahmen-Ressourceobjekts im Job Jacket vorgenommen wurden, das bereits mit einem Projekt verknüpft ist. Damit diese Änderungen übernommen werden, muss das Projekt erneut mit demselben Job Jacket verlinkt werden.

  • Die Synchronisation funktioniert in allen Sprachen.

Integrieren mit Quark Publishing Platform

So integrieren Sie ein im Quark Publishing Server eingechecktes Job Jacket mit einer externen Trennausnahmen-Datei:

  1. Öffnen Sie die Dialogbox Job Jackets Manager (Hilfsmittel > Job Jackets Manager) und klicken Sie auf die Schaltfläche Job Jacket öffnen . Wählen Sie Quark Publishing Platform im Dropdown-Menü.

    Das Dropdown-Menü unter der Schaltfläche Job Jacket öffnen wird nur angezeigt, wenn QuarkXPress mit der Quark Publishing Platform XTension gestartet wurde. Wählen Sie Datei, um ein lokales Job Jacket und Quark Publishing Platform, um ein Job Jacket vom Server zu öffnen

  2. Navigieren Sie zu der gewünschten Sammlung.

  3. Wählen Sie das gewünschte Job Jacket und klicken Sie auf OK.

  4. Wählen Sie Trennausnahmen aus der Liste von Ressourcetypen in der Liste oben rechts und klicken Sie auf , um eine Trennausnahmen-Datei als Ressource hinzuzufügen.

  5. Klicken Sie auf das Attribut Quelle und wählen Sie Quark Publishing Platform aus dem Dropdown-Menü.

  6. Klicken Sie auf den Button Durchsuchen und wählen Sie die gewünschte Trennausnahmen-Datei und klicken Sie auf OK.

Synchronisation von Trennausnahmen-Dateien unter Platform

Wenn Sie ein Projekt aus einem Job Jacket erzeugt haben, das eine Trennausnahmen-Referenz enthält, werden sämtliche Änderungen, die an der Trennausnahmen-Datei vorgenommen wurden, beim nächsten Öffnen des Projekts widergespiegelt oder wenn es erneut mit dem Job Ticket verknüpft wird. Wenn Sie eine Trennausnahme im Layout hinzufügen/löschen/ändern, wird diese neue Trennausnahme in die Trennausnahmen-Datei aufgenommen, wenn Sie das Projekt sichern.

Verhalten der Synchronisation innerhalb der Quark Publishing Platform Umgebung:

  • Sämtliche Änderungen an der externen Trennausnahmen-Datei, die im Server eingecheckt ist, werden in das Layout des Projekts übernommen, wenn das Projekt das nächste Mal geöffnet oder ausgecheckt wird.

  • Sämtliche Änderungen an den Trennausnahmen aus QuarkXPress werden in die referenzierte externe Trennausnahmen-Datei übernommen, wenn der Anwender das Projekt sichert oder eincheckt. Eine neue Version (Hauptversion) des referenzierten Trennausnahmen-Assets wird automatisch auf dem Server erzeugt.

Verwenden bedingter Trennstriche

Über die automatische Silbentrennung hinaus lassen sich Zeilenfall und Textfluss durch das Einfügen manueller oder Bedingter Trennstriche (Befehl+- [Trennstrich]/Strg+- [Trennstrich]) beeinflussen. Ein bedingter Trennstrich wird nur eingefügt, wenn ein Wort am Ende einer Zeile getrennt wird.

Einstellen der Spationierung

Durch das Spationieren können Sie den Zwischenraum zwischen ausgewählten Zeichen und Wörtern einstellen, um Text in eine vorgegebene Seite einzupassen oder um besondere typografische Effekte zu erzielen. Spationierungswerte werden als 1/200 eines Gevierts angegeben. Ein positiver Spationierungswert vergrößert den Abstand rechts vom Buchstaben, ein negativer Wert verkleinert ihn.

Spationierungen werden gewöhnlich zum Einpassen von Text verwendet. Übermäßiges Spationieren kann sich jedoch negativ auf das Erscheinungsbild und die Lesbarkeit des Textes auswirken. Wenn Sie die Spationierung für die Texteinpassung verwenden, sollten Sie sich an die folgenden Richtlinien halten:

  • Spationieren Sie ganze Absätze, keine einzelnen Zeilen oder Wörter.

  • Richten Sie eine Ober- und Untergrenze ein (z. B. von +3 bis –3).

  • Stellen Sie sicher, dass für vertikal aneinander grenzende Absätze ähnliche Spationierungswerte verwendet werden.

Dies sind allgemeine Regeln. Welche Werte letztendlich verwendet werden, hängt von der Seitengestaltung, der Schrift, der Spaltenbreite und vielen anderen Faktoren ab.

Manuelle Spationierung

So wenden Sie Spationierungen auf markierten Text an:

  • Verwenden Sie die Einstellelemente für die Spationierung im Register Zeichen oder Home der Maßpalette.

  • Verwenden Sie die Ticker-Steuerung mit oder ohne Umschalt- oder Alt/Wahl-Modifiziertaste zur Änderung der Spationierung

  • Verwenden Sie eines der unten angegebenen Tastenkürzel.

Bearbeiten von Spationierungstabellen

Die Anwendung nutzt die in die Schrift eingebauten Spationierungsdaten (die Spationierungstabelle der Schrift). Die Spationierungstabelle einer Schrift kann nicht verändert werden. Es ist jedoch mithilfe der Dialogbox Spationierung bearbeiten (Menü Hilfsmittel) möglich, für jede Schrifte eine individuelle Spationierungstabelle anzulegen.

Senden

Mit Senden haben Sie die Möglichkeit, die Entfernung zwischen den linken Kanten aufeinanderfolgender Begrenzungsrahmen von Zeichen in horizontalem Text oder den oberen Kanten aufeinanderfolgender Begrenzungsrahmen von Zeichen in vertikalem Text festzulegen. Sie wenden Senden an, indem Sie Text markieren und ein explizites Maß (z. B. 2 mm oder 8 q) in das Feld Spationierung im Register Home oder im Register Zeichen der Maßpalette eingeben.

Wenn Sie eine Zahl in ein Spationierungsfeld eingeben, aber keine Maßeinheit angeben, wird Spationieren angewendet anstelle von Senden. Zum Anwenden von Senden geben Sie eine Maßeinheit ein.

Sie können Senden auch auf Zeichen anwenden, denen nicht eine der Sprachen Chinesisch, Japanisch oder Koreanisch zugewiesen wurde. Aktivieren Sie dazu einfach Senden auf Nicht-CJK-Zeichen anwenden im Register Zeichen der Maßpalette.

Arbeiten mit Stilvorlagen

Bei Stilvorlagen handelt es sich um eine Gruppe von Absatz- bzw. Zeichenattributen, die ausgewählten Absätzen und Zeichen in einem Schritt zugeordnet werden können. Verwenden Sie Stilvorlagen, um unformatierten Text mit stilgebenden Merkmalen für Titel, Untertitel, Bildunterschriften oder Textkörper zu versehen. Durch die Verwendung von Stilvorlagen für die gleichzeitige Anwendung einer Reihe von Zeichen- und Absatzattributen verringert sich die Layoutzeit und die Konsistenz der Typografie wird gesichert.

Erstellen und Bearbeiten von Absatzstilvorlagen

Eine Absatzstilvorlage ist ein mit einem Namen versehenes Paket mit Absatz- und Zeichenattributen. Sie können alle Formatierungsattribute einer Absatzstilvorlage auf einen Text anwenden, indem Sie einfach die Stilvorlage auf den Text anwenden. Zum Erstellen, Bearbeiten, Duplizieren oder Löschen von Absatzstilvorlagen verwenden Sie die Dialogbox Stilvorlagen (Bearbeiten > Stilvorlagen).

Verwenden Sie die Dialogbox Stilvorlagen zum Erstellen, Bearbeiten und Löschen von Stilvorlagen.

Um eine Absatzstilvorlage zu erstellen, wählen Sie Absatz in der Dropdown-Schaltfläche Neu. Die Dialogbox Absatzstilvorlage bearbeiten wird angezeigt. Verwenden Sie die Einstellelemente dieser Dialogbox, um die Attribute der Stilvorlage zu konfigurieren.

Verwenden Sie die Dialogbox Absatzstilvorlage bearbeiten, um eine Absatzstilvorlage zu konfigurieren.

Konfigurieren Sie zunächst das Register Allgemein:

  • Name: Geben Sie einen Namen in das Feld ein, oder die Anwendung verwendet den Standardnamen „Neue Stilvorlage“.

  • Tastenkürzel: Um einen Tastenbefehl für die Stilvorlage zu definieren, geben Sie ihn in das Feld Tastenkürzel ein. Sie können eine beliebige Kombination der Tasten Befehl, Wahl, Umschalt oder Control/Strg oder Strg+Alt zusammen mit einer Funktionstaste oder einer Taste des Ziffernblocks verwenden.

  • Falls Sie ein Tastenkürzel für eine Stilvorlage mit einer Tastenfolge definieren, die durch einen vorhandenen Befehl belegt ist, überschreibt der Stilvorlagenbefehl den vorhandenen Befehl, wenn das Textinhaltswerkzeug gewählt und ein Textrahmen aktiv ist.

  • Falls Sie ein Tastenkürzel für eine Stilvorlage mit einer Tastenfolge definieren, die durch einen vorhandenen Befehl belegt ist, überschreibt der Stilvorlagenbefehl den vorhandenen Befehl, wenn eine Textkomponente aktiv ist.

  • Vorlage: Um die Attribute einer neuen Stilvorlage auf einer vorhandenen basieren zu lassen, klicken Sie auf das Dropdown-Menü Vorlage und wählen eine Stilvorlage aus der Liste. Wenn Sie das Dropdown-Menü Vorlage in der Dialogbox Absatzstilvorlage bearbeiten verwenden, um eine Stilvorlage auf Basis einer vorhandenen anzulegen, werden die Änderungen, die Sie an der ursprünglichen Stilvorlage vornehmen, automatisch auf alle Stilvorlagen angewendet, die auf ihr basieren.

  • Nächster Stil: Wählen Sie eine Absatzstilvorlage aus dem Dropdown-Menü Nächster Stil, um einen Übergang von einer Absatzstilvorlage zu einer anderen nach der Betätigung der Eingabetaste auszuwählen.

  • Zeichenstile: Um eine Zeichenstilvorlage mit der Absatzstilvorlage zu verknüpfen, wählen Sie eine Option aus dem Dropdown-Menü Stil im Bereich Zeichenattribute. Informationen zum Erstellen von Zeichenstilvorlagen finden Sie unter "Erstellen und Bearbeiten von Zeichenstilvorlagen".

  • Überschriftenstil: Um die Ebene der Überschrift festzulegen, die auf als tagged PDF exportierten Text angewendet werden soll, wählen Sie die gewünschte Überschriftenebene hier.

Verwenden Sie anschließend die Register Formate, Tabulatoren, Linien und Spaltenfluss, um weitere Attribute Ihrer Absatzstilvorlage zu definieren. Klicken Sie anschließend auf OK, um zur Dialogbox Stilvorlagen zurückzukehren und klicken Sie auf Sichern zum Speichern der Stilvorlage. Nach dem Sichern erscheint die Absatzstilvorlage im Untermenü Absatzstilvorlage (Menü Stil) und in der Palette Stilvorlagen.

Wenn Sie eine Stilvorlage erstellen und dabei keine Projekte geöffnet sind, wird diese Stilvorlage Teil der Liste der Standardstilvorlagen und in alle nachfolgend erstellten Projekte aufgenommen. Wenn Sie eine Stilvorlage erstellen und dabei ein Projekt geöffnet ist, wird diese Stilvorlage nur Bestandteil der Stilvorlagenliste des aktiven Projekts.

Um eine Absatzstilvorlage auf der Basis von formatiertem Text zu erstellen, platzieren Sie zunächst die Texteinfügemarke in einem Absatz, der die in Ihrer Absatzstilvorlage gewünschten Absatzattribute verwendet. Wählen Sie Bearbeiten > Stilvorlagen, um die Dialogbox Stilvorlagen aufzurufen. Wählen Sie Neu > Absatz und geben Sie einen Namen in das Feld Name ein. Klicken Sie auf Sichern. Wenden Sie anschließend die neue Stilvorlage auf den Absatz an.

Aktualisieren von Absatzstilvorlagen

Wenn Sie den Mauszeiger in einem Absatz platzieren, für den eine einheitliche lokale Formatierung verwendet wird, können Sie die auf den Text angewendete Stilvorlage so aktualisieren, dass sie die lokale Formatierung enthält. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche Aktualisieren. Alternativ dazu können Sie Stil > Stilvorlage aktualisieren > Absatz wählen.

Um die auf Text angewendete Absatzstilvorlage und die Zeichenstilvorlage so zu aktualisieren, dass die lokale Formatierung berücksichtigt wird, wählen Sie Stil > Stilvorlage aktualisieren > Beide.

Erstellen und Bearbeiten von Zeichenstilvorlagen

Eine Zeichenstilvorlage ist ein mit einem Namen versehenes Paket mit Zeichenattributen. Sie können alle Formatierungsattribute einer Zeichenstilvorlage auf einen Text anwenden, indem Sie einfach die Stilvorlage auf den Text anwenden. Zum Erstellen, Bearbeiten oder Löschen von Zeichenstilvorlagen verwenden Sie die Dialogbox Stilvorlagen (Bearbeiten > Stilvorlagen).

Um eine Zeichenstilvorlage zu erstellen, wählen Sie Zeichen in der Dropdown-Schaltfläche Neu. Die Dialogbox Zeichenstilvorlage bearbeiten wird geöffnet. Verwenden Sie die Einstellelemente dieser Dialogbox, um die Attribute der Stilvorlage zu konfigurieren.

Zeichenstilvorlage bearbeiten

Konfigurieren Sie zunächst das Register Allgemein:

  • Name: Geben Sie einen Namen in das Feld ein, oder die Anwendung verwendet den Standardnamen „Neue Stilvorlage“.

  • Tastenkürzel: Um einen Tastenbefehl für die Stilvorlage zu definieren, geben Sie ihn in das Feld Tastenkürzel ein. Sie können eine beliebige Kombination der Tasten Befehl, Wahl, Umschalt oder Control/Strg oder Strg+Alt zusammen mit einer Funktionstaste oder einer Taste des Ziffernblocks verwenden.

  • Vorlage: Mit dem Dropdown-Menü Vorlage können Sie eine neue Stilvorlage auf der Basis einer vorhandenen Stilvorlage anlegen, indem Sie deren Namen auswählen.

Wählen Sie im unteren Bereich der Dialogbox Zeichenstilvorlage bearbeiten Zeichenattribute aus. Klicken Sie anschließend auf OK, um zur Dialogbox Stilvorlagen zurückzukehren und klicken Sie auf Sichern zum Speichern der Stilvorlage. Nach dem Sichern erscheint eine Zeichenstilvorlage im Untermenü Zeichenstilvorlage (Menü Stil) und in der Palette Stilvorlagen.

Aktualisieren von Zeichenstilvorlagen

Wenn Sie Text markieren, für den eine einheitliche lokale Formatierung verwendet wird, können Sie die auf den Text angewendete Stilvorlage so aktualisieren, dass sie die lokale Formatierung enthält. Klicken Sie dazu auf die Schaltfläche Aktualisieren. Alternativ dazu können Sie Stil > Stilvorlage aktualisieren > Zeichen wählen.

Um die auf Text angewendete Absatzstilvorlage und die Zeichenstilvorlage so zu aktualisieren, dass die lokale Formatierung berücksichtigt wird, wählen Sie Stil > Stilvorlage aktualisieren > Beide.

Anwenden von Stilvorlagen

So wenden Sie eine Stilvorlage auf markierten Text an:

  • Wählen Sie den Namen der Stilvorlage aus dem Untermenü Stil > Absatzstilvorlage oder dem Untermenü Stil > Zeichenstilvorlage aus.

  • Rufen Sie die Palette Stilvorlagen auf (Menü Fenster) und klicken Sie in der Palette auf den Namen der Stilvorlage.

  • Geben Sie die Tastaturbefehle ein, die neben dem Namen der Stilvorlage in der Palette Stilvorlagen angezeigt werden.

Darüber hinaus bieten das Palettenmenü Stilvorlagen und das Kontextmenü für Stilvorlagen folgende Optionen:

  • Stilvorlage anwenden und lokale Schriftstile beibehalten: Wendet die ausgewählte Stilvorlage an; nur lokale Schriftstile (wie fett und kursiv) bleiben erhalten.

  • Stilvorlage anwenden und lokale Schriftstile und OpenType Stile beibehalten: Wendet die ausgewählte Stilvorlage an; lokale Schriftstile (wie fett und kursiv) und OpenType Stile bleiben erhalten.

  • Stilvorlage anwenden und lokale Formatierung entfernen: Wendet die ausgewählte Stilvorlage an und entfernt die gesamte lokale Formatierung. Entspricht dem Wahl-Klick/Alt-Klick auf den Namen der Stilvorlage.

  • Stilvorlage anwenden und lokale Absatzformatierung entfernen: Wendet die ausgewählte Stilvorlage an und entfernt nur die lokale Absatzformatierung. Die gesamte lokale Zeichenformatierung bleibt erhalten.

  • Stilvorlage anwenden und Aussehen beibehalten: Wendet die ausgewählte Stilvorlage an und zusätzlich alle lokalen Formatierungen, die erforderlich sind, um das gegenwärtige Aussehen des Absatzes zu erhalten.

Wenn Sie einen der folgenden Befehle benutzen, wendet QuarkXPress die entsprechende Absatzstilvorlage auf den markierten Text an und wendet anschließend - falls die Stilvorlage über einen definierten "Nächsten Stil" verfügt - diesen Stil auf den nachfolgenden Absatz an. Nächster Stil wird bei der Auswahl des Befehls 'Unter Verwendung des nächsten Stils anwenden' angewendet, auch wenn die aktuelle Absatzstilvorlage als Nächster Stil festgelegt wurde. Nächster Stil wird bei der Auswahl des Befehls 'Unter Verwendung des nächsten Stils anwenden' angewendet, wenn Kein Stilals Nächster Stil festgelegt wurde. Für diese Funktion sind folgende Optionen verfügbar:

  • Unter Verwendung des nächsten Stils anwenden: Wendet Stilvorlagen mit "Nächster Stil" an.

  • Unter Verwendung des nächsten Stils anwenden; lokale Schriftstile beibehalten: Wendet Stilvorlagen mit "Nächster Stil" an; lokale Schriftstile (wie fett und kursiv) bleiben erhalten.

  • Unter Verwendung des nächsten Stils anwenden; lokale Schriftstile und OpenType Stile beibehalten: Wendet Stilvorlagen mit "Nächster Stil" an; lokale Schriftstile (wie fett und kursiv) und OpenType Stile bleiben erhalten.

  • Unter Verwendung des nächsten Stils anwenden; lokale Formatierung entfernen: Wendet Stilvorlagen mit "Nächster Stil" an und zusätzlich alle lokalen Formatierungen, die erforderlich sind, um das gegenwärtige Aussehen der Absätze zu erhalten.

Wenn lokale Absatz- oder Zeichenattribute in ausgewähltem Text vorkommen, erscheint ein Pluszeichen neben dem Stilvorlagennamen in der Palette Stilvorlagen. Um lokale Attribute zu entfernen, wählen Sie Kein Stil und klicken anschließend erneut auf die entsprechende Stilvorlage oder drücken Sie die Taste Wahl/Alt während Sie den Namen der Stilvorlage anklicken.

Anfügen von Stilvorlagen

Um Absatz- und Zeichenstilvorlagen aus einem anderen Artikel oder Projekt zu importieren, wählen Sie Ablage/Datei > Anfügen, navigieren zur gewünschten Artikel- oder Projektdatei, rufen den Bereich Stilvorlagen auf und importieren die gewünschten Stilvorlagen.

Wenn eine Stilvorlage aus der gewünschten Quelldatei denselben Namen trägt, wie eine Stilvorlage des Zielprojekts, sich jedoch von dieser unterscheidet, erscheint die Dialogbox Konflikt beim Anfügen. Verwenden Sie diese Dialogbox, um die Vorgehensweise bei solchen Konflikten festzulegen.

Arbeiten mit bedingten Stilen

Bedingte Stile erlauben das automatische Anwenden von Formatierungen auf Text auf der Basis seines Inhalts. Betrachten Sie zum Beispiel die im folgenden Bild gezeigten Richtlinien zur Textformatierung:

Text lässt sich mit bedingten Stilen formatieren

Die hier verwendeten Richtlinien lassen sich folgendermaßen beschreiben:

  1. Wende die Absatzstilvorlage Überschrift auf den ersten Absatz an.

  2. Wende die Zeichenstilvorlage Fließtext fett auf den ersten Satz des zweiten Absatzes an.

  3. Wende die Absatzstilvorlage Fließtext bis zum Ende des Fließtextes an.

  4. Kehre am Ende um und wende die Zeichenstilvorlage Verfasserzeile rückwärts an, bis ein Geviert-Trennstrich erscheint.

Jeder Schritt wird nur nach Ausführung des vorangehenden Schrittes und an dem Punkt im Text ausgeführt, an dem der vorherige Schritt endet. Schlägt die Ausführung eines Schrittes fehl, werden die übrigen Schritte nicht ausgeführt.

Mithilfe der Funktionen für bedingte Stile können Sie solche Anweisungen erfassen und automatisch auf Text anwenden. Sie könnten beispielsweise die oben genannten Bedingungen mit folgendem bedingten Stil ausführen:

Ein bedingter Stil, der die oben erläuterte Formatierung erzeugt

Wenn Sie diese Regeln in einem bedingten Stil zusammengefasst haben, können Sie einen Textverlauf formatieren, indem Sie ihn einfach auswählen und dann in der Palette Bedingte Stile auf den Namen des bedingten Stils klicken.

Die Palette Bedingte Stile

Es ist wichtig zu verstehen, dass bedingte Stile auf der Absatzebene angewendet werden. Auf jeden Absatz kann nur ein bedingter Stil angewendet werden. Ist auf einen Absatz kein bedingter Stil angewendet, kann er nicht durch einen bedingten Stil umformatiert werden, der auf einen anderen Absatz angewendet wurde.

Darüber hinaus ist es wichtig zu wissen, dass das Anwenden eines bedingten Stils auf eine Reihe von Absätzen nur diese Abfolge von Absätzen betrifft. Wenn ein bedingter Stil auf eine Folge von Absätzen am Anfang eines Textes und am Ende eines Textes angewendet wird, gibt es keinen gegenseitigen Einfluss, und zwar auch dann nicht, wenn (z. B.) die Absätze am Anfang der Story eine Regel mit der Referenz Textende enthalten.

Erstellen von bedingten Stilen

So wird ein bedingter Stil erstellt:

  1. Wählen Sie Bearbeiten > Bedingte Stile. Die Dialogbox Bedingte Stile wird angezeigt.

  2. Klicken Sie auf Neu Die Dialogbox Bedingter Stil bearbeiten wird angezeigt.

    Die Dialogbox Bedingten Stil bearbeiten
  3. Geben Sie in das Feld Name einen Namen für den bedingten Stil ein.

  4. Wählen Sie eine Option in der ersten Spalte, um mit dem Erstellen einer Regel zu beginnen:

    • Anwenden: Verwenden Sie diese Option, um eine Formatierung auf Text anzuwenden.

    • Gehe zu: Verwenden Sie diese Option, um zu einer anderen Position im Text zu springen. Die auf eine Regel Gehe zu folgende Regel wird von dem Punkt an angewendet, an dem die Regel Gehe zu stoppt.

    Die in der ersten Spalte gewählte Option legt fest, welche Optionen in den anderen Spalten verfügbar sind.

  5. Wenn Sie Anwenden in der ersten Spalte gewählt haben, wählen Sie nun in der zweiten Spalte die Absatz- oder Zeichenstilvorlage aus, die Sie anwenden möchten.

  6. Verwenden Sie die folgenden drei Spalten, um festzulegen, welcher Text den Stil erhalten und welcher ausgelassen werden soll. Starten Sie mit der dritten Spalte:

    • Bis: Geht vorwärts und hält direkt vor dem angegebenen Punkt an.

    • Bis einschließlich: Geht vorwärts und hält direkt nach dem angegebenen Punkt an.

    • Zurück bis: Geht rückwärts und hält direkt vor dem angegebenen Punkt an.

    • Zurück bis einschließlich: Geht rückwärts und hält direkt nach dem angegebenen Punkt an.

    Die in der fünften Spalte gewählte Option legt fest, ob alle diese Optionen in dieser Spalte verfügbar sind.

  7. Geben Sie in der vierten Spalte an, bis vor oder hinter welche Anzahl von Vorkommen der Option in der fünften Spalte angewendet werden soll.

  8. Wählen Sie in der fünften Spalte, bis vor oder hinter welche Entität gesprungen werden soll oder welche Entität zu formatieren ist:

    • Cursorposition: Wählen Sie diese Option, um eine Absatzstilvorlage auf die aktuelle Position anzuwenden (ohne Bewegung).

    • Bedingte Stilmarken: Wählen Sie diese Option, um bis zur nächsten bedingten Stilmarke zu springen oder bis dort zu formatieren. Weitere Informationen finden Sie unter “Bedingte Stilmarken”.

    • Zeichen: Wählen Sie diese Option, um ein bestimmtes Zeichen anzusprechen. Geben Sie das Zeichen in die nächste Spalte ein. Wenn Sie vor oder hinter eines von mehreren Zeichen springen möchten, geben Sie sie lückenlos nacheinander ein. Wenn Sie hier beispielsweise "abc" eingeben, stoppt die Anwendung bei "a", "b" oder "c".

    • Zahl: Wählen Sie diese Option, um das nächste Vorkommen einer Zahl zu formatieren bzw. vor oder hinter sie zu springen.

    • Text: Wählen Sie diese Option, um eine bestimmte Textpassage anzusprechen. Geben Sie den Zieltext in die nächste Spalte ein.

    • Anzahl Zeichen: Wählen Sie diese Option, um eine bestimmte Anzahl von Zeichen zu formatieren.

    • Anzahl Wörter: Wählen Sie diese Option, um eine bestimmte Anzahl von Wörtern zu formatieren.

    • Satzanfang: Wählen Sie diese Option, um rückwärts zum Anfang des aktuellen Satzes zu formatieren.

    • Satzende: Wählen Sie diese Option, um bis zum Ende des aktuellen Satzes zu formatieren.

    • Absatzanfang: Wählen Sie diese Option, um rückwärts zum Anfang des aktuellen Absatzes zu formatieren bzw. vor ihn zu springen.

    • Absatzende: Wählen Sie diese Option, um bis zum Ende des aktuellen Absatzes zu formatieren bzw. hinter ihn zu springen.

    • Nächster Absatz: Wählen Sie diese Option, um bis zum nächsten Absatz oder hinter ihn zu springen.

    • Letzter Absatz: Wählen Sie diese Option, um bis zum letzten Absatz oder hinter ihn zu springen.

    • Anzahl Sätze: Wählen Sie diese Option, um eine bestimmte Anzahl von Sätzen zu formatieren.

    • Textende: Wählen Sie diese Option, um bis einschließlich des Endes des Fließtextes zu formatieren bzw. hinter es zu springen.

    • Textanfang: Wählen Sie diese Option, um rückwärts bis zum Anfang des Textes zu formatieren bzw. vor ihn zu springen.

    Wenn Sie Text als Teil eines bedingten Stiles verwenden, können Sie auch Sonderzeichen einsetzen (siehe "Sonderzeichen-Codes").

  9. Klicken Sie auf die Schaltfläche + am Ende der ersten Zeile, um eine Regel hinzuzufügen. (Klicken Sie zum Löschen einer Regel auf die Schaltfläche -.)

  10. Wenn die Regeln sich wiederholen sollen, markieren Sie Bedingten Stil wiederholen bei und wählen Sie eine Option:

    • Text: Wählen Sie diese Option, damit eine Wiederholung erfolgt, nachdem eine bestimmte Textpassage gefunden wurde. Geben Sie den entsprechenden Text in das Feld ein.

    • Zeichen: Wählen Sie diese Option, damit eine Wiederholung erfolgt, nachdem ein bestimmtes Zeichen gefunden wurde. Geben Sie das Zeichen in die nächste Spalte ein. Wenn Sie bei jeder Instanz von einem oder mehreren Zeichen wiederholen möchten, geben Sie alle lückenlos ein. Wenn Sie hier beispielsweise „abc“ eingeben, wiederholt die Anwendung wenn ein „a“, „b“ oder „c“ gefunden wurde.

    • Bedingte Stilmarken: Wählen Sie diese Option, wenn eine Wiederholung erfolgen soll, nachdem eine bedingte Stilmarke gefunden wurde.

    • Jedem Absatz: Wählen Sie diese Option, wenn eine Wiederholung am Anfang jedes Absatzes erfolgen soll.

  11. Klicken Sie auf OK.

Sie können einen bedingten Stil auch erstellen, indem Sie auf Neu in der Palette Bedingte Stile klicken. Sie können einen bedingten Stil duplizieren, indem Sie auf Duplizieren in der Palette Bedingte Stile klicken.

Anwenden von bedingten Stilen

So wird ein bedingter Stil angewendet:

  1. Rufen Sie die Palette Bedingte Stile auf (Menü Fenster).

    Die Palette Bedingte Stile
  2. Wählen Sie das Textinhaltswerkzeug und markieren Sie die Zielabsätze oder platzieren Sie den Textcursor dort, wo der bedingte Stil beginnen soll.

  3. Klicken Sie in der Palette Bedingte Stile auf den Namen des bedingten Stils.

Bitte beachten Sie: Wenn Sie einen bedingten Stil auf Text angewendet haben, wird dieser Text so lange automatisch formatiert, bis Sie den bedingten Stil entfernen. Um einen bedingten Stil von einem Absatz zu entfernen, markieren Sie den entsprechenden Absatz oder platzieren Sie den Textcursor im Absatz und klicken Sie auf Kein bedingter Stil in der Palette Bedingte Stile.

Entfernen von bedingten Stilen

Es gibt zwei Möglichkeiten, auf Texte angewendete, bedingte Stile aus diesen zu entfernen:

  • Um die bedingten Stile aus markierten Absätzen zu entfernen und den Text wieder den vorhandenen Absatzstilvorlagen zu unterwerfen, wählen Sie Auf Basisstil zurücksetzen aus dem Palettenmenü Bedingte Stile.

  • Um die bedingten Stile aus den ausgewählten Absätzen zu entfernen und dabei die von den bedingten Stilen verursachten Stileinstellungen zu bewahren klicken Sie Kein bedingter Stil in der Palette Bedingte Stile oder wählen Bedingten Stil aufheben aus dem Palettenmenü Bedingte Stile.

Verwenden von bedingten Stilmarken

Wenn in einem Fließtext keine "natürliche" Position für den Beginn oder das Ende der Anwendung eines bedingten Stils vorhanden ist (z. B. ein bestimmtes Zeichen oder ein Satzende), können Sie ein Zeichen ohne Breite, eine bedingte Stilmarke einfügen. Nehmen wir an, Sie arbeiteten mit einer Plain-Text-Datei, die eine Reihe von Artikeln mit mehreren Absätzen enthält, von denen jeder eine eigene Absatzüberschrift besitzt. Sie können dennoch bedingte Stile zur Formatierung einsetzen, indem Sie folgendermaßen vorgehen:

  1. Fügen Sie eine bedingte Stilmarke am Anfang jeder Überschrift ein. Um eine bedingte Stilmarke einzusetzen, wählen Sie Hilfsmittel > Zeichen einfügen > Sonderzeichen > Bedingte Stilmarke.

    Plain-Text mit bedingten Stilmarken (gelb hervorgehoben)
  2. Erstellen Sie einen bedingten Stil, der die Absatzstilvorlage Überschrift auf den ersten Absatz und die Stilvorlage Textkörper bis zur nächsten bedingten Stilmarke anwendet. Markieren Sie Bedingten Stil wiederholen bei unten in der Dialogbox Bedingten Stil bearbeiten und wählen Sie Bedingte Stilmarke.

    Bedingter Stil mit bedingten Stilmarken
  3. Wenden Sie den bedingten Stil auf den Text an. Alle Artikel werden automatisch formatiert.

    Text mit angewendetem bedingten Stil

Bearbeiten von bedingten Stilen

Es gibt zwei Möglichkeiten, bedingte Stile zu bearbeiten:

  • Wählen Sie Bearbeiten > Bedingte Stile, markieren Sie den bedingten Stil und klicken Sie auf Bearbeiten.

  • Markieren Sie den bedingten Stil in der Palette Bedingte Stile und klicken Sie auf Bearbeiten.

Wenn Sie einen bedingten Stil löschen möchten, verwenden Sie die Schaltfläche Löschen in der Dialogbox Bedingte Stile oder markieren Sie den bedingten Stil der Palette Bedingte Stile und klicken Sie auf Löschen.

Aufzählungszeichen und Nummerierungen

Anstelle der Verwendung manuell erstellter und formatierter Aufzählungszeichen und Nummerierungen können Sie gegliederte und nummerierte Listen mit Gliederungszeichenstilen, Nummerierungsstilen und Entwurfsstilen erstellen.

Ein Aufzählungszeichenstil beschreibt, wie die Aufzählungszeichen aussehen, wie weit sie vom Text entfernt sein sollen und wie sie ausgerichtet werden.

Ein Nummerierungsstil beschreibt, wie die Zahlen aussehen, welches Format sie besitzen, wie weit sie vom Text entfernt sein sollen und wie sie ausgerichtet werden.

Ein Gliederungsstil legt Einzüge für bis zu neun Einzugsebenen fest. Jeder Ebene kann ein Gliederungszeichenstil oder ein Nummerierungsstil zugeordnet werden. Darüber hinaus können Sie wählen, ob die Nummern vorangehender Ebenen berücksichtigt werden sollen, wie es bei einigen Entwurfsarten der Fall ist.

Um einen Aufzählungs-, Nummerierungs- oder Gliederungsstil zu benutzen, verwenden Sie das Dropdown-Menü •/123 auf der rechten Seite des Registers Absatzattribute der Maßpalette. Wenn Sie einen Gliederungsstil angewendet haben, erlauben die Schaltflächen Einzug verringern und Einzug vergrößern das Erhöhen oder das Vermindern der Einzugsstufe eines Absatzes.

Das Dropdown-Menü •/123 und die Schaltflächen für Einzüge

Neben den Einstellungen für die Aufzählungs-, Nummerierungs- und Gliederungsstile gibt es auch ein Absatzattribut Mindestabstand Aufzählungszeichen/Nummer vom Text im Register Absatz der Maßpalette.

Dieser Wert ermöglicht den Umgang mit Situationen, in denen eine links oder mittig ausgerichtete Nummer in den Absatz ragt.

Zum Erhöhen und verringern Sie die Einzugsstufe eines Absatzes verwenden Sie das Register Absatz der Maßpalette.

Arbeiten mit Aufzählungszeichenstilen

Ein Aufzählungszeichenstil beschreibt, wie die Aufzählungszeichen aussehen, wie weit sie vom Text entfernt sein sollen und wie sie ausgerichtet werden.

Um einen Aufzählungsstil zu erstellen, wählen Sie Bearbeiten > Aufzählungszeichen-, Nummerierungs- und Gliederungsstil und anschließend Aufzählungsstil mit der Schaltfläche Neu in der Dialogbox Aufzählungszeichen-, Nummerierungs- und Gliederungsstil. Die Dialogbox Aufzählungszeichenstil bearbeiten wird angezeigt.

Die Dialogbox Aufzählungszeichenstil bearbeiten

Um einzustellen, welchen Stil das Aufzählungszeichen besitzt, wählen Sie eine Option aus dem Dropdown-Menü Zeichenstil. Wählen Sie Vom Absatz übernehmen, um die Zeichenformatierung des Absatzes für das Aufzählungszeichen zu übernehmen oder eine Zeichenstilvorlage, deren Formatierung übernommen werden soll.

Geben Sie die jeweiligen Aufzählungszeichen in das Feld Aufzählungssymbol ein.

Wenn Sie die Formatierung des Aufzählungszeichens aus dem Absatz übernehmen, können Sie die Größe der Aufzählungszeichen mithilfe des Feldes Größe ändern.

Der Wert für Abstand legt fest, wie weit das Aufzählungszeichen vom Absatz entfernt ist. Sie können den Abstand in Absoluten Einheiten angeben oder auf Relativ (in Gevierteinheiten) klicken und den Wert in Geviertleerzeichen angeben. Die Option Relativ (in Gevierteinheiten) ist unter Umständen vorzuziehen, wenn Sie den Aufzählungszeichenstil mit Text in unterschiedlichen Größen verwenden möchten.

Abstand des Aufzählungszeichens

Ausrichtung legt fest, wie das Aufzählungszeichen zum Abstandspunkt ausgerichtet wird.

Links ausgerichtete, mittig ausgerichtete und rechts ausgerichtete Aufzählungszeichen

Aufzählungszeichenstile können auf drei Arten angewendet werden:

  • Durch Auswählen des Namens des Aufzählungszeichenstils aus dem Menü •/123 im Register Absatzattribute der Maßpalette. Auf diese Weise wird das Aufzählungszeichen anhand des Wertes für den Abstand links neben dem Erstlinieneinzug des Absatzes positioniert.

  • Durch Auswählen eines Gliederungsstils, in dem der Aufzählungszeichenstil verwendet wird, aus dem Menü •/123 im Register Absatzattribute der Maßpalette. Hier wird die Position der Aufzählungszeichen durch den Gliederungsstil bestimmt. Weitere Informationen finden Sie unter "Arbeiten mit Gliederungsstilen".

  • Durch das Verknüpfen des Aufzählungszeichenstils mit einer Absatzstilvorlage und das Anwenden dieser Stilvorlage auf den Text. Weitere Informationen finden Sie unter „Aufzählungen, Nummerierungen, Gliederungen und Stilvorlagen“.

Arbeiten mit Nummerierungsstilen

Ein Nummerierungsstil beschreibt, wie die Zahlen aussehen, welches Format sie besitzen, wie weit sie vom Text entfernt sein sollen und wie sie ausgerichtet werden.

Um einen Nummerierungsstil zu erstellen, wählen Sie Bearbeiten > Aufzählungszeichen-, Nummerierungs- und Gliederungsstil und anschließend Nummerierungsstil mit der Schaltfläche Neu in der Dialogbox Aufzählungszeichen-, Nummerierungs- und Gliederungsstil. Die Dialogbox Nummerierungsstil bearbeiten wird angezeigt.

Die Dialogbox Nummerierungsstil bearbeiten

Um einzustellen, welchen Stil die Nummern besitzen, wählen Sie eine Option aus dem Dropdown-Menü Zeichenstil. Wählen Sie Vom Absatz übernehmen, um die Zeichenformatierung des Absatzes für die Nummern zu übernehmen oder eine Zeichenstilvorlage, deren Formatierung übernommen werden soll.

Wählen Sie ein Nummernformat aus dem Dropdown-Menü Format aus.

Wenn die Nummer von Präfix- oder Suffix-Zeichen begleitet sein soll, geben Sie diese in die Felder Präfix und Suffix ein.

Wenn Sie die Formatierung der Nummern aus dem Absatz übernehmen, können Sie die Größe der Nummernzeichen mithilfe des Feldes Größe ändern.

Der Wert für Abstand legt fest, wie weit die Nummern vom Absatz entfernt sind. Sie können den Abstand in Absoluten Einheiten angeben oder auf Relativ (in Gevierteinheiten) klicken und den Wert in Geviertleerzeichen angeben. Die Option Relativ (in Gevierteinheiten) ist unter Umständen vorzuziehen, wenn Sie den Nummerierungsstil mit Text in unterschiedlichen Größen verwenden möchten.

Ausrichtung und Versatz der Nummerierung funktionieren wie bei Aufzählungszeichen. Weitere Informationen finden Sie unter "Arbeiten mit Aufzählungszeichenstilen".

Nummerierungsstile können auf drei unterschiedliche Arten angewendet werden:

  • Durch Auswählen des Namens des Nummerierungsstils aus dem Menü •/123 im Register Absatzattribute der Maßpalette. Auf diese Weise werden die Nummern anhand des Wertes für den Abstand links neben dem Erstlinieneinzug des Absatzes positioniert.

  • Durch Auswählen eines Gliederungsstils, in dem der Nummerierungsstil verwendet wird, aus dem Menü •/123 im Register Absatzattribute der Maßpalette. Hier wird die Position der Nummern durch den Gliederungsstil bestimmt. Weitere Informationen finden Sie unter "Arbeiten mit Gliederungsstilen".

  • Durch das Verknüpfen des Nummerierungsstils mit einer Absatzstilvorlage und das Anwenden dieser Stilvorlage auf den Text. Weitere Informationen finden Sie unter „Aufzählungen, Nummerierungen, Gliederungen und Stilvorlagen“.

Zum Ändern der Anfangsnummerierung eines Absatzes verwenden Sie das Register Aufzählungszeichen und Nummerierungen der Maßpalette, aktivieren Neu nummerieren und geben eine Anfangsnummer im Feld Beginnen bei ein.

Arbeiten mit Gliederungsstilen

Ein Entwurfsstil legt Einzüge für bis zu neun Einzugsebenen fest. Jeder Ebene kann ein Gliederungszeichenstil oder ein Nummerierungsstil zugeordnet werden. Darüber hinaus können Sie wählen, ob die Nummern vorangehender Ebenen berücksichtigt werden sollen, wie es bei einigen Entwurfsarten der Fall ist.

Um einen Gliederungsstil zu erstellen, wählen Sie Bearbeiten > Aufzählungszeichen-, Nummerierungs- und Gliederungsstil und anschließend Gliederungsstil mit der Schaltfläche Neu in der Dialogbox Aufzählungszeichen-, Nummerierungs- und Gliederungsstil. Die Dialogbox Gliederungsstil bearbeiten wird angezeigt.

Die Dialogbox Gliederungsstil bearbeiten

Jeder Entwurfsansichtsstil besitzt neun Ebenen, die jedoch nicht alle verwendet werden müssen. Jede Ebene verfügt über einen Einzug, den Sie im Feld Einzug der entsprechenden Ebene festlegen können. Einzüge werden kumulativ angewendet, wenn also Ebene 1 einen Einzug von 6 pt besitzt und Ebene 2 ebenfalls einen Einzug von 6 pt, wird ein Absatz auf Ebene 2 um 12 pt eingerückt.

Einzüge von Entwurfsstilen werden zusätzlich zu Absatzeinzügen angewendet. Besitzt ein Absatz einen linken Einzug von 12 pt und beträgt der Einzug für die erste Ebene eines Gliederungsstils 6 pt, würde ein Absatz auf der Ebene 1 um 18 pt eingerückt erscheinen.

Jede Ebene kann über einen Aufzählungs- oder einen Nummerierungsstil verfügen oder über keinen von beiden. Um einer Ebene einen Aufzählungs- oder einen Nummerierungsstil hinzuzufügen, wählen Sie für die Ebene eine Option in der Spalte Aufzählungszeichen und Nummerierungsstil.

Dieses Diagramm verdeutlicht die Beziehung zwischen Ebeneneinzügen und den Abständen der Aufzählungszeichen. Die Außenabstände von Nummerierungen funktionieren analog.

In der Spalte Niedrigere Ebenen/Separator können Sie wählen, ob die Nummern niedrigerer Ebenen an den Anfang einer Nummer angefügt werden sollen und festlegen, wie die Nummern der verschiedenen Ebenen voneinander getrennt sein sollen. Wenn Sie beispielsweise diese Checkbox für Ebene 3 markieren und einen Punkt als Separator wählen, würde die Nummerierung für Text der Ebene 3 folgendermaßen aussehen:

1.3.1 Dieser Absatz steht auf Ebene 3.

1.3.2 Dieser Absatz steht auf Ebene 3.

1.3.3 Dieser Absatz steht auf Ebene 3.

Um das Zeichen, das zwischen den Ebenen eingefügt wurde, für eine bestimmte Ebene zu ändern, doppelklicken Sie rechts neben die Checkbox Niedrigere Ebenen/Separator und geben ein oder mehrere neue Zeichen ein.

Wenn Sie Nummern aus niedrigeren Ebenen mit einschließen und links oder mittig ausgerichtete Nummern wählen, können die Nummern unter Umständen länger werden als der Nummernabstand und den Text überdecken. So umgehen Sie diese Möglichkeit:

Das Absatzattribut Mindestabstand Aufzählungszeichen/Nummer vom Text finden Sie im Register Absatz der Maßpalette. Ist die Länge einer Nummer größer als der Nummernabstand, verschiebt die Anwendung den Absatztext so weit nach rechts, dass wieder stets genügend Abstand zwischen Nummern und Text besteht.

Anwenden des Wertes Mindestabstand Aufzählungszeichen/Nummer vom Text

Aktivieren Sie die Option Füllende Nullen einschließen, um eine Zahl am Ende mit Nullen aufzufüllen. Wenn Sie dieses Häkchen setzen und Ihre Gliederung drei Ebenen umfasst, sieht die Nummerierung folgendermaßen aus:

1.0.0 Dieser Absatz befindet sich auf Ebene 1 einer dreistufigen Gliederung.

1.1.0 Dieser Absatz befindet sich auf Ebene 2 einer dreistufigen Gliederung.

1.1.1 Dieser Absatz befindet sich auf Ebene 3 einer dreistufigen Gliederung.

Auf nachfolgende Ebene angewendete Gliederungsstile werden beibehalten, auch wenn der übergeordneten Ebene ein anderer Gliederungsstil zugewiesen wird.

Es gibt zwei Arten, einen Gliederungsstil auf Text anzuwenden:

  • Durch Auswählen des Namens des Gliederungsstils aus dem Menü •/123 im Register Absatzattribute der Maßpalette.

  • Durch das Verknüpfen des Gliederungsstils mit einer Absatzstilvorlage und das Anwenden dieser Stilvorlage auf den Text. Weitere Informationen finden Sie unter „Aufzählungen, Nummerierungen, Gliederungen und Stilvorlagen“.

Aufzählungszeichen, Nummerierungen, Gliederungen und Stilvorlagen

So verknüpfen Sie einen Aufzählungszeichen-, Nummerierungs- oder Gliederungsstil mit einer Absatzstilvorlage:

  1. Rufen Sie das Register Formate der Dialogbox Absatzstilvorlage bearbeiten auf (Bearbeiten > Stilvorlagen > Neu oder Bearbeiten).

  2. Wählen Sie einen Aufzählungs-, Nummerierungs- oder Gliederungsstil aus dem Dropdown-Menü •/123.

    Verknüpfung eines Aufzählungszeichen-, Nummerierungs- oder Gliederungsstils mit einer Absatzstilvorlage

Wenn Sie diese Stilvorlage auf einen Absatz anwenden, wird der Aufzählungszeichen-, Nummerierungs- oder Gliederungsstil ebenfalls angewendet.

Positionieren von Text in Textrahmen

Im Folgenden werden mehrere Möglichkeiten beschrieben, die vertikale und horizontale Positionierung von Text in Textrahmen einzustellen.

Verwenden des Grundlinienrasters

QuarkXPress enthielt in den Versionen bis 7.0 die Funktion Grundlinienraster. Das Grundlinienraster bestand aus einer Reihe gleichmäßig verteilter, unsichtbarer horizontaler Linien, die sich über die gesamte Seite erstreckten. Durch das Verriegeln von Absätzen am Grundlinienraster lassen sich die Grundlinien von Spalte zu Spalte, von Rahmen zu Rahmen, über ganze Seiten und sogar für ganze Montageflächen ausrichten.

Ab QuarkXPress 8.0 wurde das Grundlinienraster durch das Designraster ersetzt. Weitere Informationen finden Sie unter Arbeiten mit Designrastern".

Text vertikal ausrichten

Für die vertikale Ausrichtung von Textzeilen innerhalb von Textrahmen sind vier Optionen vorhanden:

  • Oben: In Textrahmen mit der vertikalen Ausrichtung Oben, werden Textzeilen innerhalb des Rahmens so positioniert, dass die Oberkante der ersten Zeile entsprechend den eingestellten Parametern im Bereich Erste Grundlinie verläuft.

  • Zentriert: In Textrahmen mit der Ausrichtung Zentriert werden Textzeilen zwischen der Oberlänge der ersten Grundlinie und der Unterkante des Textrahmens zentriert.

  • Unten: In Textrahmen mit der Ausrichtung Unten werden die Textzeilen so ausgerichtet, dass die letzte Zeile mit der Rahmenunterkante zusammenfällt.

  • Blocksatz: In Textrahmen mit der Ausrichtung Blocksatz werden Textzeilen so ausgerichtet, dass die erste Zeile dort verläuft, wo die erste Grundlinie definiert ist und die letzte Zeile mit der Rahmenunterkante zusammenfällt. Die übrigen Zeilen werden dazwischen verteilt. Bei vertikaler Ausrichtung von Text kann der höchste vertikale Abstand zwischen Absätzen definiert werden.

So verwenden Sie diese Optionen: Wählen Sie die Option Vertikale Ausrichtung im Register Textrahmen der Maßpalette.

Das Feld Max. ¶-Abstand (nur verfügbar, wenn Blocksatz im Dropdown-Menü Art ausgewählt ist) erlaubt die Einstellung des Abstandes, der zwischen vertikal ausgerichteten Absätzen eingefügt werden kann.

Die Ausrichtungsoptionen Zentriert, Unten und Blocksatz sind nur für die Verwendung mit rechteckigen Textbereichen vorgesehen und können durch andere Objekte gestört werden.

Festlegen des Textabstandes

Der Textabstand ermöglicht es, anzugeben, wie weit Text von den Innenkanten eines Textrahmens eingerückt werden soll. Zum Einstellen des Textabstand für einen aktiven Textrahmen verwenden Sie die Option Textabstand im Register Textrahmen der Maßpalette.

Um denselben Abstand für alle vier Seiten einzustellen, deaktivieren Sie Mehrere Abstände und geben dann eine Zahl in das Feld Alle Kanten ein. Um unterschiedliche Abstände für die vier Seiten einzustellen, aktivieren Sie Mehrere Abstände und geben dann Zahlen in die Felder Oben, Links, Unten und Rechts ein.

Festlegen der Textlaufrichtung

Sie haben die Möglichkeit Text so zu positionieren, dass er von links nach rechts und von oben nach unten oder von oben nach unten und von rechts nach links läuft. Zum Festlegen der Textlaufrichtung wählen Sie Stil > Textlaufrichtung und anschließend Horizontal oder Vertikal.

Einstellen der Verwendung von Schriften

Um Schriften anzusehen und zu ersetzen, rufen Sie den Bereich Schriften der Dialogbox Verwendung auf (Menü Hilfsmittel). In diesem Bereich sind alle im aktiven Projekt verwendeten Schriften verzeichnet. Um alle Vorkommen einer Schrift zu ersetzen, markieren Sie den Namen der Schrift, klicken auf Ersetzen und wählen eine Ersatzschrift aus.

Wenn eine Schrift im Register Schriften (Hilfsmittel > Verwendung) als [Name der Schrift] aufgeführt wird und ihr eine negative Zahl vorangestellt ist, ist diese Schrift auf dem von Ihnen verwendeten System nicht installiert. In einem solchen Fall können Sie entweder die erforderliche Schrift installieren und das Dokument neu öffnen oder mithilfe des Befehls Verwendung Vorkommen der Schrift suchen und durch eine andere ersetzen.

Umwandeln von Text in Rahmen

Um eines oder mehrere markierte Zeichen in einen Bézier-Rahmen umzuwandeln, wählen Sie eine Option aus dem Untermenü Objekt > Text in Rahmen.

Wenn Sie markierten Text in nicht verankerte Bézier-Rahmen umwandeln möchten, wählen Sie Objekt > Text in Rahmen umwandeln > Nicht verankert.

Wenn Sie markierten Text in verankerte Bézier-Rahmen umwandeln möchten, wählen Sie Stil > Text in Rahmen umwandeln > Verankert.

Wenn Sie den gesamten Inhalt eines oder mehrerer Textrahmen in nicht verankerte Bézier-Rahmen umwandeln möchten, wählen Sie Objekt > Text in Rahmen umwandeln > Gesamten Rahmen umwandeln.

Weitere Informationen finden Sie unter "Zum Verständnis von Bézier-Formen" und "Die Verwendung verankerter Rahmen".

Ab Version 8 von QuarkXPress können Sie auch mehrere Textzeilen gleichzeitig in Rahmen umwandeln.

Verwenden des Textumflusses

Mit der Funktion Textumfluss haben Sie die Möglichkeit, die Art und Weise zu bestimmen, wie Text hinter, um oder innerhalb von Objekten und Bildern verlaufen soll. Sie können festlegen, dass der Text um das eigentliche Bild herumläuft oder anwenderdefinierte Umflusspfade erstellen und diese manuell bearbeiten.

Mit der Funktion Textumfluss haben Sie die Möglichkeit, die Art und Weise zu bestimmen, wie Text hinter, um oder innerhalb von Bildern verlaufen soll. Sie können festlegen, dass der Text um das eigentliche Bild herumläuft oder anwenderdefinierte Umflusspfade erstellen und diese manuell bearbeiten.

Mit Textumfluss werden Seiten zu einem optischen Genuss.

Text um alle Seiten eines Objektes fließen lassen

Um Text um alle Seiten eines Objekts fließen zu lassen, markieren Sie einen Textrahmen entweder mit dem Textinhaltswerkzeug oder dem Objektwerkzeug und kreuzen anschließend im Register Textrahmen der Maßpalette die Option Text an allen Seiten umfließen lassen an.

Die Vorgabe Text an allen Seiten umfließen lassen ist standardmäßig gesetzt.

Ob Text drei Seiten oder alle Seiten eines Objekts umfließt, hängt von dem Textrahmen ab, nicht von den Objekten, die dem Text „im Weg stehen“. Hier handelt es sich um die einzige Einstellmöglichkeit für den Umfluss, die sich auf den Textrahmen selbst auswirkt. Alle anderen Einstellmöglichkeiten für den Umfluss wirken sich auf die Objekte aus, die vor dem Textrahmen platziert sind.

Text um Linien und Textpfade fließen lassen

Um Text um eine vor dem Textrahmen Linie oder einen Textpfad fließen zu lassen, markieren Sie die Linie oder den Textpfad und gehen zum Register Umfluss in der Maßpalette; wählen Sie dann eine Option aus dem Dropdown-Menü Typ:

  • Wählen Sie Keine, damit Text hinter der Linie oder dem Textpfad verläuft.

  • Wählen Sie Objekt, wenn Text die Linie oder den Textpfad umfließen soll. Sie können den Abstand angeben, den Text von der oberen, unteren, linken und rechten Kante des markierten Objekts einhalten soll. Falls das gewählte Objekt ein Textpfad ist, umfließt weiterer Text nur den Pfad, nicht den Text auf dem Pfad.

  • Wählen Sie Manuell, um einen bearbeitbaren Umflusspfad zu erzeugen. Sie können den Abstand eines neuen Pfades vom Text festlegen und anschließend diesen Pfad bearbeiten, indem Sie das entsprechende Feld im Register Umfluss der Maßpalette wählen. Informationen zum Bearbeiten eines Umflusspfades finden Sie unter "Feinabstimmung eines Umflusspfades" und "Bearbeiten eines Umflusspfades".

Text um Textrahmen fließen lassen

Um den Textumfluss für einen Textrahmen festzulegen, der vor einem anderen Textrahmen liegt, markieren Sie zunächst den vordersten Textrahmen und wählen anschließend:

Verwenden Sie das Register Umfluss der Maßpalette und wählen Sie eine Option aus dem Dropdown-Menü Typ.

  • Wählen Sie Kein, damit Text hinter einem aktiven Textrahmen verläuft.

  • Wählen Sie Objekt, damit Text den aktiven Textrahmen umfließt. Wenn der Textrahmen rechteckig ist, geben Sie Werte in die Felder Oben, Links, Unten und Rechts ein, um den Außen- oder Innenabstand für den Umflussbereich einzustellen. Für nicht rechteckige Textrahmen wird nur das Feld Außenabstand bereitgestellt. 

Textumfluss um Bilder

Bildbearbeitungsprogramme können Pfade und Alphakanäle in ein Bild einbetten. Ein Pfad ist eine sanft verlaufende Bézier-Form, während ein Alphakanal gewöhnlich ein Graustufenbild ist. Pfade und Alphakanäle werden typischerweise verwendet, um festzulegen, welche Teile eines Bildes gezeigt werden sollen und welche Bereiche verborgen oder transparent sein sollen.

Wenn Sie ein Bild mit einem eingebetteten Pfad oder Alphakanal importieren, können Sie den Pfad oder den Alphakanal verwenden, um die Art und Weise einzustellen, wie Text das Bild umfließt. Präziser ausgedrückt: Die Anwendung kann einen Pfad oder Kanäle absuchen und auf der Basis der gewonnenen Informationen einen Textumflusspfad erzeugen.

Um den Text um einen Bildrahmen vor einem Textrahmen fließen zu lassen, wählen Sie den Bildrahmen und gehen zum Register Umfluss der Maßpalette und wählen eine Option aus dem Dropdown-Menü Typ:

Um Textumfluss auf eine Bildkomponente vor einem Textrahmen anzuwenden, markieren Sie die Bildkomponente, wählen Sie Stil > Bild, klicken Sie auf das Register Umfluss und wählen Sie anschließend eine Option aus dem Dropdown-Menü Art:

  • Wählen Sie Keine, wenn der Text hinter der aktiven Bildkomponente verlaufen soll.

  • Wählen Sie Objekt, wenn Text um die Begrenzung der Bildkomponente fließen soll. Wenn die Bildkomponente rechteckig ist, geben Sie Werte in die Felder Oben, Links, Unten und Rechts ein, um den Außen- oder Innenabstand für den Umflussbereich einzustellen. Wenn die Bildkomponente nicht rechteckig ist, ist nur ein Feld Außenabstand verfügbar.

  • Wählen Sie Autom. Bildanzeige, um auf der Basis der nicht weißen Bildbereiche einen Bézier-Beschnittpfad und Bézier-Ausschnittspfad zu erzeugen.

  • Wählen Sie Eingebetteter Pfad, wenn Text entlang eines mit einer Bildbearbeitung in ein Bild eingebetteten Pfades fließen soll.

  • Wählen Sie Alphakanal, wenn Text entlang eines mit einer Bildbearbeitung in ein Bild eingebetteten Alphakanals fließen soll.

  • Wählen Sie Nicht-weiße Bereiche, um einen Textumflusspfad auf der Basis des Bildmotivs zu erstellen. Abhängig vom Wert im Feld Schwellenwert begrenzt der Umflusspfad ein dunkles Motiv vor einem größeren weißen oder fast weißen Hintergrund (oder umgekehrt).

  • Wählen Sie So wie Ausschnitt, um den Pfad für den Textumfluss auf den im Register Ausschnitt ausgewählten Ausschnittspfad einzustellen.

  • Wählen Sie die Option Bildbegrenzung, damit der Text den rechteckigen Gesamtbildbereich der importierten Bilddatei umfließt. Damit werden alle in der ursprünglichen Bilddatei gespeicherten weißen Hintergrundbereiche eingeschlossen. Geben Sie Werte in die Felder Oben, Links, Unten und Rechts ein, um den Außenabstand des Ausschnittspfades von den Bildgrenzen einzustellen.

Um Textumfluss auf einen vor einem Textrahmen liegenden Bildrahmen anzuwenden, markieren Sie den Bildrahmen und verwenden das Register Umfluss der Maßpalette.

Feinabstimmung eines Umflusspfades

Wenn Sie Autom. Bildanzeige, Eingebetteter Pfad, Alphakanal, Nicht-weiße Bereiche oder Wie Ausschnitt im Dropdown-Menü Typ im Register Umfluss der Maßpalette wählen, können Sie mit folgenden Feldern den Umflusspfad bearbeiten:

  1. Außenabstand ändert die Größe des Umflusspfades. Positive Werte führen zu einem Umflusspfad, der weiter von der Originaleinstellung entfernt ist, negative verringern den Anteil des Bildes, der in den Umflusspfad aufgenommen wird.

  2. Störung ermöglicht die Definition des kleinsten zulässigen geschlossenen Pfades. Alle geschlossenen Pfade, die kleiner als der Wert von Störung sind, bleiben unberücksichtigt. Die Verwendung von Werten für die Störung unterstützt das Glätten von Umflusspfaden und erleichtert somit die Ausgabe.

  3. Glätte ermöglicht das Einstellen der Genauigkeit des Pfades. Ein niedrigerer Wert ergibt einen komplexeren Pfad mit einer größeren Anzahl von Punkten. Ein höherer Wert erzeugt einen weniger genauen Pfad.

  4. Schwellenwert bestimmt, wie „Weiß“ definiert ist. Alle als „weiß“ definierten Pixel werden ausgeschlossen. Wenn der Schwellenwert beispielsweise 20 % beträgt und der Grauwert eines Pixels kleiner oder gleich 20 % ist, wird das Pixel als „weiß“ betrachtet und vom Ausschnittspfad ausgeschlossen.

Bearbeiten eines Umflusspfades

Zum Einstellen eines Umflusspfades kreuzen Sie Umfluss an (Objekt > Bearbeiten). Der Umflusspfad erscheint als magentafarbener Umriss. Nun können Sie den Pfad so bearbeiten, wie jedes andere Bézierobjekt.

Sie können auch den Typ der Punkte und Segmente des Umflusspfades mit den Einstellelementen der Palette Maße ändern. Zum Ändern eines Punkttyps in einen anderen verwenden Sie eine der folgenden drei Schaltflächen:

  • Symmetrischer Punkt: Ein symmetrischer Punkt verbindet zwei Kurven zu einer durchgängigen Kurve. Im Gegensatz zum glatten Eckpunkt befinden sich die Kurvengriffe hier auf einer Geraden, die durch den Eckpunkt führt, und sind von diesem stets gleich weit entfernt.

  • Glatter Punkt: Ein glatter Eckpunkt verbindet zwei Kurven zu einer durchgängigen Kurve. Die Kurvengriffe bleiben stets auf einer geraden Linie durch den Punkt. Sie können jedoch unterschiedliche Abstände besitzen.

  • Eckpunkt: Ein Eckpunkt verbindet zwei Geraden, eine Gerade und eine Kurve oder zwei nicht durchgängig gekrümmte Linien. Bei gekrümmten Linien (Kurven) lassen sich die Kurvengriffe der Eckpunkte unabhängig voneinander manipulieren, gewöhnlich, um einen scharfen Übergang zwischen den beiden Segmenten herzustellen.

So ändern Sie die Eigenschaften eines Liniensegments:

  • Gerades Segment : Wandelt das aktive Segment in ein gerades Segment um.

  • Kurvenförmiges Segment: Wandelt das aktive Segment in ein kurvenförmiges Segment um.

Sie können Punkt- und Segmenttypen auch mithilfe des Untermenüs Stil > Punkt/Segmenttyp verändern.

Arbeiten mit Textpfaden

Ein Textpfad ist eine Linie, der Sie Text hinzufügen können. Sie können die Art, wie Text entlang des Pfades verläuft, die Attribute des Textes (wie die Schrift, die Farbe und die Größe) sowie die Form- und Stilattribute des Pfades bearbeiten.

Wenn Sie einer Linie oder einem Pfad Text hinzufügen möchten, wählen Sie das Textinhaltswerkzeug und doppelklicken Sie auf die Linie oder den Pfad.

So steuern Sie, wie Text entlang des gewählten Pfads läuft: verwenden Sie das Register Textrahmen der Maßpalette. Wählen Sie eine Option im Bereich Textausrichtung, um festzulegen, wie der Text am Pfad ausgerichtet werden soll. Sie können auch eine Option aus dem Dropdown-Menü Text ausrichten wählen, um festzulegen, welcher Teil einer Schrift für die Anordnung der Zeichen auf dem Pfad verwendet wird. Sie können eine Option aus mit Linie ausrichten auswählen, um festzulegen, wie Sie den Text entlang des Pfades ausrichten möchten. Sie können Text spiegeln wählen.

Erstellen hängender Initialen

Hängende Initialen sind groß geschriebene Anfangsbuchstaben, die über eine oder mehrere Zeilen nach unten reichend am Absatzanfang stehen. Die automatische Funktion für hängende Initialen vergrößert die entsprechenden Zeichen und lässt den Absatz automatisch um die Initialen herum fließen. Schriftart und Schriftstil passen zum Rest des Absatzes.

Um Hängende Initialen für einen markierten Absatz zu verwenden, verwenden Sie das Register Absatz der Maßpalette und aktivieren Hängende Initialen. Geben Sie einen Wert von 1 bis 127 in das Feld Anzahl Zeichen ein, um die Anzahl der Zeichen für die hängenden Initialen festzulegen. Geben Sie einen Wert zwischen 2 und 16 in das Feld Anzahl Zeilen ein, um die Anzahl der Zeilen festzulegen, über die die Initialen sich erstrecken sollen.

Hängende Initialen bilden eine gute Möglichkeit, Text visuell aufzuwerten.

Hängende Initialen werden nicht in Punkt, sondern in Prozent gemessen. Wenn Sie eine hängende Initiale auswählen, beträgt ihre Standardgröße 100 %.

Erstellen von Linien ober- und unterhalb von Absätzen

Linien werden häufig oberhalb und unterhalb von Text eingesetzt, um Absätze oder zusammen gehörende Informationen zu kennzeichnen oder um dem Seitendesign ein grafisches Flair zu verleihen. Zum Erstellen der Linien verwenden Sie das Register Linien der Maßpalette.

Verwenden von verankerten Rahmen

Sie können Rahmen und Linien beliebiger Form in Text einsetzen. Diese verhalten sich dann wie Zeichen, die mit dem Text fließen. Dies ist besonders nützlich, wenn Text neu umbrochen wird, da verankerte Objekte wie andere Zeichen des Textes fließen. Wenn Objekte bei einem Neuumbruch nicht verankert sind, verlieren sie die korrekte Position und überdecken möglicherweise sogar den Text.

Verankerte Objekte (Rahmen, Linien und Tabellen) können nach Belieben unbegrenzt verschachtelt werden.

Sie können Rahmen und Linien beliebiger Form in Text einsetzen. Diese verhalten sich dann wie Zeichen, die mit dem Text fließen. Dies ist besonders nützlich, wenn Text neu umbrochen wird, da verankerte Objekte wie andere Zeichen des Textes fließen. Wenn Objekte bei einem Neuumbruch nicht verankert sind, verlieren sie die korrekte Position und überdecken möglicherweise sogar den Text.

Verankern von Rahmen und Linien im Text

Wenn Sie ein Objekt verankern, verhält es sich wie ein im Text fließendes Zeichen. So verankern Sie ein Objekt:

  1. Wählen Sie das Objektwerkzeug und markieren Sie das zu verankernde Objekt.

  2. Wählen Sie Bearbeiten > Ausschneiden oder Bearbeiten > Kopieren.

  3. Wählen Sie das Textinhaltswerkzeug und fügen Sie die Texteinfügemarke an der Stelle ein, an der Sie das Objekt verankern möchten.

  4. Wählen Sie Bearbeiten > Einsetzen, um das Objekt an der Texteinfügemarke zu verankern.

Das Ausschneiden, Kopieren, Einsetzen und Löschen verankerter Rahmen und Linien

Um ein verankertes Objekt auszuschneiden oder zu kopieren markieren Sie das Objekt wie ein Textzeichen und wählen Bearbeiten > Ausschneiden oder Bearbeiten > Kopieren. Um das verankerte Objekt an anderer Stelle einzusetzen, platzieren Sie die Texteinfügemarke an einer anderen Position und wählen Bearbeiten > Einsetzen. Um ein verankertes Objekt zu löschen, markieren Sie das Objekt oder platzieren Sie die Texteinfügemarke hinter das Objekt und betätigen Sie die Löschtaste.

Externe Anker

Wenn Sie Objekte verankern wollen, die außerhalb der Grenzen eines Textrahmens bleiben sollen oder breiter als der Textrahmen sind, in dem Sie sie verankern möchten, verwenden Sie die Legendenfunktion.

Arbeiten mit OpenType-Stilen

OpenType ist ein von Adobe und Microsoft entwickeltes, Plattform übergreifendes Schriftformat, das große Zeichensätze und Glyphen aufnehmen kann, häufig mit Brüchen, bedingten Ligaturen, Mediävalziffern und anderem.

Seit QuarkXPress 2018 wurde die Benutzeroberfläche der OpenType-Stile erheblich verbessert und dadurch wesentlich benutzerfreundlicher. 

Ein Klick auf das OpenType-Symbol im Register Home/Zeichen der Maßpalette ruft die Palette OpenType-Stile auf.

Die Palette OpenType-Stile
Die Palette OpenType-Stile kann auch mit der Funktionstaste F4 angezeigt/geschlossen werden.
Eine Optionsschaltfläche zeigt an, dass sich OpenType-Funktionen gegenseitig ausschließen; Sie müssen sich dann für eine der Funktionen entscheiden. Eine Checkbox zeigt an, dass OpenType-Funktion additiv sind, d. h. Sie können zu bereits zugewiesenen OpenType-Funktionen weitere hinzufügen.

Unter macOS werden nur die Funktionen der aktuell gewählten Schrift standardmäßig angezeigt. Wenn die aktuell gewählte Schrift keine OpenType-Funktionen enthält, wird eine Meldung Keine OpenType-Funktionen verfügbar in der Palette angezeigt. Durch Ankreuzen des Buttons Alle OpenType-Funktionen zeigen werden alle OpenType-Funktionen angezeigt.

Unter Windows werden alle verfügbaren OpenType-Funktionen in QuarkXPress automatisch angezeigt, auch wenn sie nicht für die aktuell gewählte Schrift anwendbar sind. Für die aktuell gewählte Schrift nicht anwendbare OpenType-Funktionen werden ausgeblendet. 

Unter macOS kann die Größe der Palette OpenType- Stile vertikal geändert werden.

In der Palette zeigt eine Vorschau rechts neben jeder Funktion die Wiedergabe des aktuell markierten Textes bei Anwendung der entsprechenden Funktion.

Die folgenden neuen Funktionen für OpenType-Stile wurden implementiert:

  • Durchgestrichene Null

  • Schmuckzeichen

  • Stilistische Zeichenvarianten

  • Historische Varianten

  • Kapitälchen aus Großbuchstaben

  • Auf Groß-/Kleinschreibung reagierende Formen

  • Großbuchstabenabstand

Anwenden der OpenType Stile

OpenType-Stile können durch den Dialog OpenType-Stile im Dialog Zeichenstilvorlage bearbeiten angewendet werden.

Ein Klick auf das OpenType-Symbol im Dialog  Zeichenstilvorlage bearbeiten ruft den Dialog OpenType-Stile auf. 

Im Dialog Zeichenstilvorlage bearbeiten verfügbare OpenType-Stile

Wenn für eine Schrift OpenType-Eigenschaften verfügbar sind, wird die entsprechende Eigenschaft in der Benutzeroberfläche des Dialogs OpenType aktiv markiert, andernfalls erscheint die Kennzeichnung in der Benutzeroberfläche deaktiviert. Die Checkbox für OpenType-Eigenschaften ist nicht abhängig von der Verfügbarkeit der OpenType-Eigenschaft in der verwendeten Schrift. Dadurch hat der Anwender die Möglichkeit, OpenType-Attribute bei der Erstellung oder Änderung der Stilvorlage festzulegen. 

Klicken Sie auf Auf Standard zurücksetzen, um Ihre Einstellungen auf die auf die Stilvorlage angewendeten Standardeinstellungen zurückzusetzen.

Hier eine Übersicht von OpenType Stilen:

  • Standardligaturen: Ligaturen für den Standardgebrauch an, die die Lesbarkeit verbessern.

  • Bedingte Ligaturen: Ligaturen, die nicht im Standardgebrauch sind. Diese Funktion bietet Ligaturen für Spezialeffekte nach Bedarf des Anwenders.

  • Versalziffern für Tabellen: Zahlen haben die gleiche Breite.

  • Proportionale Ziffern: Zahlen haben unterschiedliche Breiten.

  • Kapitälchen: Text in Kleinbuchstaben wird mit kleinen Großbuchstaben gesetzt.

  • Nur Kapitälchen: sowohl Text in Großbuchstaben und Titelschriften als auch Text in Kleinbuchstaben wird mit kleinen Großbuchstaben gesetzt.

  • Versalziffern: moderne Zahlen-Stile, die besser zu Text in Großbuchstaben passen.

  • Mediäval-Ziffern: Zahlen-Stile, die besonders für in Text integrierte Zahlen geeignet sind.

  • Kursiv: kursive Glyphen.

  • Brüche: Glyphen für Brüche mit Schrägstrich.

  • Zierschrift: kalligrafische Glyphen.

  • Ordinalzeichen: Glyphen für Ordnungszahlen.

  • Titelschriftvarianten: Großbuchstaben-Glyphen für Titel in größeren Punktgrößen.

  • Kontextbezogene Varianten: alternative Glyphen auf der Basis kontextbezogener Zusammenstellungen von Text.

  • Lokalisierte Formen: Ersatz der Standardform von Glyphen durch lokalisierte Formen. Diese Funktion ist abhängig von der Textsprache des Haupttextes.

  • H\V Kana Alternativen: speziell gestaltete horizontale oder vertikale Kana-Formen an, die zur Laufrichtung des Textes passen (vertikal oder horizontal).

  • Position: auf den markierten Text angewendete hochgestellte und tiefgestellte Zeichen sowie Glyphen in wissenschaftlicher Tiefstellung bzw. als Zähler oder Nenner.

  • Alternative Metrik: alternative Breiten oder Höhen basierend auf der Textlaufrichtung an (vertikal oder horizontal).

  • Alternative vertikale halbe Metrik: Glyphen an individuelle, proportionale Höhen anpassen.

  • Alternative vertikale Metrik: Glyphen werden in einer vollen Gevierthöhe zentriert.

  • Proportionale alternative Metrik: Glyphen an individuelle, proportionale Breiten anpassen.

  • Volle Breite: Glyphen mit anders eingestellten Geviertbreiten durch Glyphen mit Vollgeviertbreiten ersetzen.

  • Halbe Breite: Glyphen mit Vollgeviertbreite durch Glyphen mit halber Geviertbreite ersetzen.

  • Drittelbreite: auf andere Geviertbreiten eingestellte Glyphen durch Glyphen mit Drittelgeviertbreite ersetzen.

  • Viertelbreite: auf andere Geviertbreiten eingestellte Glyphen durch Glyphen durch Viertelgeviertbreite ersetzen.

  • Proportionale alternative Breite: Glyphen an individuelle, proportionale Breiten anpassen.

  • Alternative Formen: alternative Glyphenformen wie JIS2004, JIS78, JIS90, Vereinfacht und Traditionell anwenden. Diese Glyphenformen wurden speziell für einige japanische OpenType Schriften gestaltet.

  • Durchgestrichene Null: Wechsel von der Standard-0 zu einer durchgestrichenen Form.

  • Schmuckzeichen: Verwendung von Schmuckzeichen in der Schrift. 

  • Stilistische Zeichenvarianten: Diese Funktion ersetzt die Standardformen durch stilistische Zeichenvarianten.

  • Historische Varianten: Diese Funktion ersetzt die Standardformen durch historische Zeichenvarianten.

  • Kapitälchen aus Großbuchstaben: Damit werden aus Großbuchstaben Kapitälchen erzeugt.

  • Auf Groß-/Kleinschreibung reagierende Formen: Mit dieser Funktion verschiebt bestimmte Satzzeichen an eine Position, die besser mit großgeschriebenen Partien oder Versalzifferfolgen harmoniert; sie ändert außerdem Mediäval-Ziffern in Versalziffern.

  • Großbuchstabenabstand: Mit dieser Funktion kann der Abstand zwischen Glyphen in einem großgeschriebenen Text eingestellt werden.

  • Stil-Sets: Diese Funktion ersetzt die Standardformen durch Varianten des Stil-Sets.

Verwenden Sie den Dialog Suchen/Ersetzen, um Text mit OpenType-Eigenschaften zu suchen/zu ersetzen; oder um OpenType-Eigenschaften zu suchen/zu ersetzen.

Verwenden von Ligaturen

Es gibt zwei Verfahren für die Verwendung von Ligaturen: die „klassische“ Methode und die OpenType-Methode. Die klassische Methode unterstützt Standard-Ligaturen wie fi und fl in PostScript Schriften. Die OpenType-Methode erlaubt den Zugriff auf Standard-Ligaturen und bedingte Ligaturen in OpenType-Schriften. Beide Verfahren werden in Form von Zeichenattributen angewendet, d. h. Sie können sie für beliebigen markierten Text verwenden.

  • Um Ligaturen auf markierten Text mit der klassischen Methode anzuwenden, kreuzen Sie Ligaturen im Register Zeichen der Maßpalette an.

  • Um Ligaturen auf markierten Text mit der OpenType-Methode anzuwenden, markieren Sie Text, der OpenType verwendet und wählen dann Standardligaturen aus dem Menü OpenType des Registers Home oder Zeichenattribute der Maßpalette. Auf diese Weise werden Ligaturen wie fi, fl, ff, ffi, ffl, fj, ffj und th verwendet, falls sie in der Schrift vorhanden sind. Darüber hinaus können Sie mit Bedingte Ligaturen seltene Ligaturen wie ct, sp, st und fh verwenden. Werden beide Optionen für Ligaturen in Klammern dargestellt, unterstützt die verwendete OpenType Schrift diese Ligaturenfunktionen nicht. Unter Windows können Sie Standardligaturen und Bedingte Ligaturen auch im Bereich OpenType der Dialogbox Zeichenattribute aktivieren.

Vorgaben für Ligaturen

Sie können die Vorgaben für Ligaturen in der Fensterfläche Zeichen der Dialogbox Vorgaben einstellen (QuarkXPress/Bearbeiten > Vorgaben > Drucklayout > Zeichen):

  • Trennen über: Der Wert in diesem Feld gibt einen Wert für das Unterschneiden oder Spationieren an, dessen Überschreiten zu einem Auftrennen von Ligaturen führt. Wenn bei einem Standardwert von 1 Text mit der Einstellung +1 (1/200 eines Gevierts) spationiert wird, werden aus den Ligaturen wieder Standardbuchstaben.

  • Nicht „ffi“ oder „ffl“: Markieren Sie diese Checkbox, um die Ligaturen fi und fl in Wörtern wie „Office“ oder „Mufflon“ zu unterbinden, wenn die Ligaturen ffi und ffl in der aktuell verwendeten Schrift nicht vorhanden sind.

Arbeiten mit OpenType-Stilsets

Einige OpenType-Schriften mit zahlreichen alternativen Zeichen organisieren diese in Stilsets. Dadurch fällt der zeitaufwändige Vorgang weg, jedes alternative Zeichen einzeln auszuwählen, um dasjenige zu finden, das am besten zu anderen passt.

Mit OpenType-Stilsets haben Sie die Möglichkeit, sofort eine Gruppe ähnlicher alternativer Zeichen auf Ihren Text anzuwenden. Verwenden Sie die Maßpalette, um aus einer Zahl verfügbarer Stilsets auszuwählen und diese auf eine komplette Textauswahl gleichzeitig anzuwenden. QuarkXPress unterstützt 33 OpenType-Stilsets.

Verbesserte Stil-Sets:

  • Gleichzeitige Anwendung mehrerer Stil-Sets auf Text.

  • Anzeige aussagekräftiger Stil-Set-Namen.

Verwenden Sie die Palette Glyphen, um auf die für jede Schrift verfügbaren Stilsets zuzugreifen.

Die Palette Glyphen enthält die für jede Schrift verfügbaren OpenType-Eigenschaften.

Arbeiten mit Color Fonts

Eine Color Font-Datei ist eine normale Schrift-Datei, in der zusätzliche Daten mit weitergehenden grafischen Eigenschaften als nur die Konturformen eines Zeichens eingebettet sind.

QuarkXPress unterstützt drei Color Font-Formate:

  • SBIX: Ein Apple-Format, das Glyphen mit Bitmap-Rasterdaten enthält

  • COLR: Ein Microsoft-Format, das Glyphen mit Vektordaten enthält

  • SVG: Ein Adobe- und Mozilla-Format, das Glyphen mit Vektor- und Rasterdaten enthält.

     

    Adobe Illustrator 2018 und Adobe Photoshop 2018 unterstützen SVG und SBIX-Schriften, während Text Edit, Pixelmator, Sketch-Anwendungen nur SBIX-Schriften unterstützen. QuarkXPress 2018 unterstützt als einzige Anwendung alle drei Color Font-Formate und ist auch die einzige Anwendung, die COLR Fonts unterstützt.

Installieren Sie einfach den Color Font in einem der drei unterstützten Formate in macOS oder Windows und verwenden Sie ihn wie alle anderen Schriften in QuarkXPress. QuarkXPress bietet unterschiedliche Schriftsymbole (, , ) für alle drei unterstützten Color Font-Formate und nutzt dabei aus, dass Color Fonts leicht unterscheidbar von normalen Schriften und untereinander sind.

Wenn ein installierter Color Font in mehreren Formaten auf dem System verfügbar ist, wird der mit der höheren Präferenzordnung in der Schriftenliste angezeigt. Die Präferenzordnung lautet: SVG, COLR, SBIX

Sowohl Windows als auch macOS verfügen standardmäßig über einen Color Font (Segoe UI Emoji unter Windows und Apple Color Emoji unter macOS).

Color Fonts auf der Grundlage von Vektorglyphen können ohne Qualitätsverlust wie jede andere normale Schrift skaliert werden. Color Bitmap-Schriften werden wie alle anderen Fotos oder pixelbasierten Bilder bis zu einer bestimmten Größe abhängig von ihrer ursprünglichen Auflösung einwandfrei skaliert. Außerhalb dieser Auflösung sieht die Schrift verpixelt aus.

Bitmap-Fonts liefern gute Ergebnisse in hochwertigem Output (z. B. Print), es hängt jedoch von der Auflösung ab, mit der eine solche Schrift versehen wurde. Möglicherweise sehen Sie Probleme mit Bitmap-basierten Schriften, wenn Sie große Schriftgrößen einsetzen. Wenn Sie einen Color Font verwenden, der viele hochaufgelöste Bitmaps enthält, wird die Größe des Outputs ebenfalls erheblich höher sein.

Emoji-Glyphen und Color Font-Glyphen können über die Glyphenpalette eingefügt werden. Wenn eine Emoji-Glyphe einen Multi-Code-Point-Wert besitzt, wird sie als nicht kodierte Glyphe angezeigt, kann aber als einzelne Glyphe eingefügt werden.

Color Font-Glyphen mit einem einzigen Codepunkt können über die Systemzeichentabelle (Befehl+Ctrl+Escape) unter Mac, das Emoji-Panel (Windows-Taste+, oder Windows-Taste+;) unter Windows oder die Emoji-Taste auf der Touch-Tastatur unter Windows eingefügt werden. Multi-Code-Point-Emoji-Sequenzen können nicht als einzelnes Zeichen eingefügt werden und die einzelnen Zeichen in einer korrekten Sequenz können auch keine einzelne Emoji-Glyphe bilden. QuarkXPress bietet keine Option in der Benutzeroberfläche der Glyphen-Palette, um auf alle Varianten einer Basis-Emoji-Glyphe zuzugreifen (z. B. Hautfarben-Varianten).

Arbeiten mit der Palette Glyphen

Eine Glyphe ist die kleinste Einheit einer Schrift – so ist z. B. jeder Großbuchstabe eine eigene Glyphe. Um auf alle Glyphen einer Schrift zuzugreifen – besonders in OpenType Schriften, die Zehntausende Glyphen enthalten können – muss eine vollständige Zeichentabelle vorliegen. Diese Tabelle liegt in Form der Palette Glyphen (Menü Fenster) vor, mit deren Hilfe Sie alle Glyphen der ausgewählten Schrift oder die OpenType-Glyphen in der Schrift betrachten können. Durch einen Doppelklick setzen Sie eine Glyphe in den Text ein und können Ihre Lieblingsglyphen für einen schnelleren Zugriff speichern.

Die Glyphen-Palette
OpenType-Funktionen in der Glyphen-Palette

 

Um die Glyphen einer Schrift zu betrachten, rufen Sie die Palette Glyphen auf (Menü Fenster) und wählen eine Schriften und einen Schriftstil aus der Schriftfamilie und dem Stilmenü in der oberen, linken Ecke. Folgende Optionen sind in der Palette Glyphen verfügbar:

  • Um eine Untergruppe der Glyphen einer Schrift darzustellen, wählen Sie eine Option aus dem Dropdown-Menü Zeigen.

  • Um die für eine Glyphe vorhandenen Alternativzeichen anzuzeigen, klicken Sie auf den Rahmen in der unteren, rechten Ecke der Zelle einer Glyphe.

  • Sie können in der Palette Glyphen nach Glyphen mithilfe der Optionen Zeichen oder Unicode-Werte suchen. 

  • Klicken Sie, falls erforderlich, auf das in der Palette vorhandene Zoomwerkzeug, um die Glyphen zu vergrößern.

  • Falls Sie – z. B. für die HTML-Entwicklung – den Unicode Code einer Glyphe benötigen, finden Sie ihn im unteren Teil der Palette.

  • Sie können die in der Palette Glyphen ausgewählte Glyphe doppelklicken und sie auf diese Weise an der Texteinfügemarke einsetzen.

  • Falls Sie häufig bestimmte Glyphen einer Schrift verwenden, können Sie sie als Favoriten sichern und schnell auf sie zugreifen. Klicken Sie zum Erstellen einer Favoritenliste zunächst auf das Dreieck neben Bevorzugte Glyphen in der Palette Glyphen (Menü Fenster). Anschließend ziehen Sie einfach eine Glyphe in eine leere Zelle des Bereichs Bevorzugte Glyphen. Zum Löschen eines Favoriten führen Sie einen Control-Klick/Rechtsklick auf die Glyphe aus und verwenden das Kontextmenü. Der Unicode-Wert der ausgewählten Glyphe wird in der rechten unteren Ecke angezeigt (oberhalb des Bereichs Bevorzugte Glyphen).

Anzeigen unsichtbarer Zeichen

Die Option Sonderzeichen (Menü Ansicht) ist stets nützlich, wenn es um das Bearbeiten von Text oder Feineinstellungen an der Typografie geht, weil gebräuchliche „unsichtbare Zeichen“ wie Leerzeichen, Tabs und Absatzmarken sichtbar gemacht werden.

Einfügen von Sonderzeichen

Es werden alle Arten von Sonderzeichen für die Formatierung und für typografische Zwecke unterstützt. Solche Sonderzeichen lassen sich mit Hilfe von Tastenbefehlen oder durch die Auswahl aus dem Untermenü Hilfsmittel > Zeichen einfügen eingeben. Die einzelnen Zeichen besitzen ein unterschiedliches Aussehen, wenn die Sonderzeichen angezeigt werden (Ansicht > Sonderzeichen).

Einfügen von Leerzeichen

Um ein bestimmtes Leerzeichen – z. B. ein Geviert-Leerzeichen – an der Texteinfügemarke einzusetzen, wählen Sie Hilfsmittel > Zeichen einfügen > Sonderzeichen > Geviert oder Hilfsmittel > Zeichen einfügen > Sonderzeichen (geschützt) > Geviert. Die Auswahlmöglichkeiten im Untermenü Geschütztes Leerzeichen dienen als „Klebstoff“ zwischen zwei Wörtern oder Zahlen, die verhindern, dass zwischen den beiden „verklebten“ Elementen am Ende einer Zeile ein Umbruch stattfindet.

Einfügen anderer Sonderzeichen

Um ein anderes Sonderzeichen (kein Leerzeichen) – z. B. einen Geviertstrich oder den Platzhalter für die aktuelle Seitenzahl – an der Texteinfügemarke einzusetzen, wählen Sie Hilfsmittel > Zeichen einfügen > Sonderzeichen oder Hilfsmittel > Zeichen einfügen > Geschütztes Sonderzeichen.

Nach Sonderzeichen (geschützt und nicht-geschützt) kann mithilfe der Palette Suchen/Ersetzen gesucht werden (siehe „Suchen und Ersetzen von Text“.

Festlegen der Sprache einzelner Zeichen

Sie können die für die Silbentrennung und die Rechtschreibprüfung verwendete Sprache festlegen, indem Sie eine zeichenspezifische Sprache auf Text anwenden. Auf diese Weise können Sie in einem Absatz Wörter aus unterschiedlichen Sprachen verwenden, ohne eine fehlerhafte Silbentrennung oder eine größere Anzahl Unbekannter Wörter in der Rechtschreibprüfung (Menü Hilfsmittel) zu riskieren. Neben der Verwendung einer bestimmten Sprache auf Zeichenebene können Sie auch Keine anwenden, d. h. ein solches Wort wird bei der Silbentrennung oder Rechtschreibprüfung nicht berücksichtigt.

Um eine Sprache auf markierte Zeichen anzuwenden, verwenden Sie das Dropdown-Menü Sprache im Register Zeichen der Maßpalette.

Verwenden von Ersatz-Schriften

Wenn die Option Fallback-Schrift aktiviert ist und die Anwendung auf ein Zeichen stößt, das in der aktuellen Schrift nicht verfügbar ist, durchsucht sie die aktiven Schriften des Systems, um eine Schrift zu finden, die das Zeichen enthält. Wird beispielsweise am Texteinfügepunkt Helvetica verwendet und Text eingefügt oder importiert, der ein Kanji-Zeichen enthält, könnte die Anwendung dieses Zeichen in einer Hiragino-Schrift anzeigen. Falls die Anwendung keine aktive Schrift findet, die das Zeichen enthält, wird es dennoch als Kästchen oder Symbol dargestellt.

Schrift-Fallback (Schriftersatz) ist als Programmvorgabe implementiert, d. h. dass die Funktion für Ihr Exemplar von QuarkXPress entweder ein- oder ausgeschaltet ist. Falls Sie sie ausschalten möchten, deaktivieren Sie Fallback-Schrift in der Fensterfläche Fallback-Schrift der Dialogbox Vorgaben(QuarkXPress/Bearbeiten > Vorgaben).

Weitere Informationen zur Fallback-Schrift finden Sie unter "Vorgaben — Programm — Fallback-Schrift."

Arbeiten mit Regeln für die Schriftenzuordnung

Wenn Sie ein Projekt öffnen, prüft die Anwendung, ob alle für den Text verwendeten Schriften auf Ihrem System aktiv sind. Ist dies nicht der Fall, wird die Warnmeldung Fehlende Schriften angezeigt, die Ihnen Gelegenheit gibt, fehlende Schriften durch aktive zu ersetzen. Sie können solche Ersetzungen als globale „Schriftenzuordnungsregeln“ sichern, die bei jedem Öffnen eines Projekts automatisch angewendet werden können.

Dialogbox Fehlende Schriften

Um eine Schriftenzuordnungsregel zu erstellen, müssen Sie zunächst ein Projekt öffnen, das eine fehlende (inaktive) Schrift enthält. Klicken Sie auf Schriften auflisten, um die Warnmeldung Fehlende Schriften aufzurufen. Verwenden Sie die Schaltfläche Ersetzen, um Ersatzschriften für alle fehlenden Schriften auszuwählen, und klicken Sie anschließend auf Als Regel sichern. Alle in der Warnmeldung Fehlende Schriften verzeichneten Ersatzschriften werden als Regeln gesichert, auch wenn nur einige Ersatzschriften markiert sind. Wenn Sie einen Ersatz zurücknehmen möchten, wählen Sie die entsprechende Zeile aus und klicken auf Zurücksetzen. Sie können auch nach dem Öffnen des Artikels Datei > Alte Fassung wählen. Dann wird die Warnmeldung Fehlende Schriften erneut angezeigt und Sie können Änderungen vornehmen. (Bitte beachten Sie, dass die Änderungen nur für diesen Artikel gelten – nicht für alle soeben gesicherten Regeln.)

Der Dialog Schriften-Zuordnung

Wenn Sie mithilfe von Als Regel sichern in der Warnmeldung Fehlende Schriften eine Schriftenzuordnungsregel erstellen, wird diese Regel in den Vorgaben für Ihr Exemplar von QuarkXPress gesichert und auf alle Artikel angewendet. Wenn Sie Schriftenzuordnungsregeln ändern, löschen oder für die gemeinsame Nutzung freigeben möchten, wählen Sie Hilfsmittel > Schriftenzuordnung.

Sie können den Bereich Schriften(QuarkXPress/Bearbeiten > Vorgaben) verwenden, um eine Standard-Ersatzschrift festzulegen und um einzustellen, ob die Warnmeldung Fehlende Schriften angezeigt wird, wenn Sie ein Projekt öffnen, in dem Schriften fehlen. Weitere Informationen finden Sie unter "Vorgaben - Anwendung - Schriften".

Arbeiten mit Designrastern

Die Designrasterfunktion ist eine Erweiterung der in QuarkXPress und QuarkCopyDesk bis Version 7 vorhandenen Grundlinienrasterfunktion. Mithilfe von Designrastern ist es noch leichter geworden, Raster zu definieren und Text und Objekte präzise auf der Seiten- und Textrahmenebene auszurichten.

Informationen zu den Vorgaben im Zusammenhang mit Designrastern finden sie unter „Vorgaben - Layout - Hilfslinien und Raster“.

Informationen zu Vorgaben im Zusammenhang mit Designrastern finden Sie unter „Vorgaben - Layout - Hilfslinien und Raster“ und „Vorgaben - Layout - Rasterzellenfüllung“.

Zum Verständnis von Designrastern

Ein Designraster ist eine Reihe von Hilfslinien, die der Ausrichtung von Text und Objekten dienen und nicht gedruckt werden.

Rasterlinien

Jedes Designraster enthält folgende Rasterlinien: die Unterlinie, die Grundlinie, die Mittellinie, die Oberlinie. Zusätzlich umfassen Designraster einen vollständigen Zellrahmen, der Ihnen das vertikale oder horizontale Ausrichten von Zeichen erleichtert. Sie können Text und Objekte an jeder dieser Rasterlinien ausrichten.

Eine Zeile eines Designrasters enthält eine Unterlinie, eine Grundlinie, eine Mittellinie und eine Oberlinie.
In der horizontalen Textrichtung umfasst eine Zeile in einem Designraster eine Unterlinie, eine Grundlinie, eine Mittellinie, eine Oberlinie und einen vollständigen Zellrahmen.
In der vertikalen Textrichtung enthält eine Zeile eine linke Linie, eine Grundlinie, eine Mittellinie, eine rechte Linie und einen vollständigen Zellrahmen.
Musterseitenraster und Textrahmenraster

Es sind zwei Arten von Standard-Designrastern vorhanden: Musterseitenraster und Textrahmenraster. Alle Seiten und Textrahmen besitzen ein zu ihnen gehörendes Designraster. Sie können die Designraster für ein ganzes Layout mit Ansicht > Seitenraster oder Ansicht > Textrahmenraster anzeigen oder verbergen.

Das Designraster einer Seite wird durch das Aufrufen seiner Musterseite und die Auswahl von Seite > Musterseiten und Raster konfiguriert. Das Designraster eines Textrahmens wird durch die Auswahl von Rastereinstellungen im Kontextmenü des Textrahmens eingestellt.

Eine Seite mit seinem Musterseitenraster; alle Rasterlinien werden angezeigt.
Eine Seite mit seinem Musterseitenraster; es werden nur volle Zellrahmen angezeigt.
Ein Textrahmen mit seinem Textrahmenraster; alle Rasterlinien werden angezeigt.
Ein Textrahmen mit seinem Textrahmenraster; die Grundlinie und volle Zellrahmen werden angezeigt.

Weitere Informationen finden Sie unter "Verwenden eines Musterseitenrasters".

Wenn Sie die Grundlinien-Rasterfunktion von QuarkXPress 7 und QuarkCopyDesk 7.x (und früheren Versionen) verwenden möchten, blenden Sie die Grundlinie ein und alle anderen Rasterlinien aus.

Rasterstile

Ein Ratserstil ist ein benanntes Paket mit Einstellungen, die ein Raster beschreiben — quasi eine Stilvorlage für ein Designraster. Rasterstile lassen sich auf Textrahmen und anwenden und als Basis für Musterseitenraster verwenden. Es ist auch möglich, Rasterstile auf anderen Rasterstilen basieren zu lassen. Rasterstile werden in der Palette Rasterstile (Menü Fenster) angezeigt. Weitere Informationen finden Sie unter Arbeiten mit Rasterstilen".

Designraster - Grundlagen

Im Folgenden wird die Arbeit mit Designrastern erläutert. Informationen zu Rasterstilen finden Sie unter "Arbeiten mit Rasterstilen".

Konfigurieren eines Musterseitenrasters

Rufen Sie zum Konfigurieren eines Musterseitenrasters eine Musterseite auf und wählen Sie Seite > Muster-Hilfslinien und Raster. Die Dialogbox Muster-Hilfslinien und Raster wird angezeigt.

Verwenden Sie die Dialogbox Muster-Hilfslinien und Raster, um Musterseitenraster einzurichten.
  • Verwenden Sie unter Randhilfslinien die Felder Oben, Unten, Links und Rechts, um die Platzierung der Ränder relativ zur oberen, unteren, linken und rechten Seitenkante festzulegen. Wenn Sie die Werte in den Feldern Oben und Unten oder Links und Rechts synchronisieren möchten, klicken Sie auf das Kettensymbol neben den Feldern.

  • Geben Sie unter Spalteneinteilung einen Wert in das Feld Spalten ein, um die Anzahl der Spalten auf der Musterseite festzulegen. Geben Sie zur Festlegung des Spaltenabstands einen Wert in das Feld Spaltenabstand ein.

  • Das Feld Abmessungen des Inhalts zeigt die Fläche innerhalb der Randhilfslinien an.

  • Verwenden Sie zur Einstellung der Platzierung und der Abstände des Rasters die Einstellelemente im Register Texteinstellungen. Weitere Informationen, siehe „Designraster: Register Texteinstellungen“.

  • Verwenden Sie zur Einstellung der Darstellung des Rasters die Einstellelemente im Register Anzeigeeinstellungen. Weitere Informationen, siehe „Designraster: Register Anzeigeeinstellungen“.

  • Wenn Sie Ihre Änderungen direkt betrachten möchten, markieren Sie Voransicht.

  • Wenn Sie die Spezifikationen eines vorhandenen Musterseitenrasters, eines Rasterstils oder einer Stilvorlage verwenden möchten, klicken Sie auf Einstellungen laden. Weitere Informationen finden Sie unter "Rastereinstellungen laden".

Konfigurieren eines Textrahmenrasters

Wenn Sie ein Textrahmenraster konfigurieren möchten, Control-klicken/rechtsklicken Sie auf den Textrahmen und wählen Sie Rastereinstellungen. Die Dialogbox Rastereinstellungen wird angezeigt.

Die Dialogbox Rastereinstellungen
  • Verwenden Sie zur Einstellung der Platzierung und der Abstände des Rasters die Einstellelemente im Register Texteinstellungen. Weitere Informationen siehe „Designraster: Register Texteinstellungen“.

  • Zum Einstellen der Zellenausrichtung verwenden Sie die Einstellungen im Register Zellenausrichtung. Weitere Informationen, siehe „Designraster: Register Zellenausrichtung“.

  • Um festzulegen, welche Rasterlinien angezeigt werden, verwenden Sie die Einstellelemente im Register Anzeigeeinstellungen. Weitere Informationen, siehe „Designraster: Register Anzeigeeinstellungen“.

  • Wenn Sie Ihre Änderungen direkt betrachten möchten, markieren Sie Voransicht.

  • Wenn Sie die Spezifikationen eines vorhandenen Musterseitenrasters, eines Rasterstils oder einer Stilvorlage verwenden möchten, klicken Sie auf Einstellungen laden. Weitere Informationen finden Sie unter "Rastereinstellungen laden".

Designraster: Register Texteinstellungen

Verwenden Sie zur Einstellung der Größe, Skalierung und Position eines Designrasters die Einstellelemente im Register Texteinstellungen. Das Register Texteinstellungen wird in den Dialogen Muster-Hilfslinien und Raster, Rasterstil bearbeiten und Rastereinstellungen angezeigt.

Wenn Sie Voransicht markieren, können Sie die Ergebnisse von Änderungen sofort sehen.

Das Register Texteinstellungen in Muster-Hilfslinien und Raster
  • Schriftgröße: Geben Sie eine Größe ein, um die Höhe der einzelnen Linien eines Designrasters festzulegen. Dieser Wert bestimmt auch die volle Zellenhöhe und -breite.

  • Vertikale Skalierung: Geben Sie einen Prozentsatz ein, um die Höhe der Linien eines Designrasters auf der Basis der Schriftgröße einzustellen.

  • Schriftskalierung: Wählen Sie horizontal oder vertikal und geben Sie einen Prozentwert der Schriftgröße in das Feld ein. Horizontal bestimmt die volle Breite der Zelle. Vertikal legt die volle Höhe der Zelle fest.

  • Zeilenabstand und Durchschuss: Die Werte für Zeilenabstand und Durchschuss bestimmen die Rasterabstände. Der Zeilenabstand berechnet sich anhand folgender Formel: Schriftgröße multipliziert mit vertikaler Skalierung plus Durchschuss entspricht dem Zeilenabstand. Wenn die Schriftgröße beispielsweise 12 pt beträgt, die vertikale Skalierung 100 % und der Durchschuss 2 pt beträgt, ist der Zeilenabstand 14 pt.

  • Zeilenabstand und Durchschuss: Die Werte Zeilenabstand und Durchschuss bestimmen die Rasterabstände und Zellenabstände. Der Zeilenabstand berechnet sich anhand folgender Formel: Schriftgröße multipliziert mit der vertikalen oder horizontalen Schriftskalierung plus Durchschuss ergibt den Zeilenabstand. Wenn die Schriftgröße beispielsweise 12 pt beträgt, die vertikale Skalierung 100 % und der Durchschuss 2 pt beträgt, ist der Zeilenabstand 14 pt.

  • Wenn ein Designraster auf einer Absatzstilvorlage basiert, wird der Zeilenabstand in der Stilvorlage definiert. Der Wert des Zeilenabstandes kann eine feste Zahl sein oder er wird, falls es ein automatischer Wert ist, von dem Wert Automatischer Abstand im Register Absatz der Dialogbox Vorgaben(QuarkXPress/Bearbeiten > Vorgaben). Unter "Rastereinstellungen laden" finden Sie weitere Informationen zum Verknüpfen von Stilvorlagen mit Rasterstilen.

  • Zeichenabstand und Senden: Die Werte Zeichenabstand und Senden bestimmen die horizontalen Abstände vollständiger Zellen in horizontaler Textrichtung und die vertikalen Abstände vollständiger Zellen in vertikaler Textrichtung.

  • Grundlinienposition: Wählen Sie eine Option in diesem Bereich, um die Positionierung der Grundlinie im Designraster festzulegen.

Wenn Sie den Ursprung des Versatzes festlegen möchten, klicken Sie auf Platzieren an, wählen Sie Oberlinie, Mitte (Aufwärts), Mitte (Abwärts) oder Unterlinie aus dem Dropdown-Menü ab und geben Sie anschließend einen Prozentwert in das Feld ein, um die Grundlinienposition relativ zur Oberlinie, Mittellinie oder Unterlinie festzulegen.

Wenn Sie den Ursprung des Versatzes aus einer Schrift auslesen möchten, klicken Sie auf Aus Schrift lesen und wählen Sie eine Schrift aus dem Dropdown-Menü. Die für die ausgewählte Schrift festgelegte Grundlinie legt die Grundlinienposition der Linien im Raster fest. Der unterhalb der Schriftenliste angegebene Prozentsatz zeigt das Verhältnis zwischen der Grundlinie und der Unterlinie im Design der Schrift.

  • Versatz: Um einzustellen, wo die erste Linie des Designrasters auf der Seite oder im Rahmen platziert wird, wählen Sie Oberlinie, Mittellinie, Grundlinie oder Unterlinie und geben einen Wert in das Feld ein.

  • Anpassen: Klicken Sie, um die Dialogbox Zeilen innerhalb Ränder einstellen für Musterseitenraster aufzurufen. Weitere Informationen siehe „Zeilen innerhalb Ränder anpassen“.

  • Anpassen: Klicken Sie auf Einstellen, um den Dialog Linien in Rändern einstellen für Musterseitenraster oder den Dialog Linien in Rahmen einstellen für Textrahmenraster aufzurufen. For more information, see "Adjust Lines Within Margins dialog box."

  • Linien in Rändern oder Linien im Rahmen: Dieses Feld zeigt die Anzahl der Linien, die auf eine Seite oder in einen Rahmen passen (auf der Basis der obigen Einstellungen).

  • Zellen pro Linie: Dieses Feld zeigt die Anzahl Zellen, die auf der Grundlage der obigen Einstellungen auf eine Zeile passen.

Die Dialogbox Linien in Rändern einstellen

Verwenden Sie die Dialogbox Linien in Rändern einstellen (Muster-Hilfslinien und Raster > Einstellen), um die Anzahl der Zellen pro Zeile und die Anzahl der Rasterlinien zu ändern, die innerhalb der Ränder einer Musterseite liegen können.

Viele der Einstellelemente dieser Dialogbox finden Sie auch im Register Texteinstellungen. Die Änderungen werden an beiden Orten angezeigt.

Verwenden Sie die Dialogbox Linien in Rändern einstellen, um Einstellungen des Rasters von Musterseiten vorzunehmen.
  • Das Feld Linien pro Seite zeigt die Anzahl der Linien je Seite an. Dieser Wert wird aktualisiert, wenn Sie Änderungen vornehmen.

  • Klicken Sie neben einem Feld auf + oder , um die Anzahl der Linien auf der Seite in Schritten von je einer Linie zu verringern oder zu erhöhen. Wenn beispielsweise die Anzahl der Linien pro Seite 50 beträgt, ist der Wert der Schriftgröße 12 pt und die vertikale Schriftskalierung 100%. Wenn Sie neben Schriftgröße auf + klicken, erhöht sich der Wert von Linien pro Seite auf 51 und der Wert von Schriftgröße sinkt auf 11,765 pt.

  • Geben Sie Werte in die Felder Zellen pro Zeile und Zeilen pro Seite ein, um die Anzahl der Zelle und Zeilen auf einer Seite zu ändern.

Wenn Sie auf Ränder einstellen klicken, wirken sich Änderungen in den Feldern Zellen je Zeile und Zeilen je Seite auf die Werte Höhe des Inhalts und Breite des Inhalts aus. Wenn Sie auf Abstände einstellen klicken, wirken sich Änderungen an den Feldern Zellen je Zeile und Zeilen je Seite auf die Werte Zeilenabstand und Senden aus.

  • Die Zuwachs-Anzeigeleiste zeigt einen Wert (zwischen 0 und +1) an, der verdeutlicht, in wieweit ein Rastermuster nicht auf die Seite passt. Wenn die Raster-Schrittweite perfekt ausgerichtet ist, zeigt die Zuwachs-Anzeigeleiste 0 an. Falls die Raster-Schrittweite nicht perfekt mit dem Rahmen übereinstimmt, wird eine Schätzung des Restwertes in der Zuwachs-Anzeigeleiste angezeigt.

  • Das Feld Zeichen pro Seite zeigt auf der Basis der aktuellen Werte die Anzahl Zeichen, die auf eine Seite passen können.

  • Klicken Sie auf Ränder einstellen, um die Werte Zellen je Zeile und Zeilen je Seite auf der Basis von Änderungen an der Position der Randhilfslinien einzustellen. Klicken Sie auf eines der neun Quadrate, um den Basisrand festzusetzen, von dem aus die Änderungen berechnet werden. Die vier Quadrate in den Ecken verankern den oberen und linken, den oberen und rechten, den unteren und linken sowie den unteren und rechten Rand. Die mittleren Quadrate verankern Ränder und verbinden gegenüberliegende Ränder.

Die Felder Inhaltshöhe und Inhaltsbreite werden entsprechend der Änderungen Ihrer Ränder aktualisiert.

  • Klicken Sie auf Abstände einstellen, um die Werte Zellen je Zeile und Zeilen je Seite auf der Basis Ihrer Änderungen an den Feldern Zeilenabstand und Zeichenabstand einzustellen. Die Werte für Zeilenabstand und Senden werden anhand Ihrer Änderungen aktualisiert.

  • Öffnen Sie Weitere Einstellungen, um die Bedienelemente für die Skalierung von Schriftgröße, Versatz und Horizontal/Vertikal aufzurufen. Änderungen an diesen Werten erhöhen oder verringern die Werte für Zellen je Zeile und Zeilen je Seite.

  • Klicken Sie auf Zurücksetzen, um die Werte in allen Feldern auf den Zustand zurückzusetzen, in dem sie sich vor dem Aufrufen der Dialogbox befanden.

Wenn Sie Voransicht markieren, bevor Sie diese Dialogbox aufrufen, können Sie die Ergebnisse von Änderungen sofort sehen.

Die Dialogbox Linien in Rahmen einstellen

Verwenden Sie die Dialogbox Linien in Rahmen einstellen (Rastereinstellungen > Einstellen), um die Anzahl der Zellen pro Zeile und die Anzahl der Rasterlinien zu ändern, die in den Textrahmen passen. Viele der Einstellelemente in dieser Dialogbox finden Sie auch im Register Texteinstellungen. Änderungen werden an beiden Orten sichtbar.

Verwenden Sie die Dialogbox Linien in Rahmen einstellen, um Einstellungen des Rasters aktiver Textrahmen vorzunehmen.
  • Geben Sie Werte in die Felder Zellen je Zeile und Zeilen je Seite ein, um die Anzahl der Zellen und Zeilen einer Seite zu ändern.

  • Die Zuwachs-Anzeigeleisten zeigen einen Wert (zwischen 0 und +1) an, der verdeutlicht, in wieweit ein Rastermuster nicht in den Rahmen passt. Falls die Schrittweite von Zellen je Zeile oder Zeilen je Rahmen perfekt passt, zeigt die Zuwachs-Anzeigeleiste0 an. Falls die Raster-Schrittweite nicht perfekt mit dem Rahmen übereinstimmt, wird eine Schätzung des Restwertes in der Zuwachs-Anzeigeleiste angezeigt.

  • Das Feld Zeichen im Rahmen zeigt die Anzahl der Zeichen, die in den aktiven Rahmen passen, auf der Basis der Werte in der Dialogbox Zeilen im Rahmen einstellen an. Dieses Feld lässt sich nicht bearbeiten.

  • Klicken Sie auf Textrahmengröße einstellen, um die Größe des Textrahmens automatisch so einzustellen, dass die sich ändernden Werte von Zellen je Zeile und Zeilen je Rahmen passen. Die Felder Höhe des Inhalts und Breite des Inhalts werden anhand der von Ihnen vorgenommenen Änderungen aktualisiert.

  • Klicken Sie auf Abstände einstellen, um die Werte für Zellen je Zeile und Zeilen je Seite auf der Basis Ihrer Änderungen in den Feldern Zeilenabstand und Zeichenabstand einzustellen. Die Werte für Zeilenabstand und Senden werden anhand Ihrer Änderungen aktualisiert.

  • Öffnen Sie Weitere Einstellungen, um die Bedienelemente für die Skalierung von Schriftgröße, Versatz und Horizontal/Vertikal aufzurufen. Änderungen dieser Werte erhöhen oder verringern die Werte von Zellen je Zeile und Zeilen je Rahmen.

  • Klicken Sie auf Zurücksetzen, um die Werte in allen Feldern auf den Zustand zurückzusetzen, in dem sie sich vor dem Aufrufen der Dialogbox befanden.

Wenn Sie Vorschau aktivieren, bevor Sie die Dialogbox Linien im Rahmen einstellen aufrufen, können Sie das Ergebnis Ihrer Änderungen betrachten, wenn Sie die Dialogbox schließen.

Designraster: Register Anzeigeeinstellungen

 Ein Designraster enthält separate Linien zur Kennzeichnung der Oberlinie, der Mittellinie, der Grundlinie, der Unterlinie und des vollständigen Zellrahmens. Verwenden Sie diese Einstellungen im Register Anzeigeeinstellungen, um Rasterlinien anzuzeigen oder zu verbergen und um die Farbe, die Breite und den Stil von Rasterlinien zu festzulegen. Das Register Anzeigeeinstellungen wird in den Dialogen Muster-Hilfslinien und Raster, Rasterstil bearbeiten und Rastereinstellungen angezeigt.

Das Register Anzeigeeinstellungen der Dialogbox Muster-Hilfslinien und Raster.
  • Aktivieren Sie Zeigen <Rasterlinientyp>, um die einzelnen Arten von Rasterlinien anzuzeigen, wenn das Raster sichtbar ist.

  • Klicken Sie auf die Farbbox, um eine Farbe für die einzelnen Rasterlinien festzulegen.

  • Wählen Sie eine Linienbreite aus dem Dropdown-Menü Stärke aus.

  • Wählen Sie einen Stil aus dem Dropdown-Menü Stil.

  • Wählen Sie eine Zellform aus dem Dropdown-Menü Form.

  • Nur Dialogbox Muster-Hilfslinien und Raster: Wählen Sie Innerhalb der Ränder, Auf Seite oder Arbeitsfläche aus dem Dropdown-Menü Raster zeigen, um die äußere Begrenzung des Musterseitenrasters festzulegen.

Designraster: Register Zellenausrichtung

Verwenden Sie das Register Zellenausrichtung, um festzulegen, wie Zellen innerhalb des Rasters ausgerichtet werden.

Das Register Zellenausrichtung in den Rastereinstellungen und der Dialogbox Rasterstil bearbeiten
Laden von Rastereinstellungen

So verwenden Sie einen Rasterstil, eine Stilvorlage oder ein Musterseitenraster als Basis für ein Musterseitenraster oder Textrahmenraster:

  1. Klicken Sie auf Einstellungen laden in der Dialogbox Muster-Hilfslinien und Raster, Rasterstil bearbeiten oder Rastereinstellungen. Die Dialogbox Einstellungen laden wird angezeigt.

    Wählen Sie einen Rasterstil, eine Stilvorlage oder eine Musterseite aus der Dialogbox Einstellungen laden.
  2. Wählen Sie Alle, Rasterstile, Musterseiten oder Absatzstilvorlagen aus dem Dropdown-Menü Zeigen.

  3. Markieren Sie in der Liste einen vorhandenen Rasterstil, eine Stilvorlage oder eine Musterseite und klicken Sie auf OK.

    Die Spezifikationen des geladenen Rasterstils, der Stilvorlage oder der Musterseite werden in der Dialogbox Musterseiten und Raster, Rastereinstellungen oder Rasterstil bearbeiten angezeigt. Nach dem Laden lassen diese Rastereinstellungen sich bearbeiten.

    Rasterstil; die Stilvorlage „Body Copy“ ist geladen

    Wenn Sie eine Stilvorlage für einen Rasterstil laden, können Sie festlegen, dass zukünftige Änderungen der Stilvorlage den Rasterstil automatisch aktualisieren. Markieren Sie dazu Verknüpfung mit Absatzstilvorlage <Name der Stilvorlage>. Beachten Sie, dass die Einstellelemente für Schrift und Abstand nicht mehr verfügbar sind.

    Rasterstil; die Stilvorlage „Body Copy“ ist geladen und verknüpft

Arbeiten mit Rasterstilen

Ein Rasterstil enthält Rasterattribute, die Sie auf einen Textrahmen anwenden oder als Basis für ein Musterseitenraster oder einen anderen Rasterstil verwenden können.

Erstellen von Rasterstilen

Verwenden Sie die Dialogbox Rasterstile (Bearbeiten > Rasterstile) zum Erstellen, Bearbeiten, Duplizieren oder Löschen von Rasterstilen.

Verwenden Sie die Dialogbox Rasterstile zum Erstellen, Bearbeiten, Duplizieren und Löschen von Rasterstilen.

Wenn Sie in der Dialogbox Rasterstile auf Neu, Bearbeiten oder Duplizieren klicken, wird die Dialogbox Rasterstil bearbeiten aufgerufen.

Die Dialogbox Rasterstil bearbeiten
  • Geben Sie einen Namen in das Feld Name ein, um den Rasterstil zu benennen.

  • Verwenden Sie zur Einstellung der Platzierung und der Abstände des Rasters die Einstellelemente im Register Texteinstellungen. Weitere Informationen, siehe „Designraster: Register Texteinstellungen“.

  • Um die Ausrichtung der vollen Zelle bezüglich des Rasters einzustellen, verwenden Sie die Steuerung im Register Zellenausrichtung. Weitere Informationen, siehe „Designraster: Register Zellenausrichtung“.

  • Um festzulegen, welche Rasterlinien angezeigt werden, verwenden Sie die Einstellelemente im Register Anzeigeeinstellungen. Weitere Informationen, siehe „Designraster: Register Anzeigeeinstellungen“.

  • Wenn Sie die Spezifikationen eines vorhandenen Musterseitenrasters, eines Rasterstils oder einer Stilvorlage verwenden möchten, klicken Sie auf Einstellungen laden. Weitere Informationen finden Sie unter "Rastereinstellungen laden".

Wenn Sie einen Rasterstil erstellen und dabei keine Projekte geöffnet sind, wird dieser Rasterstil Teil der Standard-Rasterstilliste und in alle nachfolgend erstellten Projekte aufgenommen.

Anwenden eines Rasterstils auf einen Textrahmen

So wenden Sie einen Rasterstil auf den markierten Textrahmen an:

  1. Stellen Sie sicher, dass Ansicht > Textrahmenraster aktiviert ist, damit die Textrahmenraster sichtbar sind.

  2. Stellen Sie sicher, dass Fenster > Rasterstile aktiviert ist, damit die Palette Rasterstile sichtbar ist.

    Verwenden Sie die Palette Rasterstile, um Rasterstile auf Textrahmen anzuwenden.
  3. Klicken Sie in der Palette Rasterstile auf den Namen eines Rasterstils.

Ein Pluszeichen neben dem Namen eines Rasterstils in der Palette Rasterstile zeigt an, dass das Textrahmenraster modifiziert wurde, seit der Rasterstil auf den Textrahmen angewendet wurde. Klicken Sie auf Kein Stil und anschließend auf den Namen des Rasterstils (oder drücken Sie Wahl/Alt und klicken Sie auf den veränderten Rasterstilnamen), um den Rasterstil erneut anzuwenden und lokale Formatierungen des Textrahmenrasters zu überschreiben.

Verwenden von Designrastern

Nach dem Anwenden von Designrastern auf Textrahmen oder dem Konfigurieren von Musterseitenrastern können Sie die Raster zur Ausrichtung verwenden. Sie können Objekte mithilfe von Designrastern optisch ausrichten und mit Ansicht > An Seitenrastern verriegeln Objekte, die Sie verschieben, an den Rastern der Musterseite ausrichten.

Verwenden eines Musterseitenrasters

Um ein Musterseitenraster für eine Layoutseite festzulegen, wenden Sie Musterseite auf die Projektseite an.

Verriegeln von Text an einem Raster

Mithilfe einer Stilvorlage oder einer lokalen Absatzformatierung können Sie Text am Musterseitenraster oder an einem Textrahmenraster verriegeln. Gehen Sie dazu folgendermaßen vor:

  1. Wenn Sie die Textverriegelung für eine Stilvorlage einstellen möchten, wählen Sie Bearbeiten > Stilvorlagen, markieren eine Absatzstilvorlage, klicken auf Bearbeiten und anschließend auf das Register Formate. Um die Textverriegelung für einen Absatz einzustellen, wählen Sie den Absatz und verwenden Sie das Register Absatz der Maßpalette.

    Register Absatz der Maßpalette.
  2. Markieren Sie Am Raster verriegeln im Register Formate.

  3. Um festzulegen, an welchem Raster der Text verriegelt wird, wählen Sie Seitenraster oder Textrahmenraster aus dem ersten Dropdown-Menü unter Am Raster verriegeln.

  4. Um festzulegen, an welcher Rasterlinie der Text verriegelt wird, wählen Sie Oberlinie, Mittellinie, Grundlinie oder Unterlinie aus dem zweiten Dropdown-Menü unter Am Raster verriegeln.

Einrasten von Objekten an Design-Rastern

Sie können Objekte an den Rasterlinien der Musterseite einrasten lassen und wenn Sie einen Textrahmen vergrößern, ist ein Einrasten am Textrahmenraster möglich.

Wenn ein Einrasten an einer Musterseiten-Rasterlinie erwünscht ist, rufen Sie das Musterseitenraster auf (Ansicht > Seitenraster) und wählen Sie Ansicht > Am Seitenraster verriegeln.

Das Feld Fangradius im Bereich Hilfslinien und Raster der Dialogbox Vorgaben ermöglicht es, den Standardabstand von 6 Pixeln zu ändern, innerhalb dessen Objekte an Seitenrastern einrasten, wenn An Seitenrastern verriegeln ausgewählt ist (Menü Ansicht).

Wenn Sie beim Ändern der Größe eines Textrahmens ein Einrasten an einer Textrahmen-Rasterlinie wünschen, rufen Sie das Textrahmenraster auf und ändern die Größe des Rahmens.

Ausrichten von Rastern

 So richten Sie eine Textrahmen-Rasterlinie oder Zelle an einer Musterseiten-Rasterlinie oder einer Hilfslinie aus:

  1. Stellen Sie sicher, dass Ansicht > Hilfslinien, Ansicht > Seitenraster und Ansicht > Textrahmenraster markiert sind.

  2. Wählen Sie das Objektwerkzeug.

  3. Klicken Sie auf eine Rasterlinie des Textrahmens und ziehen Sie am Rahmen. Beachten Sie, dass auch während des Verschiebens der Rasterlinie die Ursprungsposition des Rahmens angezeigt wird. Sie können die ausgewählte Rasterlinie an einer anderen Rasterlinie des Rahmens, einer Musterseiten-Rasterlinie oder einer Hilfslinie ausrichten. (Bitte lesen Sie unten den Hinweis zum Echtzeit-Ziehen.)

  4. Klicken Sie auf eine Rasterlinie oder Zelle im Textrahmen und ziehen Sie dann den Rahmen. Beachten Sie, wie die markierte Rasterlinie oder Zelle, die Sie bewegen, aussieht und die Ursprungsposition des Rahmens weiterhin angezeigt wird. Sie können die ausgewählte Rasterlinie an einer anderen Rasterlinie des Rahmens, einer Musterseiten-Rasterlinie oder einer Hilfslinie ausrichten.

Echtzeit-Ziehen ist eine Funktion, mit der Sie den Inhalt eines Objekts während des Verschiebens sehen können. Markierte Rasterlinien oder Zellen werden allerdings nicht angezeigt, wenn Echtzeit-Ziehen aktiviert wurde.

Arbeiten mit Rubi Text

Rubi Text verdeutlicht die Bedeutung oder die Aussprache von Basistext. Basistext kann vertikal oder horizontal verlaufen und Rubi Text folgt gewöhnlich seiner Richtung. Rubi Text kann rechts oder links von Basistext in einem vertikalen Text und über oder unter dem Basistext in einem horizontalen Text platziert werden.

Es gibt zwei Arten von Rubi-Text: Mono Rubi und Gruppen Rubi. Mono Rubi ist Rubi Text, der mit einem einzigen Zeichen des Basistextes verknüpft ist. Gruppen Rubi ist Rubi Text, der mit mehr als einem Zeichen des Basistextes verknüpft ist.

Sie können die Ausrichtung, die Platzierung, die Skalierung, die Schrift, die Farbe, die Opazität, den Tonwert, den Schriftstil und die relative Größe von Rubi Text bearbeiten. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Optionen auszuwählen, mit denen Sie Rubi Text einstellen, der einem nicht im Zusammenhang stehenden Basistext überhängt.

Verwenden Sie die Dialogbox Rubi (Menü Stil), um Rubi für den markierten Basistext zu hinzuzufügen.

Die Dialogbox Rubi

Sie können einer Folge von Wörtern automatisches Rubi zuweisen (getrennt durch Leerzeichen oder Interpunktion), indem Sie einen Textbereich markieren und anschließend Befehl+Wahl+R/Strg+Alt+R drücken. Weitere Informationen über automatisches Rubi finden Sie im Punkt Rubi Text in der Liste unter „Das Register Text“ weiter unten.

Das Register Text

Über das Register Text der Dialogbox Rubi können Sie folgende Optionen steuern:

  • Rubi Text: In diesem Feld geben Sie den Rubi Text ein, der auf den markierten Basistext angewendet werden soll. Wenn Sie die Dialogbox Rubi für ein neues Rubi aufrufen, füllt die Anwendung dieses Feld automatisch mit einer phonetischen Schreibweise des Basistextes aus dem Input Method Editor (IME). Dieses Feature funktioniert mit Sprachen, für die IME-Lexika verfügbar sind (zurzeit nur Chinesisch und Japanisch).

  • Rubi laden: Über diese Schaltfläche können Sie den Inhalt des Felds Rubi Text aus dem IME aktualisieren.

  • Basistext: Dieses Feld zeigt den markierten Basistext an.

  • Rubi Ausrichtung: Mit diesem Dropdown-Menü steuern Sie wie nicht überhängender Rubi Text mit dem Basistext ausgerichtet wird. Weitere Informationen finden Sie unter "Ausrichtungsoptionen für Rubi".

  • Rubi Platzierung: Mit diesem Dropdown-Menü legen Sie fest, ob Rubi Text über oder unter dem Basistext (in einem horizontalen Text) oder links oder rechts neben dem Basistext (in einem vertikalen Text) angezeigt wird.

  • Relative Größe: In diesem Feld legen Sie die Größe des Rubi Texts im Vergleich zum Basistext fest.

  • Versatz: In diesem Feld kontrollieren Sie, wie groß der Abstand von Rubi Text zum Basistext ist.

  • Rubi Überhang: Mit diesem Feld steuern Sie, wie weit Rubi Text Basistext überhängen darf, der nicht in Zusammenhang mit dem Rubi Text steht. Weitere Informationen finden Sie unter "Überhangoptionen für Rubi". Beachten Sie, dass diese Funktion deaktiviert ist, wenn die Basisausrichtung auf Keine eingestellt ist.

  • Basisausrichtung: Mit diesem Feld regeln Sie, wie Basistext mit überhängendem Rubi Text ausgerichtet wird. Weitere Informationen finden Sie unter "Basisausrichtungsoptionen für Rubi".

  • Automatisch ausrichten an Zeilenrändern: Aktivieren Sie diese Box, um Rubi Text automatisch mit der Begrenzung eines Textrahmens auszurichten, wenn Rubi Text den Basistext überhängt und die Ränder des Textrahmens berührt.

Das Register Zeichenattribute

Über das Register Zeichenattribute der Dialogbox Rubi können Sie die Formatierung von Rubi Text steuern:

Verwenden Sie das Register Zeichenattribute, um festzulegen, wie Rubi Zeichen angezeigt werden
  • Die Einstellungen Schrift, Stil, Größe, Farbe, Tonwert, Opazität, Skalierung, Spationieren/Senden, Grundlinienversatz und Schriftschnitte dienen zur grundlegenden Formatierung des Texts.

  • Mit der Checkbox Rubi Anmerkungen aktivieren oder deaktivieren Sie die Verwendung speziell gestalteter Kana-Glyphen für Rubi. Diese Glyphen sind nur in einigen japanischen OpenType Schriften verfügbar.

Ausrichtungsoptionen für Rubi

Die Optionen für die Rubi Ausrichtung im Register Text der Dialogbox Rubi (Menü Stil) lauten:

  • Links: Richtet Rubi Text in einem horizontalem Text mit der linken Seite des Basistexts aus.

  • Zentriert: Richtet Rubi Text in einem horizontalen oder vertikalen Text an der Mitte des Basistexts aus.

  • Rechtsbündig: Richtet Rubi Text in einem horizontalem Text mit der rechten Seite des Basistexts aus.

  • Oben: Richtet Rubi Text in einem vertikalen Text mit dem oberen Rand des Basistexts aus.

  • Unten: Richtet Rubi Text in einem vertikalen Text mit dem unteren Rand des Basistexts aus.

  • Blocksatz: Zentriert Rubi Text unter oder neben dem Basistext wie in unten stehendem Diagramm gezeigt.

Blocksatzausrichtung von Rubi Text
  • Erzwungener Blocksatz: Richtet Rubi Text in einem horizontalen Text rechts- und linksbündig mit dem Basistext aus oder in einem vertikalen Text mit dem oberen und unteren Rand des Basistexts.

Erzwungener Blocksatz von Rubi Text
  • 1–2–1 (JIS) Regel: Richtet Rubi Text mit dem Basistext entsprechend des 1:2:1-Verhältnisses aus, wobei am Anfang und am Ende der Zeile mit Rubi Text ein bestimmter Abstand gelassen wird.

Ausrichtung von Rubi Text nach der 1–2–1 (JIS) Regel
  • Gleicher Abstand: Richtet Rubi Text so aus, dass die Abstände am Anfang der Rubi Text-Zeile, am Ende der Rubi Text-Zeile und zwischen den Rubi Text-Zeichen gleich sind.

Ausrichtung Gleicher Abstand von Rubi Text
  • 1 Rubi Abstand: Richtet Rubi Text so aus, dass die Abstände am Anfang der Rubi Text-Zeile und am Ende der Rubi Text-Zeile mit der Breite eines Rubi Text-Zeichens identisch sind, aber nicht mit den Abständen zwischen den einzelnen Rubi Text-Zeichen. Die Abstände zwischen Rubi Text-Zeichen werden gleichmäßig verteilt.

Ausrichtung 1 Rubi Abstand von Rubi Text

Mono Rubi

Zum Steuern der Platzierung einzelner Rubi-Text-Zeichen fügen Sie einen Backslash oder das japanische Yen-Symbol zwischen Rubi-Text-Zeichen im Feld Rubi Text der Dialogbox Rubi ein (Menü Stil).

Backslashes zwischen Rubi-Text-Zeichen kennzeichnen Mono Rubi.

Wenn Sie beispielsweise zwei Basistextzeichen auswählen, die zu drei Rubi-Text-Zeichen gehören, und möchten, dass nur das erste Rubi-Text-Zeichen über dem ersten Basistextzeichen platziert wird und die nächsten beiden über dem zweiten Basiszeichen platziert werden sollen, fügen Sie einen Backslash zwischen dem ersten und zweiten Rubi-Text-Zeichen ein. Backslashes stimmen mit den Leerzeichen zwischen Basistextzeichen überein, sodass Sie beliebig viele Rubi-Text-Zeichen zwischen Backslashes platzieren können.

Backslashes stimmen mit den Leerzeichen zwischen Basistextzeichen überein

Basisausrichtungsoptionen für Rubi

Sie können die Optionen für die Grundausrichtung nur anwenden, wenn Rubi Text dem Basistext überhängt. Die Optionen für die Grundausrichtung lauten:

  • Kein: Keine Basistextausrichtung wird angewendet.

  • Links: Richtet Basistext in horizontalem Text mit der linken Seite von Rubi Text aus.

  • Zentriert: Richtet Basistext unter oder neben Rubi Text so aus, dass der Rubi Text den gleichen Überhang auf beiden Seiten des Basistexts besitzt.

  • Rechtsbündig: Richtet Basistext in horizontalem Text mit der rechten Seite von Rubi Text aus.

  • Oben: Richtet Basistext in vertikalem Text mit dem oberen Rand von Rubi Text aus.

  • Unten: Richtet Basistext in vertikalem Text mit dem unteren Rand von Rubi Text aus.

  • Blocksatz: Zentriert Basistext unter oder neben Rubi Text wie in unten stehendem Diagramm gezeigt. (Beachten Sie, dass dieses Diagramm davon ausgeht, dass der Rubi Überhang auf Kein gesetzt ist. Falls Rubi Text so eingestellt ist, dass er mit einem bestimmten Betrag überhängen soll, werden die Rubi Zeichen über den linken und rechten Rand der Basis-Zeichenfolge mit diesem Betrag erweitert, und die Basis-Zeichen im verbleibenden Platz im Blocksatz ausgerichtet.)

Blocksatzausrichtung des Basistexts
  • Erzwungener Blocksatz: Richtet Basistext in einem horizontalen Text rechts- und linksbündig mit Rubi Text aus oder in einem vertikalen Text mit dem oberen und unteren Rand des Rubi Texts. (Beachten Sie, dass dieses Diagramm davon ausgeht, dass der Rubi Überhang auf Kein gesetzt ist. Falls Rubi Text so eingestellt ist, dass er mit einem bestimmten Betrag überhängen soll, werden die Rubi Zeichen über den linken und rechten Rand der Basis-Zeichenfolge mit diesem Betrag erweitert, und die Basis-Zeichen im verbleibenden Platz erzwungen im Blocksatz ausgerichtet.)

Erzwungener Blocksatz des Basistexts
  • 1–2–1 (JIS) Regel: Richtet Basistext mit Rubi Text entsprechend des 1:2:1-Verhältnisses aus, wobei am Anfang und am Ende der Zeile mit Basistext ein bestimmter Abstand gelassen wird.

Ausrichtung des Basistexts nach der 1–2–1 (JIS) Regel:
  • Gleicher Abstand: Richtet Basistext so aus, dass die Abstände am Anfang der Basistextzeile, am Ende der Basistextzeile und zwischen den Basistextzeichen gleich sind. (Beachten Sie, dass dieses Diagramm davon ausgeht, dass der Rubi Überhang auf Kein gesetzt ist. Falls Rubi Text so eingestellt ist, dass er mit einem bestimmten Betrag überhängen soll, werden die Rubi Zeichen über den linken und rechten Rand der Basis-Zeichenfolge mit diesem Betrag erweitert, und die Basis-Zeichen im verbleibenden Platz verteilt.)

Ausrichtung Gleicher Abstand des Basistexts

Überhangoptionen für Rubi

Mit den Optionen für Rubi Überhang im Register Text der Dialogbox Rubi (Menü Stil) können Sie einstellen, wie weit Rubi Text-Zeichen auf jeder Seite eines Basistextzeichens überhängen dürfen, die in keiner Beziehung zu den überhängenden Rubi Text-Zeichen stehen. Die farbigen Diagramme unten demonstrieren die unterschiedlichen Rubi Überhang-Optionen. Gelb gibt an, dass Basistext und Rubi Text miteinander in Verbindung stehen. Blau bedeutet, dass der Basistext nicht mit dem überhängenden Rubi Text verbunden ist.

  • Kein: Kein Überhang ist erlaubt.

  • Bis zu 1 Rubi Zeichen: Erlaubt, dass ein Rubi Text-Zeichen ein nicht verbundenes Basistextzeichen in voller Breite überhängen darf.

Bis zu 1 Rubi Zeichen
  • Bis zu ½ Rubi Zeichen: Erlaubt, dass ein Rubi Text-Zeichen ein nicht verbundenes Basistextzeichen in halber Breite überhängen darf.

Bis zu ½ Rubi Zeichen
  • Bis zu 1 Basiszeichen: Erlaubt, dass ein Basistextzeichen in seiner vollen Breite unter ein nicht verbundenes Rubi Text-Zeichen gesetzt werden darf.

Bis zu 1 Basiszeichen
  • Bis zu ½ Basiszeichen: Erlaubt, dass ein Basistextzeichen in seiner halben Breite unter ein nicht verbundenes Rubi Text-Zeichen gesetzt werden darf.

Bis zu ½ Basiszeichen
  • Beliebig: Erlaubt den Überhang ohne Einschränkungen.

Arbeiten mit hängenden Zeichen

Gruppen hängender Zeichen sind für den Satzkantenausgleich und die Randausrichtung zuständig. Die Randausrichtung ermöglicht es, Zeichen teilweise außerhalb der Ränder zu positionieren, um eine optisch gleichmäßige Textausrichtung entlang des Randes zu erzielen. Der Satzkantenausgleich erlaubt es, Interpunktionszeichen vollständig außerhalb der Ränder zu positionieren und so einen bündigen Text entlang des Randes am Anfang einer Textzeile (vorangehend) oder am Ende einer Textzeile (nachfolgend) zu erzielen. So hängt beispielsweise das Anführungszeichen im ersten Beispieltext unten außerhalb des linken Randes, wodurch sich der erste Buchstabe der ersten Textzeile mit den darunter liegenden Textzeilen ausrichten lässt. Das Anführungszeichen im zweiten Beispieltext unten hängt außerhalb des hinteren Randes.

Das vordere Anführungszeichen in diesem Beispieltext ist ein vorangehendes hängendes Zeichen
Das hintere Anführungszeichen in diesem Beispieltext ist ein nachfolgendes hängendes Zeichen
Die zweite Zeile dieses Beispieltextes zeigt links kein Hängen, rechts liegt jedoch vorangehendes Hängen vor.
Die Satzzeichen in diesem Beispieltext sind nachfolgende Hängende Zeichen.

Sie können individuelle Klassen hängender Zeichen und Gruppen hängender Zeichen erstellen oder die Standardklassen und Gruppen verwenden, die Sie zusammen mit der Software erhalten haben. Eine Klasse hängender Zeichen ist eine Gruppe aus Zeichen, die immer außerhalb des Randes hängen oder um denselben Prozentsatz vom Rand aus eingezogen werden soll. Eine Gruppe hängender Zeichen ist eine Gruppe von Klassen hängender Zeichen. Sie können eine Gruppe hängender Zeichen verwenden, um eine oder mehrere Klassen hängender Zeichen auf Absätze anzuwenden.

Verwenden Sie die Dialogbox Hängende Zeichen(Bearbeiten > Hängende Zeichen), um Gruppen und Klassen hängender Zeichen zu betrachten, zu erstellen, zu bearbeiten, zu duplizieren und zu löschen.

Die Dialogbox Hängende Zeichen

Gruppen hängender Zeichen ist das Symbol vorangestellt. Klassen hängender Zeichen ist das Symbol vorangestellt.

Wenn Sie im mittleren Bereich der Dialogbox eine Gruppe hängender Zeichen markieren, zeigt der untere Bereich die Klassen hängender Zeichen, die zu dieser Gruppe gehören. Wenn Sie im mittleren Bereich der Dialogbox eine Klasse markieren, zeigt der untere Bereich die Gruppen, zu denen die markierte Klasse gehört, sowie die Attribute der ausgewählten Klasse.

Wenn Sie Gruppen oder Klassen hängender Zeichen miteinander vergleichen möchten, markieren Sie zwei Klassen oder Gruppen in der Dialogbox Hängende Zeichen und drücken Sie Wahl/Alt. Aus der Schaltfläche Anfügen wird die Schaltfläche Vergleichen.

Erstellen von Klassen hängender Zeichen

Verwenden Sie die Dialogbox Klasse hängender Zeichen bearbeiten(Bearbeiten > Hängende Zeichen > Neu > Klasse), um die Zeichen, die in eine Klasse hängender Zeichen aufgenommen werden sollen, den Prozentsatz, um den diese Klasse hängt, und die Art des Hängens (vorangehend oder nachfolgend) festzulegen.

Die Dialogbox Klasse hängender Zeichen bearbeiten

Geben Sie Zeichen in den Bereich Zeichen ein. Wählen Sie einen Prozentsatz aus dem Dropdown-Menü Hängt aus. Der Prozentsatz des Hängens legt fest, welcher Prozentsatz der Glyphe stets über den Rand hängen soll oder welcher Prozentsatz der Glyphe immer eingezogen werden sollte. Wenn Sie beispielsweise -50% wählen, werden die Zeichen der Zeichenklasse innerhalb des Randes um die Hälfte ihrer Breite eingezogen. Wenn Sie 100% wählen, hängen die Zeichen der Zeichenklasse um ihre volle Breite außerhalb des Randes.

Wählen Sie nun, ob die Zeichenklasse vorangeht oder nachfolgt. Die Zeichen einer vorangehenden Klasse hängen über den ersten Rand. Die Zeichen einer nachfolgenden Klasse hängen über den letzten Rand.

Wenn Sie eine Klasse hängender Zeichen in einer Gruppe hängender Zeichen gesichert haben, können Sie Voransicht aktivieren, um die Änderungen an der Klasse hängender Zeichen bereits beim Bearbeiten sehen zu können.

Erstellen von Gruppen hängender Zeichen

Verwenden Sie die Dialogbox Gruppe hängender Zeichen bearbeiten(Bearbeiten > Hängende Zeichen > Neu > Gruppe), um die Klassen hängender Zeichen festzulegen, die in eine Gruppe hängender Zeichen aufgenommen werden sollen.

Die Dialogbox Gruppe hängender Zeichen bearbeiten

Der mittlere Bereich der Dialogbox zeigt alle verfügbaren Klassen hängender Zeichen, die einer Gruppe hängender Zeichen hinzugefügt werden können. Markieren Sie die Checkboxen neben den Klassen, die Sie hinzufügen möchten, benennen Sie die Gruppe und klicken Sie auf OK.

Wenn Sie eine Klasse hängender Zeichen bearbeiten möchten, bevor Sie die neue Gruppe hängender Zeichen speichern, wählen Sie die Klasse aus und klicken Sie Klasse bearbeiten.

Es ist nicht möglich, für ein einzelnes Zeichen einer Gruppe hängender Zeichen verschiedene Werte für das Vorangehen oder Nachfolgen einzustellen.

Anwenden von Gruppen hängender Zeichen

Um eine Gruppe hängender Zeichen auf Text anzuwenden, wählen Sie eine Option aus dem Dropdown-Menü Gruppe hängender Zeichen im Register Absatz der Maßpalette.

Um eine Gruppe hängender Zeichen auf eine Absatzstilvorlage anzuwenden, wählen Sie eine Option aus dem Dropdown-Menü Gruppen hängender Zeichen im Register Formate der Dialogbox Absatzstilvorlage bearbeiten(Bearbeiten > Stilvorlagen > Neu > Absatz oder Bearbeiten > Stilvorlagen > Bearbeiten).

Arbeiten mit Mojigumi-Sets und -Klassen

Mithilfe der Mojigumi-Funktionalität haben Sie die Möglichkeit, Abstände für bestimmte Interpunktionszeichen einzustellen, wenn diese an bestimmten Stellen vorkommen. Dazu müssen Sie eine Mojigumi-Zeichenklasse und ein Mojigumi-Set auswählen oder erstellen.

  • Eine Mojigumi-Zeichenklasse ist eine benannte Gruppe von Interpunktionszeichen, die stets mit bestimmten Abständen versehen sein sollen.

  • Ein Mojigumi-Set ist eine Gruppe von Abstandspezifikationen, die auf der Breite der Geviertrahmen der Zeichen basieren. Ein Mojigumi-Set kann beispielsweise vorschreiben, dass eine öffnende Interpunktion mit einem festen Abstand halber Breite gesetzt werden soll, wenn sie am Anfang der Zeile steht, und dass eine schließende Interpunktion einen Abstand voller oder halber Breite verwenden soll, wenn sie am Zeilenende steht. Jedes Mojigumi-Set ist mit einer Mojigumi-Zeichenklasse verknüpft.

Sie benutzen die Mojigumi-Funktionalität, indem Sie einem Absatz ein Mojigumi-Set zuweisen. Die Einstellungen des Mojigumi-Sets werden auf die Zeichen in der verknüpften Mojigumi-Zeichenklasse angewendet.

Wenn Sie beispielsweise nicht möchten, dass eine Klammer die gesamte Breite eines Geviertrahmens ausfüllt, wenn sie zwischen zwei Zeichen mit voller Breite steht, können Sie eine Mojigumi-Zeichenklasse erstellen, die Klammern enthält, und anschließend in den Einstellungen des Mojigumi-Sets angeben, dass diese Zeichen immer eine halbe Geviertbreite ausfüllen sollen, wenn sie zwischen zwei Zeichen mit voller Geviertbreite stehen.

Jedem Absatz kann nur ein Mojigumi-Set zugeordnet werden.

Weitere Informationen über den Unterschied zwischen Zeichen und Glyphen finden Sie unter „Arbeiten mit der Palette Glyphen“.

Erstellen und Bearbeiten von Mojigumi-Zeichenklassen

Eine Mojigumi-Zeichenklasse ist eine benannte Gruppe von Interpunktionszeichen, die zur Verwendung mit einem Mojigumi-Set vorgesehen ist (weitere Informationen finden Sie unter „Arbeiten mit Mojigumi-Sets und -KlassenArbeiten mit Mojigumi-Sets und -Klassen“). Sie können individuelle Mojigumi-Zeichenklassen erstellen oder die Standard-Mojigumi-Zeichenklasse verwenden, die Sie zusammen mit der Software erhalten haben.

So erstellen Sie eine individuelle Mojigumi-Zeichenklasse:

  1. Wählen Sie Bearbeiten > Mojigumi > Zeichenklassen. Die Dialogbox Mojigumi-Zeichenklassen wird aufgerufen.

  2. Klicken Sie auf Neu Die Dialogbox Mojigumi-Zeichenklassen bearbeiten erscheint.

  3. Geben Sie den Namen im Feld Name ein.

  4. Geben Sie Zeichen in die Felder Öffnende Interpunktion, Schließende Interpunktion (Paren), Schließende Interpunktion (Kutoh-ten) und Mittlere Interpunktion ein.

  5. Klicken Sie auf OK.

  6. Klicken Sie auf Sichern.

Kutoh-ten ist ein japanisches Wort mit der Bedeutung „Punkt und Komma“.

Erstellen und Bearbeiten von Mojigumi-Sets

Ein Mojigumi-Set ist eine Gruppe von Spezifikationen, die mit einer Mojigumi-Zeichenklasse verknüpft und anschließend auf Absätze angewendet werden kann. Weitere Informationen siehe „Arbeiten mit Mojigumi-Gruppen und Mojigumi-KlassenArbeiten mit Mojigumi-Sets und Mojigumi-Klassen“.

Sie erzeugen ein Mojigumi-Set, indem Sie Bearbeiten > Mojigumi > Sets wählen und die Dialogbox Mojigumi-Sets aufrufen. Klicken Sie anschließend auf Neu. Wenn die Dialogbox Mojigumi-Set bearbeiten angezeigt wird, geben Sie einen Namen in das Feld Name ein und wählen dann eine Mojigumi-Zeichenklasse aus dem Dropdown-Menü Klasse.

Mit den Einstellungen in der Dialogbox Mojigumi-Sets bearbeiten können Sie die Breite oder den Abstand von Zeichen in der spezifizierten Mojigumi-Zeichenklasse steuern. Sie haben außerdem die Möglichkeit, einzustellen, welche Anpassung eine höhere Priorität hat.

Die Dialogbox Mojigumi-Sets bearbeiten
  • Name: Zeigt den Namen des zu bearbeitenden Mojigumi-Sets an.

  • Einheit: Legen Sie Ihre für diesen Dialog bevorzugten Einheiten fest.

  • Klasse: Zeigt den Namen der zu bearbeitenden Mojigumi-Zeichenklasse an.

Öffnende Interpunktion
  • Zeilenanfang: Legen Sie die Zeichenbreite oder den Abstand für eine öffnende Interpunktion fest, die mit einem Zeilenanfang zusammenfällt.

  • Zeilenmitte: Legen Sie die Zeichenbreite oder den Abstand für eine öffnende Interpunktion fest, die in die Mitte einer Zeile fällt.

  • Absatzanfang: Legen Sie die Zeichenbreite oder den Abstand für eine öffnende Interpunktion fest, die mit einem Absatzanfang zusammenfällt. Diese Einstellung besitzt eine höhere Priorität als die Einstellung Zeilenbeginn.

Schließende Interpunktion
  • Zeilenmitte (Parens): Legen Sie die Zeichenbreite oder den Abstand für eine schließende Interpunktion fest, die in die Mitte einer Zeile fällt.

  • Zeilenmitte (Kutoh-ten): Legen Sie die Zeichenbreite oder den Abstand für Kutoh-ten fest, das in die Mitte einer Zeile fällt. Kutoh-ten ist ein japanisches Wort mit der Bedeutung „Punkt und Komma“.

  • Zeilenende: Legen Sie die Zeichenbreite oder den Abstand für eine schließende Interpunktion fest, die mit einem Zeilenende zusammenfällt.

Mittlere Interpunktion
  • Zeilenanfang: Legen Sie die Zeichenbreite oder den Abstand für eine mittlere Interpunktion fest, die mit einem Zeilenanfang zusammenfällt.

  • Zeilenmitte: Legen Sie die Zeichenbreite oder den Abstand für eine mittlere Interpunktion fest, die mit einem Zeilenanfang zusammenfällt.

  • Zeilenende: Legen Sie die Zeichenbreite oder den Abstand für eine mittlere Interpunktion fest, die mit einem Zeilenende zusammenfällt.

  • Absatzanfang: Legen Sie die Zeichenbreite oder den Abstand für eine mittlere Interpunktion fest, die mit einem Absatzanfang zusammenfällt. Diese Einstellung besitzt eine höhere Priorität als die Einstellung Zeilenbeginn.

Fortlaufende Interpunktion
  • Öffnend – Öffnend: Geben Sie die Zeichenbreite oder den Abstand für angrenzende öffnende Interpunktionen an. Beispiel: ((

  • Schließend (Parens) – Öffnend: Geben Sie die Zeichenbreite oder den Abstand für eine angrenzende schließende und öffnende Interpunktion ein. Beispiel: )(

  • Kutoh-ten – Öffnend: Geben Sie die Zeichenbreite oder den Abstand ein für Kutoh-ten, das an eine öffnende Interpunktion grenzt. Kutoh-ten ist ein japanisches Wort mit der Bedeutung „Punkt und Komma“. Beispiel: . (

  • Schließend – Schließend: Geben Sie die Zeichenbreite oder den Abstand für eine angrenzende schließende Interpunktion ein. Beispiel: ))

  • Schließend – mittlere Interpunktion: Geben Sie die Zeichenbreite oder den Abstand für eine angrenzende schließende und eine mittlere Interpunktion ein. Beispiel: ;)

  • Mittlere Interpunktion – Öffnend: Geben Sie die Zeichenbreite oder den Abstand für eine mittlere und eine öffnende Interpunktion an. Beispiel: (:

CJK & R Abstand

Geben Sie den Zeichenabstand für chinesische, japanische oder koreanische Zeichen an, die an lateinische Zeichen angrenzen. Diese Funktion überschreibt den Prozentwert im Feld Abstand zwischen CJK & R im Bereich Zeichen des Dialogs Vorgaben(QuarkXPress/Bearbeiten > Vorgaben). Das betrifft jedoch nur die Zeichen im Mojigumi-Zeichensatz.

Einstellen der Zeichenbreite und des Zeichenabstands

Geben Sie die Zeichenbreite oder den Abstand an für Öffnende Interpunktion, Schließende Interpunktion, Mittlere Interpunktion und Fortlaufende Interpunktion.

  • Feste volle Breite: Stellen Sie für die Zeichenbreite feste volle Geviertbreite ein.

  • Feste halbe Breite: Stellen Sie für die Zeichenbreite feste halbe Geviertbreite ein.

  • Volle bis halbe Breite: Stellen Sie für die Zeichenbreite eine volle Geviertbreite ein, erlauben Sie aber, dass Zeichen bis zu einer halben Geviertbreite komprimiert werden dürfen.

  • Halbe bis volle Breite: Stellen Sie für die Breite der Zeichenglyphe eine halbe Geviertbreite ein, erlauben Sie aber, dass Zeichen zu einer vollen Geviertbreite ausgedehnt werden dürfen.

  • Volle oder halbe Breite: Damit können Zeichen entweder volle oder halbe Geviertbreite erhalten. Die volle Breite besitzt höchste Priorität.

  • Halbe oder volle Breite: Damit können Zeichen entweder halbe oder volle Geviertbreite erhalten. Die halbe Breite besitzt höchste Priorität.

  • Geviert-Abstand: Stellen Sie für den Abstand zwischen Zeichenglyphen eine Geviert-Breite ein.

  • Halbgeviert-Abstand: Stellen Sie für den Abstand zwischen Zeichenglyphen eine Halbgeviert-Breite ein.

  • Geviert- bis Null-Abstand: Stellen Sie für den Abstand zwischen Zeichenglyphen eine Geviert-Breite ein, gestatten Sie aber, dass die Abstände bis zur Breite Null komprimiert werden können.

  • Halbgeviert- bis Null-Abstand: Stellen Sie für den Abstand zwischen Zeichenglyphen eine Halbgeviert-Breite ein, gestatten Sie aber, dass die Abstände bis zur Breite Null komprimiert werden können.

  • Null- bis Halbgeviert-Abstand: Stellen Sie für den Abstand zwischen Zeichenglyphen eine Breite Null ein, gestatten Sie aber, dass die Abstände bis Halbgeviert-Breite gedehnt werden können.

  • Viertelgeviert-Abstand: Stellen Sie für den Abstand zwischen Zeichenglyphen eine Viertelgeviert-Breite ein.

  • Viertelgeviert- bis Null-Abstand: Stellen Sie für den Abstand zwischen Zeichenglyphen eine Viertelgeviert-Breite ein, gestatten Sie aber, dass die Abstände bis zur Breite Null komprimiert werden können.

Priorität

Geben Sie die Reihenfolge an, in der die Mojigumi-Abstände angepasst werden sollen.

  • Hoch: Zuerst anpassen.

  • Mittel: Als zweites anpassen.

  • Niedrig: Zuletzt anpassen.

Voransicht

Aktivieren oder deaktivieren Sie eine bearbeitbare Voransicht der Breiten- und Abstandseinstellungen.

Mojigumi-Sets anwenden

Um eine Gruppe Mojigumi auf einen Absatz anzuwenden, wählen Sie ihren Namen im Dropdown-Menü Gruppe Mojigumi im Register Absatz der Maßpalette.

Um ein Mojigumi-Set auf eine Absatzstilvorlage anzuwenden, wählen Sie den Namen des Mojigumi-Sets aus dem Dropdown-Menü Mojigumi-Sets im Register Formate der Dialogbox Absatzstilvorlage bearbeiten (Bearbeiten > Stilvorlagen > Neu > Absatz oder Bearbeiten > Stilvorlagen > Bearbeiten).

Sie können nur ein Mojigumi-Set auf einen Absatz anwenden.

Zeichenzuordnung für Altprojekte

In den ostasiatischen Versionen von QuarkXPress vor Version 8.0 erzeugte Projekte enthalten keinen Unicode-Text. Statt dessen enthalten sie Text, der in einer bestimmten Kodierung (wie GB2312, Big5, ShiftJIS oder x-mac-korean) gespeichert wird. Wenn Sie solche Dateien mit QuarkXPress 8 oder einer neueren Version öffnen, versucht die Anwendung, automatisch kodierungsspezifische Zeichen in Unicode-Zeichen umzuwandeln. Die Standardumformung von Unicode funktioniert jedoch unter Umständen für folgende Zeichen nicht:

  • Zeichen, die im UDA/VDA (User Defined Area/Vendor Defined Area) Bereich einer Kodierung in traditionellem Chinesisch liegen.

  • Zeichen, die im benutzerdefinierten Zeichenbereich einer Kodierung liegen.

Solche Zeichen werden unter Umständen nicht mit bestimmten Unicode-Glyphen verknüpft und die zu diesen Codepunkten gehörenden Glyphen können sich von Schrift zu Schrift unterscheiden. So könnte beispielsweise ein Zeichen, das im UDA/VDA Bereich einer Kodierung liegt, in einer Schrift, die den Zeichenzuordnungsstandard Taiwanese Big5 verwendet, einer Glyphe zugeordnet werden, und in einer Schrift, die den Zuordnungsstandard Hong Kong's Big5 verwendet, einer anderen. Ein Zeichen im benutzerdefinierten Bereich einer Kodierung könnte Glyphen zugeordnet werden, die für eine bestimmte Sprache oder oder Branche bestimmt sind.

QuarkXPress enthält Zuordnungstabellen, die eine Lösung des ersten Problems leicht machen. Sie können sogar eigene Zuordnungstabellen für Projekte mit benutzerdefinierten Zeichen erstellen.

Zuordnung für Projekte mit UDA/VDA-Zeichen

Wenn Sie ein Projekt öffnen, das in einer älteren chinesischen Version von QuarkXPress als 3 oder 4 erstellt wurde, hebt QuarkXPress automatisch alle UDA/VDA-Zeichen hervor, um anzuzeigen, dass diese überprüft werden sollten. Damit wird sichergestellt, dass die richtige Glyphe angezeigt wird. Sie können diese Hervorhebung ausschalten, in dem Sie die Checkbox Zeichen von Schriftanbietern für traditionelles Chinesisch hervorheben im Bereich Schriften der Dialogbox Vorgaben deaktivieren (QuarkXPress/Bearbeiten > Vorgaben).

Wenn die hervorgehobenen Glyphen eines Projekts nicht korrekt angezeigt werden, müssen Sie eventuell die Zeichen in diesem Projekt mithilfe einer Zuordnungstabelle auf Unicode abbilden. Bei der Zuordnungstabelle handelt es sich um eine Textdatei, die QuarkXPress mitteilt, wie Text konvertiert werden soll, der eine besondere Art der Codierung zu Unicode verwendet. Jede Zuordnungstabelle enthält eine Liste kodierungsspezifischer Code-Punkte und deren entsprechende Unicode-Code-Punkte.

Wenn Sie bereits wissen, dass ein Projekt vor 8.0 (beispielsweise) die Kodierung Hong Kong Big5 verwendet, können Sie schon beim ersten Öffnen des Projekts in QuarkXPress 8.0 oder neuer eine Hong Kong Big5 Zuordnungstabelle für die Konvertierung seiner Zeichen zu Unicode verwenden. QuarkXPress wird bereits mit verschiedenen Zuordnungstabellen geliefert. Zum Benutzen dieser enthaltenen Zuordnungstabellen navigieren Sie zuerst zum Ordner „CustomMappingTables“:

  • macOS: [DRIVE]:Library:Application Support:Quark:QuarkXPress[version]:CustomMappingTables

  • Windows: [DRIVE]:\ProgramData\Quark\QuarkXPress[version]\CustomMappingTables

In diesem Ordner befinden sich die folgenden Dateien mit Zuordnungstabellen:

  • chinsimpmac.txt: Für ältere Dateien, die Mac OS X Kodierungen für vereinfachtes Chinesisch verwenden.

  • chintradbig5.txt: Für ältere Dateien, die Mac OS X Kodierungen für traditionelles Chinesisch verwenden.

  • japanesemac.txt: Für ältere Dateien, die Mac OS X Kodierungen für Japanisch verwenden.

  • japanesewin.txt: Für ältere Dateien, die Windows-Kodierungen für Japanisch verwenden.

  • koreanmac.txt: Für ältere Dateien, die Mac OS X Kodierungen für Koreanisch verwenden.

  • koreanwin.txt: Für ältere Dateien, die Windows-Kodierungen für Koreanisch verwenden.

Nach der Installation enthalten diese Zuordnungstabellen Befehle für die Erzeugung anwenderdefinierter Zuordnungen; sie beinhalten aber keine tatsächlichen Zuordnungen. Um eine spezielle Zuordnung zu verwenden, müssen Sie eine dieser Dateien durch eine Datei ersetzen, die Zuordnungen für den entsprechenden Kodierungstyp enthält. Sie finden solche Dateien in den Ordnern im Ordner „LegacyMappingTables“ (im Ordner „CustomMappingTables“):

  • Hong Kong: Enthält eine Datei "chintradbig5.txt", mit der Hong Kong Big5-Zeichen auf Unicode abgebildet werden.

  • Koreanisch: Enthält eine Datei "koreanmac.txt", mit der koreanische Mac OS X-Zeichen auf Unicode abgebildet werden.

  • Taiwanesisch: Enthält eine Datei "chintradbig5.txt", mit der taiwanesische Big5-Zeichen auf Unicode abgebildet werden.

Wenn Sie beispielsweise ein Projekt aus einer früheren Version als 8.0 haben, dass die Kodierung Hong Kong Big5 benutzt, kopieren Sie die Datei „chintradbig5.txt“ aus dem Ordner LegacyMappingTables/Hong Kong in den Ordner „CustomMappingTables“ und ersetzen die vorhandene Datei „chintradbig5.txt“ (Sie können eine Kopie der ursprünglichen Datei „chintradbig5.txt“ an anderer Stelle speichern). Dann schließen Sie QuarkXPress, starten erneut und öffnen Sie das Projekt. Wenn Sie das Projekt öffnen, verwendet QuarkXPress Ihre angepasste Hong Kong-spezifische Zuordnungstabelle für die Konvertierung des Big5-Texts des Projekts zu Unicode.

Zuordnungstabellen werden nur verwendet, wenn Projekte vor 8.0 geöffnet werden. Wenn Sie ein Projekt dann im Format der aktuellen QuarkXPress Version gesichert haben, liegt der Text in Unicode vor und die Zuordnungstabelle wird nicht länger benötigt.

Zuordnung für Projekte mit benutzerdefinierten Zeichen

Wenn Zeichen in einem älteren Projekt einen erweiterten Code-Bereich benutzen, werden diese Zeichen eventuell nicht korrekt dargestellt, wenn Sie das Projekt in QuarkXPress 8.0 oder neuer öffnen. Um dieses Problem zu beheben, können Sie die Art und Weise, mit der die problematischen Zeichen auf Unicode-Zeichen abgebildet werden, mithilfe einer anwenderdefinierten Zuordnungstabelle ändern. Bei der Zuordnungstabelle handelt es sich um eine Textdatei, die QuarkXPress mitteilt, wie Text konvertiert werden soll, der eine besondere Art der Codierung zu Unicode verwendet. Jede Zuordnungstabelle enthält eine Liste kodierungsspezifischer Code-Punkte und deren entsprechende Unicode-Code-Punkte.

Zum Erzeugen einer Zuordnungstabelle navigieren Sie zuerst zum Ordner „CustomMappingTables“:

  • macOS: [DRIVE]:Library:Application Support:Quark:QuarkXPress[version]:CustomMappingTables

  • Windows: [DRIVE]:\Documents and Settings\ProgramData\Quark\QuarkXPress[version]\CustomMappingTables

In diesem Ordner befinden sich die folgenden Dateien mit Zuordnungstabellen:

  • chinsimpmac.txt: Für ältere Dateien, die Mac OS X Kodierungen für vereinfachtes Chinesisch verwenden.

  • chintradbig5.txt: Für ältere Dateien, die Mac OS X Kodierungen für traditionelles Chinesisch verwenden.

  • japanesemac.txt: Für ältere Dateien, die Mac OS X Kodierungen für Japanisch verwenden.

  • japanesewin.txt: Für ältere Dateien, die Windows-Kodierungen für Japanisch verwenden.

  • koreanmac.txt: Für ältere Dateien, die Mac OS X Kodierungen für Koreanisch verwenden.

  • koreanwin.txt: Für ältere Dateien, die Windows-Kodierungen für Koreanisch verwenden.

Nach der Installation enthalten diese Zuordnungstabellen Befehle für die Erzeugung anwenderdefinierter Zuordnungen; sie beinhalten aber keine tatsächlichen Zuordnungen. Zum Erstellen anwenderdefinierter Zuordnungen öffnen Sie die vom Zielprojekt verwendete zu der jeweiligen Kodierung passende Datei und folgen den Befehlen in der Datei für die Erstellung der benötigten Zuordnung. Dann schließen Sie QuarkXPress, starten erneut und öffnen Sie das Projekt. Wenn Sie das Projekt öffnen, verwendet QuarkXPress Ihre angepasste Zuordnungstabelle für die Konvertierung der Zeichen des Projekts zu Unicode.

Zuordnungstabellen werden nur verwendet, wenn Projekte vor 8.0 geöffnet werden. Wenn Sie ein Projekt dann im Format der aktuellen QuarkXPress Version gesichert haben, liegt der Text in Unicode vor und die Zuordnungstabelle wird nicht länger benötigt.

Type Tricks

Type Tricks bieten die folgenden typografischen Hilfsmittel: Bruch, Preis, Spationierung von Wortzwischenräumen, Zeilenprüfung und anwenderdefinierte Unterstreichungen.

Brüche

Der Befehl Bruch (Stil > Schriftstil) ermöglicht ein automatisches Formatieren von Brüchen. Dieser Befehl wird verfügbar, wenn ein Bruch markiert ist oder die Texteinfügemarke neben den Zeichen (und auf derselben Zeile) positioniert ist, aus denen der Bruch bestehen soll. Beispiele für Brüche, die auf diese Art formatiert werden können: 11/42, 131/416, und 11/4x.

Markieren Sie die Zeichen, die in einen Bruch umgewandelt werden sollen, und wählen Sie Stil > Schriftstil > Bruch.

Die zu dem Bruch gehörenden Zeichen werden mithilfe des Grundlinienversatzes und der im Register Bruch/Preis der Dialogbox Vorgaben(QuarkXPress/Bearbeiten > Vorgaben > Anwendung > Bruch/Preis) festgelegten Formatierung umgewandelt.

Preise

Der Befehl Preis (Stil > Schriftstil) ermöglicht ein automatisches Formatieren von Preisen. Dieser Befehl ist verfügbar, wenn Text markiert ist, der als Preis formatiert werden kann (z. B. $ 1,49, € 20,00 oder a,bc), oder die Texteinfügemarke neben diesen Zeichen (und auf derselben Zeile) steht. Preisangaben müssen einen Basispunkt (Dezimalsymbol) enthalten, der entweder durch ein Komma oder einen Punkt angegeben wird. Bei den Zeichen vor und hinter dem Basispunkt darf es sich nur um Buchstaben oder Zahlen handeln.

Markieren Sie die Zeichen, die in einen Preis umgewandelt werden sollen, und wählen Sie Stil > Schriftstil > Preis.

Mit der Funktion Preis wendet QuarkXPress automatisch das Index-Schriftformat auf die Zeichen hinter dem Basispunkt an.

Das Erscheinungsbild konvertierter Brüche und Preise wird durch die im Fenster Bruch/Preis der Dialogbox Vorgaben eingegebenen Werte bestimmt (Bearbeiten > Vorgaben > Programm > Bruch/Preis).

Spationieren von Wortzwischenräumen

Die Funktion Wortzwischenräume spationieren wendet Spationierung ausschließlich auf Wortzwischenräume an. (In der Regel werden sowohl Zeichen als auch Wörter spationiert.) Für diese Funktion stehen nur Tastaturbefehle zur Verfügung.

Das Spationieren von Wortzwischenräumen wird durch manuelles Unterschneiden nach jedem ausgewählten Leerraum angewendet. Um das Spationieren von Wortzwischenräumen zu entfernen, markieren Sie den Text und wählen Hilfsmittel > Manuelle Unterschneidung löschen.

Prüfen von Zeilen

Verwenden Sie die Funktion Zeilen prüfen, um Hurenkinder, Schusterjungen, locker ausgerichtete Zeilen, Zeilen, die mit einem Bindestrich enden, und Textrahmenüberlauf zu finden. Zeilen prüfen (Hilfsmittel > Zeilen prüfen) bewegt sich durch ein Dokument und hebt fragliche Zeilen hervor.

Um festzulegen, was die Zeilenprüfung prüfen soll, rufen Sie die Dialogbox Suchkriterium auf (Hilfsmittel > Zeilen prüfen > Suchkriterium) und aktivieren die Kategorien unerwünschter typografischer Merkmale, nach denen gesucht werden soll.

  • Lockere Ausrichtung ist eine ausgerichtete Zeile, deren Wort- oder Zeichenzwischenräume das Maximum in den S&B-Einstellungen für diesen Absatz übersteigen.

  • Automatische Silbentrennung bedeutet, dass am Ende der Zeile von der automatischen Silbentrennfunktion ein Trennstrich gesetzt wurde.

  • Manuelle Silbentrennung bedeutet, dass am Ende der Zeile vom Benutzer ein Trennstrich gesetzt wurde.

  • Hurenkind bedeutet, dass die letzte Absatzzeile nicht die gesamte Breite einnimmt und auf den Anfang der nächsten Spalte oder Seite fällt.

  • Schusterjunge bedeutet, dass die erste Absatzzeile auf das Ende einer Spalte oder Seite fällt.

  • Textrahmenüberlauf bedeutet, dass nicht der gesamte Text eines Textrahmens angezeigt werden kann. In diesem Fall wird unten rechts im Textrahmen ein Überlaufsymbol angezeigt.

Um das gesamte Dokument zu durchsuchen, platzieren Sie den Cursor an einer beliebigen Stelle im Text und wählen Hilfsmittel > Zeile prüfen > Erste Zeile. Um von der Stelle, an der sich der Cursor befindet, bis zum Ende des Dokuments zu suchen, platzieren Sie den Cursor an die Stelle, von der aus Sie die Suche starten wollen und wählen Hilfsmittel > Zeile prüfen > Nächste Zeile oder drücken Befehl+;/Strg+;. Zum Fortsetzen der Suche drücken Sie Befehl+;/Strg+;.

Anwenderdefiniertes Unterstreichen

Die Funktion Anwenderdefiniertes Unterstreichen ermöglicht das individuelle Einstellen von Farbe, Tonwert, Stärke und Versatz von Unterstreichungen. Anwenderdefiniertes Unterstreichen verhält sich sehr ähnlich wie der Schriftstil Unterstrichen, bietet aber mehr Einstellmöglichkeiten.

Anwenderdefinierte Unterstreichungsstile funktionieren ähnlich wie Stilvorlagen. Wählen Sie zum Erstellen, Bearbeiten oder Löschen eines Unterstreichungsstils Bearbeiten > Unterstreichungsstile. Wählen Sie zum Anwenden eines anwenderdefinierten Unterstreichungsstils seinen Namen im Untermenü Stil > Unterstreichungsstile.

Markieren Sie zum Anwenden einer anwenderdefinierten Unterstreichung den gewünschten Text und wählen Sie Stil > Schriftstil > Unterstreichungsstil > Anwenderdefiniert. In der Dialogbox Unterstreichungsattribute können Sie die Farbe, den Tonwert, die Stärke und den Versatz der Unterstreichung festlegen.

Wenn Sie eine anwenderdefinierte Unterstreichung entfernen möchten, markieren Sie den Text und wählen Stil > Schriftstil > Anwenderdefinierte Unterstreichung entfernen.

Hyperlinks

Mit den meisten HTML-Werkzeugen erstellen Sie einen Hyperlink durch die Auswahl eines Textbereichs oder eines Bildes und anschließender Eingabe der URL in ein Feld. In QuarkXPress funktioniert es etwas anders.

Die Palette Hyperlinks
Ziele

Ein Ziel ist ein „Container“ für eine bestimmte URL. Ein QuarkXPress Projekt kann Farblisten und Stilvorlagen enthalten und ebenso Listen von Zielen. Jedes Ziel enthält eine der folgenden URL-Typen:

  • URL: Zeigt auf eine bestimmte Ressource im Web.

  • Seite: Zeigt auf eine bestimmte Seite im aktuellen Layout.

  • Anker: Zeigt auf einen bestimmte Stelle einer Seite im Layout.

Obwohl sich die Benutzeroberfläche bei URLs, Seiten und Ankern unterscheidet, ist der in der exportierten HTML-Datei enthaltene Link immer eine URL.

Wie Farben und Stilvorlagen besitzt auch jedes Ziel einen Namen. Sie können einem Ziel jeden gewünschten Namen geben. Ein Ziel für die URL http://www.quark.com könnte beispielsweise mit „Quark Website“ benannt sein.

So, wie in der Palette Farben eine Liste der in einem Projekt enthaltenen Farben zu sehen ist, erscheinen die in einem Projekt vorkommenden Ziele in der Palette Hyperlinks. Und so, wie Sie eine Farbe aus der Palette Farben anwenden, können Sie auch für den markierten Text oder das ausgewählte Objekt ein Ziel anwenden, indem Sie in der Palette Hyperlinks auf den entsprechenden Hyperlink klicken.

Die Liste der Ziele lässt sich in der Dialogbox Hyperlinks bearbeiten (Menü Bearbeiten). Beachten Sie, dass (wie bei Farben) die Liste mit den Zielen eines Projekts auch Ziele enthalten kann, die im Projekt nicht verwendet werden.

Falls Sie es vorziehen, Hyperlinks zu erstellen, indem Sie etwas markieren und dann eine URL eingeben, können Sie auch das in QuarkXPress tun. Sie sollten sich allerdings bewusst sein, dass Sie in diesem Fall nichts anderes tun, als ein Ziel zu erstellen, das in die Liste der Ziele des Projekts aufgenommen wird und in der Palette Hyperlinks erscheint.

Anker

Ein Anker ist eine Markierung, die Sie einem Objekt an einer beliebigen Stelle des Layouts zugewiesen haben. Anker können mit folgenden Objekten verknüpft sein:

  • Mit einem Wort, einem Zeichen oder einer Zeichenfolge in einem Raster- oder einem HTML-Textrahmen oder in Text auf einem Pfad

  • Mit einem Bildrahmen

  • Mit einem bestimmten Bereich einer Image-Map

  • Mit einer bestimmten Zelle einer Tabelle

  • Mit einem leeren Rahmen

  • Mit einer Linie

In QuarkXPress sehen Anker so aus: oder .

Erstellen eines Ziels

Ein Ziel enthält eine URL, auf die ein Hyperlink zeigen kann. So erstellen Sie ein Ziel:

  1. Wählen Sie Fenster > Hyperlinks. Die Palette Hyperlinks wird angezeigt.

    • Um die URL manuell auszuwählen, wählen Sie URL und geben dann entweder die URL in das Feld URL ein oder verwenden Sie die Schaltfläche Auswählen, um einen Pfad zu einer bestimmten Datei zu erstellen. (Bitte vergessen Sie nicht, dass der Pfad auch später in der exportierten HTML-Seite noch gültig sein muss.) Sie besitzen im Dropdown-Menü neben dem Feld URL die Auswahl aus vier verbreiteten Protokollen.

    • Wenn Sie einen Link auf eine andere Seite desselben Layouts erstellen möchten, wählen Sie Seite aus dem Feld Typ und wählen anschließend die Seite aus dem Dropdown-Menü Seite aus.

    • Wenn Sie einen Link auf einen bestimmten Anker desselben Layouts erstellen möchten, wählen Sie Anker aus dem Feld Typ und wählen anschließend den Anker aus dem Dropdown-Menü Anker aus.

  2. Klicken Sie auf OK. (Falls Sie mehrere Ziele hinzufügen, halten Sie die Umschalttaste gedrückt, während Sie auf OK klicken. So bleibt die Dialogbox Neuer Hyperlink geöffnet.)

    Erstellen eines Ziels mithilfe der Dialogbox Neuer Hyperlink.

Erstellen eines Ankers

Ein Anker ist nichts anderes als ein Zeiger, der auf einen bestimmten Ort in einem Layout zeigt. So erstellen Sie einen Anker:

  1. Wählen Sie Fenster > Hyperlinks. Die Palette Hyperlinks wird angezeigt.

    • Klicken Sie in der Palette Hyperlinks auf die Schaltfläche Neuer Anker .

    • Wählen Sie Stil > Anker > Neu.

    • Rufen Sie das Palettenmenü Hyperlinks auf und wählen Sie Neuer Anker.

    • Rufen Sie das Kontextmenü für den markierten Text oder das ausgewählte Objekt auf und wählen Sie Anker > Neu.

  2. Geben Sie in das Feld Ankername einen Namen für den Anker ein oder wählen Sie einen nicht verwendeten Ankernamen aus der Dropdown-Liste.

  3. Klicken Sie auf OK.

    Konfigurieren Sie einen neuen Anker mithilfe der Dialogbox Neuer Anker.

Um einen “leeren�? Anker zu erstellen wählen Sie alles ab und klicken in der Palette Hyperlinks auf die Schaltfläche Neuer Anker . Verwenden Sie dieses Verfahren, wenn Sie Hyperlinks erstellen möchten, die auf Anker in Teilen des Layouts zeigen, auf die Sie nicht zugreifen können oder die noch nicht erstellt wurden.

Erstellen eines Hyperlinks mit einem vorhandenen Ziel

Hyperlinks sind Textfolgen, Rahmen oder Linien, die auf ein bestimmtes Ziel zeigen. Um einen Hyperlink unter Verwendung eines bereits vorhandenen Ziels zu erstellen, wählen Sie den Textbereich oder Bildrahmen aus, den Sie als Hyperlink verwenden möchten und führen einen der folgenden Schritte durch:

  • Klicken Sie in der Palette Hyperlinks auf ein Ziel.

  • Wählen Sie Stil > Hyperlink > [Ziel].

  • Rufen Sie das Kontextmenü für den markierten Text oder das ausgewählte Objekt auf und wählen Sie Hyperlink > [Ziel].

Erstellen eines neuen Hyperlinks

Hyperlinks sind Textfolgen, Rahmen oder Linien, die auf ein bestimmtes Ziel zeigen. So erstellen Sie einen Hyperlink zusammen mit seinem Ziel:

  1. Markieren Sie den als Hyperlink zu verwendenden Textbereich oder das entsprechende Objekt.

    • Klicken Sie in der Palette Hyperlinks auf die Schaltfläche Neuer Hyperlink.

    • Wählen Sie Stil > Hyperlink > Neu.

    • Rufen Sie das Kontextmenü für den markierten Text oder den ausgewählten Rahmen auf und wählen Sie Hyperlink.

    • Um die URL manuell auszuwählen, wählen Sie URL und geben dann entweder die URL in das Feld URL ein oder verwenden Sie die Schaltfläche Auswählen, um einen Pfad zu einer bestimmten Datei zu erstellen. (Bitte vergessen Sie nicht, dass der Pfad auch später in der exportierten HTML-Seite noch gültig sein muss.) Sie besitzen im Dropdown-Menü neben dem Feld URL die Auswahl aus vier verbreiteten Protokollen.

    • Wenn Sie einen Link auf eine andere Seite desselben Layouts erstellen möchten, wählen Sie Seite und wählen anschließend die Seite aus dem Dropdown-Menü Seite aus.

    • Wenn Sie einen Link auf einen bestimmten Anker desselben Layouts erstellen möchten, wählen Sie Anker und wählen anschließend den Anker aus dem Dropdown-Menü Anker aus.

  2. Klicken Sie auf OK.

Die Darstellung von Links in der Palette Hyperlinks

Mithilfe der Schaltflächen Zeigen und des Dropdown-Menüs der Palette Hyperlinks stellen Sie ein, was in der Scroll-Liste der Palette angezeigt wird:

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Ziele zeigen, um die Ziele aufzulisten.

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Anker zeigen, wenn die Anker angezeigt werden sollen.

  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Seitenlinks zeigen, um Links auf Seiten in diesem Layout anzuzeigen.

  • Wählen Sie Name, um die Objekte der Liste anhand ihrer Namen anzuzeigen oder Link, um sie anhand ihrer URL aufzulisten.

Formatieren von Hyperlinks

In der Standardeinstellung wird Text mit einem Hyperlink anhand der in der Dialogbox Vorgaben (Printlayout oder digitales Layout > Allgemein) vorgegebenen Standardfarben farbig und unterstrichen dargestellt. Das Standard-Erscheinungsbild einzelner Hyperlinks kann durch die Auswahl der entsprechenden Wörter im Hyperlink und das Anwenden der gewünschten Formatierung (Farbe, Größe und Schrift) geändert werden.

Wenn Sie die Formatierung eines Absatzes ändern, der Text mit einem Hyperlink enthält, übernehmen die Hyperlinks Änderungen an Schrift und Schriftgröße des Absatzes, ihre Standardfarbe und die Unterstreichung bleiben jedoch erhalten.

Bearbeiten und Löschen von Zielen

Zum Ändern des Namens oder der URL eines Zieles wählen Sie das Ziel in der Palette Hyperlinks aus und klicken auf die Schaltfläche Bearbeiten. Alle Änderungen, die Sie vornehmen, wirken sich auf alle Hyperlinks in diesem Layout aus, die das Ziel verwenden.

Wenn Sie ein Ziel löschen möchten, wählen Sie es in der Palette Hyperlinks aus und klicken auf die Schaltfläche Löschen . Alle zu diesem Ziel führenden Hyperlinks werden aus dem Layout entfernt.

Ziele lassen sich auch in der Dialogbox Hyperlinks bearbeiten und löschen (Menü Bearbeiten).

Bearbeiten und Löschen von Ankern

Um den Namen eines Ankers zu ändern, wählen Sie den Anker in der Palette Hyperlinks aus und klicken auf die Schaltfläche Bearbeiten. Sie können den Namen des Ankers und den Anker selbst bearbeiten. Besitzt ein Anker keinen Namen, wird in der Palette Hyperlinks nur der Anker angezeigt.

Wenn Sie einen Anker löschen möchten, wählen Sie ihn in der Palette Hyperlinks aus und klicken auf die Schaltfläche Löschen . Alle zu diesem Anker führenden Hyperlinks werden aus dem Layout entfernt.

Anker lassen sich auch in der Dialogbox Hyperlinks bearbeiten und löschen (Menü Bearbeiten).

Bearbeiten und Löschen von Hyperlinks

Zum Bearbeiten eines Hyperlink-Ziels wählen Sie den Hyperlink im Layout aus, klicken in der Palette Hyperlinks auf die Schaltfläche Bearbeiten und geben anschließend einen neuen Wert in das Feld URL ein oder wählen eine Option aus dem Dropdown-Menü neben dem Feld URL.

Zum Entfernen eines Hyperlink-Ziels wählen Sie den Hyperlink im Layout aus und klicken in der Palette Hyperlinks auf Kein Hyperlink oder wählen Stil > Hyperlink > Löschen.

Navigation mithilfe der Palette Hyperlinks

Außer zur Erstellung von Hyperlinks können Sie die Palette Hyperlinks auch verwenden, um Hyperlinks und Anker im aktiven QuarkXPress Layout aufzusuchen. So navigieren Sie mithilfe der Palette Hyperlinks:

  • Um ein URL-Ziel anzusehen, doppelklicken Sie in der Palette Hyperlinks auf dieses Ziel. Die URL wird an den zuvor bestimmten Webbrowser übergeben.

  • Um zu einem Anker im aktiven Layout zu navigieren, doppelklicken Sie in der Palette Hyperlinks auf den Namen des Ankers.